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Entdecke die artenreichen Streuwiesen des Freimooses bei Amerang

Vor etwa 12.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, begann eine Periode bedeutender klimatischer und ökologischer Veränderungen, die zur Entstehung des Freimooses bei Amerang in südlichen Bayern führte. Diese Zeit, bekannt als das Holozän, brachte wärmere und feuchtere Bedingungen mit sich, die die Grundlage für die Bildung von Mooren schufen.

Moorlehrpfad Freimoos
Streuwiese

Das Freimoos bei Amerang beherbergt heute eine der größten Hochmoor-Restflächen im Süden von Bayern. Hochmoore entstehen in Gebieten, in denen der Wasserzufluss hauptsächlich durch Niederschläge erfolgt, was zu einer Anhäufung von nährstoffarmen, sauren Bedingungen führt, die typisch für diese Art von Mooren sind. Über Jahrtausende haben sich hier Pflanzenreste angesammelt, die sich unter den sauerstoffarmen Bedingungen nur langsam zersetzten und zur Bildung dicker Torfschichten führten.

Die artenreichen Streuwiesen, die in enger Verzahnung mit den Stillgewässerlebensräumen des Ameranger- und Zillhamer Sees stehen. Diese Streuwiesen sind besonders wertvoll für die Biodiversität, da sie Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten bieten. Wie zum Beispiel der Scheckenfalter, die Blauflügel-Prachtlibelle, der Silberreiher und die Sumpfdotterblume, die auf nährstoffarme, feuchte Bedingungen angewiesen sind. Die Stillgewässer in der Umgebung des Freimooses tragen weiter zur ökologischen Vielfalt bei, indem sie Lebensräume für Wasserpflanzen, Amphibien und viele Vogelarten schaffen.

Wanderung durch das Freimoos

Wie wäre es mit einer Wanderung durch den Moorlehrpfad Freimoos zwischen Amerang und Halfing im Landkreis Rosenheim? So könnt ihr euch auf ein spannendes Naturerlebnis in diesem Hochmoorgebiet in Bayern freuen.

Es bietet einen perfekten Rundgang durch die faszinierende Landschaft, die durch ihre besondere Vegetation und Tierwelt beeindruckt.

Moorlehrpfad Freimoos Amerang

Wie wäre es mit einem Streifzug durch den Moorlehrpfad Freimoos zwischen Amerang und Halfing im Landkreis Rosenheim? Auf diesem Pfad könnt ihr euch auf ein spannendes Naturerlebnis in diesem Hochmoorgebiet in Bayern freuen. Der Moorlehrpfad Freimoos bietet einen Rundgang durch eine faszinierende Landschaft, die durch ihre besondere Vegetation und Tierwelt beeindruckt.

Es gibt verschiedene Touren durch das Moorgebiet, die für unterschiedliche Ansprüche geeignet sind.

Große Tour

Die circa 5,1 Kilometer große Tour von Amerang führt euch tief in das Freimoos rein. Und bietet euch die Möglichkeit, den besonderen vielfältigen Lebensraum und die reiche Flora und Fauna des Hochmoores zu entdecken. Ihr werdet an den artenreichen Streuwiesen, Stillgewässern und beeindruckenden Hochmoorflächen vorbeikommen. Dazu findet ihr zahlreiche Informationstafeln entlang des Weges; so bekommt ihr die Besonderheiten dieses besonderen Ökosystems erklärt.

Halfing
Informationstafel

Die circa 3,5 Kilometer lange Tour ist für diejenigen, die eine kürzere Strecke bevorzugen. Auf dieser Strecke werdet ihr auch die Vielfalt des Freimooses erleben und vieles über die ökologische Bedeutung dieses Gebiets erfahren.

Halfing

Der Moorlehrpfad Freimoos ist nicht nur ein Ort der Erholung und Naturerfahrung, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Umweltbewusstsein und Naturschutz. Wanderer können die Schönheit und Einzigartigkeit des Hochmoors erleben und gleichzeitig mehr über die ökologischen Zusammenhänge und die Notwendigkeit des Schutzes solcher Gebiete kennenlernen.

Ameranger See

Von Amerang bis Halfing führt der Moorlehrpfad diese beiden Ortschaften, die eine Länge von circa 6,7 Kilometern aufweisen. Ihr könnt von Halfing wieder nach Amerang zurücklaufen. Oder wer möchte, kann wochentags den Bus benützen. An Sonn- und Feiertagen fährt die nostalgische Lokalbahn von Bad Endorf über Amerang und Halfing nach Obing.

Große Moorrunde von Amerang

Der Startpunkt dieser großen Moorrunde in Amerang war der Parkplatz Lattenberg in Amerang. Von da aus folgt ihr dem Wegweiser zur Großen Moorrunde.

Halfing
Beginn Moorlehrpfad Amerang

Zuerst geht es entlang eines Trampelpfades, bis wir in das Moorgebiet kommen. Dort erwartet euch eine zahlreiche sehr seltener und spezieller Arten der Flora und Fauna. An den Tafeln am Wegesrand könnt ihr euch über die Entstehung und die Bedeutung der Moore informieren.

Brücke

Vorbei geht es am Ameranger See; dort gibt es ein Podest, von dem aus ihr eine schöne Aussicht über die Naturschönheit des Moorgebietes hat.

Halfing
Ameranger See

Der Moorlehrpfad führt am Zillhamer See vorbei. Bei diesem Aussichtspunkt könnt ihr die Ruhe genießen und die Tiere beobachten.

Moor Erlebnis Weg von Halfing

Beginn dieser Moorrunden ist die Ecke am Moos und an der Moosstraße. Auch hier könnt ihr euch zwischen der Großen, welche circa 7 Kilometer lang ist. Oder der kleine Runde, der circa 5 Kilometer lang ist, entscheidet.

Moorlehrpfad Freimoos Halfing
Moorlehrpfad Freimoos

Der Weg schlängelt sich sehr behutsam durch den Wald, vorbei an den Streuwiesen und dem Hochmoor.

Mohrlehrpfad Freimoos
Blauflügel-Prachtlibelle

Nehmt euch genügend Zeit, um die reizvolle Vegetation, welche zu jeder Jahreszeit verschieden ist, zu erkunden. So ein wunderbares Moorgebiet bietet einen idealen Lebensraum für die Libellen. Dadurch konnten wir sie beim Fliegen und, wenn sie sich auf die Blätter und Blüten aufhielten, bestaunen.

Freimoos Amerang
Libelle gut getarnt

Es ist auch schön, wenn man den Bienen und Schmetterlingen zusehen kann, wie sie auf ihrem Flug zu den Blüten flogen, um diese Blüten zu bestäuben.

Moorlehrpfad Freimann Halfing
Wald-Engelwurz mit Biene

Ich würde euch empfehlen, die beiden großen Touren durch dieses Moorgebiet zu durchwandern. So bekommt ihr einen sehr beeindruckenden Einblick in die Flora und Fauna.

Moorlehrpfad Freimann Halfing
Kohl Kratzdistel mit der Biene

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Ausflugsziele

Moor & More Erlebniswelt in Going am Wilden Kaiser Österreich

Going liegt direkt zu Füßen des Wilden Kaisers und ist eine malerische Gemeinde in Tirol und ein Teil der Tourismusregion Wilder Kaiser. Diese Tourismusregion ist bekannt für ihre beeindruckende Alpenlandschaft, charmante Dorfatmosphäre und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten sowohl im Sommer als auch im Winter.

Going am Wilder Kaiser
Wilder Kaiser

Habt ihr gewusst, dass es in der Region des Kaisergebirges die meisten Almen gibt? So bieten die Berge des Kaisergebirges eine Vielzahl von verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Längen der Wandertouren an. Die beliebten Routen führen zu Almen, Bergseen und Gipfeln der Berge und sind ein Paradies für Bergsteiger, denn sie haben hier anspruchsvolle Touren und Klettersteige zur Auswahl. Und die meisten Almen sind bewirtschaftet, so kann man, wenn man möchte, eine kleine Stärkung zu sich nehmen und sich hier ausruhen und die Umgebung genießen.

Moor und More Erlebniswelt

Mit diesem Beitrag zeige ich euch die Moor & More Erlebniswelt in Going am Wilden Kaiser. Denn es bietet sich hier ein reizvolles und abenteuerliches Erlebnis für die gesamte Familie.

Libellen Beschreibung
Libellen

Der Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz am Badesee Going. Von da aus ging es weiter in Richtung Wanderstartplatz Hüttling. Dieser ist gut markiert und vom Dorf Going am Wilden Kaiser aus gut zu erreichen. Für die Anreise mit dem Auto stehen Parkplätze zur Verfügung; dieser ist gebührenpflichtig.

Parkplatz Hüttling
Parkplatz Hüttling

Vom Parkplatz verläuft der Wanderweg direkt am Aschauer Bach entlang.

Aschauer Bach Moor und More
Aschauer Bach

Entlang des Weges Moor und More gibt es zahlreiche interaktive Stationen. An denen wir Wissenswertes über das Ökosystem Moor, die heimische Tierwelt und die Bedeutung und die Erhaltung dieser natürlichen Lebensräume lernen können. Diese Stationen sind sowohl informativ als auch unterhaltsam. So können die Kinder hier auf die Schatzsuche sich begeben.

Schatztruhe Moor uns More
zur Schatztruhe

Und hier könnt ihr euer Wissen über die Natur unter Beweis stellen.

Ratespiel Moor und Moo
Ratespiel

Auf dem Weg hinauf zum Gipfel des Hüttelmoos könnt ihr einen kleinen Abstecher in ein Moorgebiet unternehmen. In diesem Bereich habt ihr die Möglichkeit, euch an einer Seilrutsche auszuprobieren.

Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken wie diese Schaukel.

Schaukel Moor und More
Schaukel

Es gibt auch zahlreiche Bänke, um eine kleine Rast zu machen und um die Landschaft zu genießen.

Bank mit Figur mit Fernglas Moor und More
Bank

Wanderung durch das Moor und More

Der Weg führt über mehrere Aussichtspunkte mit Panoramablick auf das Gebirge des Wilden Kaisers und die umliegenden Moorlandschaften. Das Moorland ist reich an einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Diese Orte eignen sich perfekt zum Fotografieren und Beobachten von Vögeln. Entlang des Weges können wir die verschiedenen Pflanzen- und Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten, was es zu einem hervorragenden lehrreichen Erlebnis macht.

Die atemberaubenden Ausblicke und die ruhige Umgebung der Moorlandschaft und des Wilden Kaiser-Gebirges werden häufig als Hauptattraktionen hervorgehoben.

Ich empfehle euch bequeme Wanderschuhe und wettergerechte Kleidung mitzunehmen. Es ist besonders ratsam, Snacks und Wasser mitzubringen, um sich mit Energie und Flüssigkeit zu versorgen.

In den Sommermonaten ist es am besten, wenn ihr diese Wandertour früh am Tag startet; so könnt ihr die Mittagssonne meiden und die kühleren Morgenstunden optimal nutzen.

Törfchen-Runde

Wenn du auf der Suche nach einer gemütlichen und naturnahen Wanderung in Tirol bist, dann ist die Törfchen-Runde in St. Johann genau das Richtige für dich! Diese familienfreundliche Wanderung bietet nicht nur eine wunderschöne Landschaft, sondern auch spannende Einblicke in die Flora und Fauna der Region.

Folge dieses Törfchen auf den Schildern

Die Törfchen-Runde beginnt am gut ausgeschilderten Parkplatz am Ende der Römerstraße in St. Johann in Tirol. Schon hier wirst du von der idyllischen Umgebung begrüßt, die sofort Lust auf die bevorstehende Wanderung macht. Der Weg ist leicht zu finden, und die Route ist gut markiert bei der Wanderung entlang der Törfchen-Runde.

Weg Törfchen-Runde

Der Wanderweg

Die Törfchen-Runde führt dich etwa 4 Kilometer durch abwechslungsreiche Landschaften. Der Weg verläuft größtenteils flach und ist daher ideal für eine entspannte Wanderung. Unterwegs erwarten dich saftige Wiesen, schattige Waldstücke und kleine Bäche, die sich malerisch durch die Landschaft schlängeln.

Törfchen-Runde Blick auf die Berge

Besonders faszinierend ist der Teil der Strecke, der durch ein Moorgebiet führt. Hier kannst du das sogenannte „Törfchen“, eine kleine Torfansammlung, aus nächster Nähe erleben. Schautafeln entlang des Weges informieren über die Besonderheiten dieser Landschaft und deren Bedeutung für das Ökosystem. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Natur hier im Einklang ist und welche Artenvielfalt sie beherbergt.

Going am Wilden Kaiser
Informationstafel Törfchen-Runde

Unterwegs laden immer wieder kleine Rastplätze zum Verweilen ein. Hier kannst du eine Pause einlegen, die frische Luft genießen und die umliegenden Berge bewundern. Besonders schön ist der Blick auf das Kaisergebirge, das sich majestätisch im Hintergrund erhebt. Die Ruhe und Abgeschiedenheit der Törfchen-Runde machen sie zu einem perfekten Rückzugsort, um dem Alltag zu entfliehen.

Blick auf das Mi

Diese Törfchen-Runde in St. Johann in Tirol ist eine wunderbare Möglichkeit, die Natur in ihrer vollen Pracht zu erleben. Ob du alleine oder mit deinem Partner oder mit der ganzen Familie unterwegs bist, dieser Rundweg ist für jeden etwas.

Auf der Törfchen-Runde kommen die Kinder auch auf ihre Kosten. So können sie spielen und sich auf die Suche nach Waldbewohnern begeben.

Also schnapp dir deine Wanderschuhe und entdecke die Törfchen-Runde. Ein kleines, aber feines Naturparadies in den Tiroler Alpen!

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Die Blackforestline-Hängebrücke mit den Todtnauer Wasserfällen im Schwarzwald

Die Stadt Todtnau liegt im Südschwarzwald und mit ihren circa 4950 Einwohnern ist sie ein staatlich anerkannter Luftkurort. Zu den Ortsteilen gehören Aftersteg, Geschwend, Muggenbrunn, Präg mit Herrenschwand, Schlechtnau und Todtnauberg.

In der wunderschönen Stadt im Schwarzwald, welche bekannt ist für seine atemberaubende Landschaft und die Naturattraktionen. Zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Todtnau sind die Blackforestline und die Todtnauer Wasserfälle, welche genauer gesagt sich im Ortsteil Todtnauberg in Todtnau befinden. Unser Ausgangspunkt für diese Wanderung über die Brücke und weiter zu den Wasserfällen war der Parkplatz direkt am Eingang der Hängebrücke.

Die Blackforestline Hängebrücke

Ideal für Adrenalinjunkies ist die Blackforestline-Hängebrücke, genau das Richtige. Denn es gibt nichts Schöneres als über so eine etwas schaukelnde Brücke zu gehen. Und dabei noch die wunderbare Aussicht genießen zu können.

Todtnau
Blackforestline Hängebrücke

Direkt beim Eingang der Blackforestline-Hängebrücke befinden sich die Touristeninformation und die Kasse für die Hängebrücke. Für ein Kombiticket für die Hängebrücke mit den Todtnauer Wasserfällen bezahlten wir pro Person 12 Euro.

Todtnau
Blick auf die Blackforestline Hängebrücke

Nachdem wir das Ticket gelöst hatten, ging es direkt an das Drehkreuz der Blackforestline-Hängebrücke. Diese Brücke hat eine Länge von circa 450 Metern und ist bis zu 120 Meter über dem Boden; die Brücke wurde im Mai 2023 eröffnet. Genießt die einmalige Perspektive von dieser Hängebrücke auf die atemberaubende Landschaft und die umliegenden Täler des Schwarzwaldes.

Todtnauer Wasserfälle

Die Todtnauer Wasserfälle sind ein weiteres beliebtes Ausflugziel in Todtnau. Es gibt zahlreiche Ausgangspunkte zu den Wasserfällen. Wir wählten die Tour so, dass wir zuerst die Blackforestline-Hängebrücke überquerten. Und am anderen Ende der Hängebrücke verläuft der Wanderweg zu den Todtnauer Wasserfällen. Der Wanderweg ist gut beschildert und bietet eine atembeeindruckende Aussicht von den zahlreichen Aussichtspunkten. Leider ist dieser Wanderweg nicht für Kinderwagen und für Personen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet. Denn es geht über Stock und Stein und ist zudem mit mehreren Treppen versehen.

Der Wanderweg führt zuerst an dem oberen Wasserfall vorbei und man bekommt bereits den ersten Einblick darin, wie der andere Wasserfall in die Tiefe stürzt.

Todtnau
oberer Wasserfall

Weiter geht es über die kleine Brücke und man genießt hier die wunderbare Aussicht in Richtung Todtnau.

Brücke zu den Todtnauer Wasserfälle

Nach der kleinen Brücke geht es auf einem Zickzack-Weg mit Treppen ab ins Tal. Es gibt immer wieder tolle Aussichtspunkte und man kann den Blick auf den Wasserfall genießen. Auf einer Höhe von 935 Metern stürzt der Wasserfall mit einer Fallhöhe von 97 Metern über mehrere Stufen in die Tiefe.

Es empfiehlt sich, feste Wanderschuhe zu tragen und wettergerechte Kleidung mitzuführen. Und vor allem sollte man eine Kamera oder das Smartphone nicht vergessen. Denn man hat von hier eine wunderbare Aussicht in den Schwarzwald und auf den Wasserfall, wie er ins Tal dösst. Das ist einmalig, was man nicht so schnell vergisst.

Todtnau

Wer nicht über die Blackforestline-Hängebrücke gehen möchte, kann bei der Kasse mit der Touristeninformation direkt zu den Todtnauer Wasserfällen gehen.

Hier findet ihr die Informationen über die Öffnungszeiten und die Eintrittspreise für die Wasserfälle und die Hängebrücke. Denn es gibt für Gruppen spezielle Preise, genauso, wenn man nur die Wasserfälle besichtigen möchte.

Weitere Ausflugsziele

Kennt ihr bereits die 665 Meter lange Hängebrücke in Willingen? Diese Hängebrücke ist die längste in Deutschland und ist sehr spektakulär mit ihrer fantastischen Aussicht.

Oder möchtet ihr gern einmal die Krimmler Wasserfälle in den Kitzbühler Alpen bestaunen? Und am Morgen in der Kitzbüheler Panoramabahn ein Frühstück genießen.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Naturerlebnis am Walchsee: Rundweg um die Schwemm mit Bergpanorama

Auf geht es in das Naturschutzgebiet Schwemm am Walchsee in Österreich im Kaiserwinkel. Seit 2009 ist das Naturschutzgebiet Schwemm ein Naturschutzgebiet und seit 2003 gehört es zum Natura-2000-Gebiet. Die Schwemm ist das größte erhaltene Moorgebiet in Nordtirol und ist eine wunderbare Schutzzone für die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten.

Naturschutzgebiet Schwemm
Naturschutzgebiet Schwemm

Am Moarhof Parkplatz gegenüber dem Golfplatz im Ortsteil Schwaigs befindet sich ein Parkplatz für alle, die mit dem Auto anreisen.

Von diesem Parkplatz aus starteten wir unseren circa 5 Kilometer langen Rundweg rund um das Naturschutzgebiet Schwemm, welches ein circa 66 Hektar großes Gebiet ist. So kann man das faszinierende Moorgebiet mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Flora und Fauna bestaunen, welches ein wunderbares Naturerlebnis ist.

Aussichtsturm

Wir liefen im Uhrzeigersinn und kamen nach ein paar Minuten an dem 16 Meter hohen Aussichtsturm an. Wo sich auch ein Kneippbecken befindet. Bei unserem Besuch war leider der Aussichtsturm geschlossen. So konnten wir nur das Erdgeschoss besichtigen. Von dort aus kann man bereits eine faszinierende Atmosphäre über das Naturschutzgebiet Schwemm genießen.

Schaut bei dieser Wanderung die atemberaubende Pflanzenvielfalt an und genießt die Blütenpracht in diesem besonderen Gebiet am Walchsee in Österreich.

Der Rundweg um das Naturschutzgebiet Schwemm verläuft an Beverly Hills in der Gemeinde Walchsee vorbei. So genießt man zum einen die Natur und zum anderen kann man den besonderen Tiroler Baustil entdecken.

Naturschutzgebiet Schwemm
Beverly-Hills

Vogelbeobachtungsplattform

Auf dieser Vogelbeobachtungsplattform genießt man die Ruhe und die Aussicht auf dieses Moorgebiet. Diese Plattform ist ein idealer Ort, um die Natur ungestört zu erleben und die Tiere in diesem Naturschutzgebiet in ihrem Verhalten zu beobachten.

Dieses Moorgebiet ist in einer atemberaubenden Berglandschaft im Kaiserwinkl. eingebettet. Der majestätische Gipfel des Zahmen Kaisers und der Miesberg im Vordergrund sind ein Gebirgszug, der zum Kaisergebirge gehört, und bieten eine malerische Kulisse des Naturschutzgebietes Schwemm in Walchesee in Österreich.

Rund um das Naturschutzgebiet bieten sich immer wieder ein paar schöne Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und zum Genießen der umliegenden Natur an. Durch die Ruhe kann man sich sehr gut entspannen und das Moorgebiet mit der umliegenden Bergwelt betrachten.

Natur erleben

Durch die angrenzenden Wiesen an diesem Moorgebiet sieht man immer wieder, dass die Kühe auf der Weide weiden. Das verleiht einen zusätzlichen Charme aus der Natur und der Landwirtschaft. Und es ist beruhigend, wenn die Kühe friedlich grasen.

Wie schön ist es, wenn man an einem Teich vorbeikommt und die Frösche während ihrer Paarungszeit ihre Paarungsgeräusche aussenden, um die Partner anzulocken. Es zeigt, dass das Teichökosystem gesund ist und dass die Frösche einen geeigneten Lebensraum finden, um sich fortzupflanzen. In unmittelbarer Nähe vom Kapellenteich befindet sich die kleine Kapelle.

Kennt ihr den Raritätenzoo in Ebbs? Dieser kleine Zoo ist ideal für Groß und Klein, um die besonderen Tiere zu beobachten. Denn dieser Zoo legt großen Wert auf die artgerechte Haltung in der naturnahen Umgebung für über 500 Tiere aus 50 verschiedenen Arten.

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Ainringer Moos: Naturerlebnis in den Alpen

Die Gemeinde Ainring liegt malerisch direkt vor den majestätischen Alpen im Berchtesgadener Land und an der Grenze zu Österreich. Dort kann man wunderbar im Ainringer Moos wandern.

Wir parkten auf dem Parkplatz beim Schwimmbad in Ainring, wo auch gleichzeitig der Startpunkt für die Ainringer Mooswanderung beginnt. Weitere Parkplätze stehen am Torfwerk/Torfmuseum und in Mühlreit an der Bundesstraße 304 zur Verfügung.

Ainring
zum Erlebnispfad

Seit 2003 besteht der Verein „Freunde Ainringer Moos e. V.“. Sie kümmern sich um die Erhaltung des ehemaligen Torfwerks und die Bewahrung von natürlichen Lebensräumen. Mit entscheidender Bedeutung für den Schutz der Umwelt und die Förderung der Artenvielfalt der seltenen Tier- und Pflanzenarten. Denn bis 2003 wurde in diesem Gebiet des Ainringer Moos noch aktiv Torf abgebaut.

Zum Moor Erlebnispfad

An der Minigolfanlage vorbei führte uns der Weg als Erstes an der kleinen Moosrunde vorbei zum Moor-Erlebnispfad, bevor wir weiter gewandert sind zur großen Moosrunde. Der kleine Moorwichtel zeigte uns den Weg durch das Moorgebiet und erklärte uns die Pflanzen, Tiere und die Entstehung des Moorgebietes.

Ainring
Moorwichtel

Am Wegesrand findet ihr Informationstafeln über den Lebensraum der bunten Blumen. Entdecke Tiere und Pflanzen und zu jeder Jahreszeit wirst du etwas finden.

Je nach Jahreszeit kann man die verschiedenen Pflanzen und Bäume in Blüte sehen.

Ainringer Moos
Kieferbaum in Blüte

Habt ihr gewusst, dass der heilige Franziskus der Schutzpatron der Tiere, der Umwelt und der Ökologie ist? Seine Liebe zur Natur und zu allen Lebewesen spiegelt sich in seinen Schriften und seinem Handeln wider. Sein Einfluss reicht bis in die moderne Umweltschutzbewegung.

Rastplatz unter der Eiche

Wie schön ist es, wenn man unter dieser Eiche eine Rast einlegt, um diese schöne Gegend zu betrachten. Die Eiche ist ein Symbol für Kraft, Beständigkeit und Naturverbundenheit.

Ainringer Moos
Rastplatz an der Eiche

Eine wunderbare Aussicht unter einer majestätischen Eiche mit imposanter Kulisse. Von den erhobenen Gipfeln der Berge im Hintergrund hat man eine atemberaubende Szenerie. Die Wolken um die Gipfel der Berge vorbeiziehen.

Moosobservatorium

Das Moosobservatorium ist ein perfekter Ort für die Tier- und Vogelbeobachtung im Ainringer Moos. Der Beobachtungsturm ist sehr gut platziert, sodass man die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann, ohne sie zu stören. Gerade in Feuchtgebieten wie dem Ainringer Moos kann man eine vielfältige Vogelwelt entdecken.

Und es werden einem die typischen Moospilze wie zum Beispiel der Apfeltäubling in diesem Mooswald präsentiert.

In unmittelbarer Nähe des Moosobservatoriums befindet sich das Kneippbecken. Mit einer Tiefe von 30 bis 60 cm kann man durch das Moor stolzieren. Am besten gleich ein Handtuch einpacken, denn wenn man aus dem Moor-Kneippbecken kommt, kann man seine Beine mit Wasser reinigen, mithilfe einer uralten Wasserpumpe.

Museum Torfbahn

Bei einem Schautorfstich kann man gut erkennen, wie die Arbeiter einst einer schweren körperlichen Arbeit nachgegangen sind. Es stehen die Waggons aus vergangenen Zeiten zur Schau, welche für den Torfabbau im Ainringer Moos benötigt worden sind. So bekommt man einen Einblick in die Geschichte und die harte Arbeit der Menschen, die einst in dieser Gegend lebten und arbeiteten.

Der Aussichtsturm Vogelthenne

Bei ungefähr der Hälfte der kleinen Mossrunde befindet sich der Aussichtsturm Vogelthenne. Es ist wunderschön, von dem Aussichtsturm einen Blick auf das Ainringer Moos zu werfen. Und die Vögel zu beobachten und in der Ferne den Ort Thundorf zu sehen.

Für diese Ainringer Moor-Wanderung mit einer Länge von circa 9 Kilometern. Da wir ganz entspannt gewandert sind, haben wir dafür circa 5 Stunden benötigt. Denn bei einem gemäßigten Tempo kann man die Gegend bewusst wahrnehmen und die Natur genießen.

Diese Ainringer Moosrunde ist für Kinderwagen und Rollstühle nicht besonders geeignet. Es geht stellenweise über Holzschnitzel und über Stock und Stein.

Wer gerne eine Führung durch das Ainringer Moos und eine Fahrt mit der Bockerlbahn unternehmen möchte, wendet sich an die Freunde des Ainringer Moos.

Wenn ihr gerne in einem Moorgebiet wandert, kennt ihr meinen Beitrag über den Kendlmühlfilzen Moorerlebnisweg durch die Hacken Rottauer Filz bei Bernau?

Wart ihr bereits in der Eisriesenwelt in Werfen? Dieses Ausflugsziel liegt südlich von Salzburg und ist ganz gut zu erreichen. Und die Eisriesenwelt zeigt eine wunderbare Eisformation, die man bestaunen kann.

Dies könnte euch auch gefallen.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen