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Marburg Reiseführer: Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Tipps

Die Universitätsstadt Marburg liegt ungefähr in der Mitte zwischen Frankfurt am Main und Kassel im Bundesland Hessen. Zwischen dem Marburger Rücken und den Lahnbergen liegt die Stadt Marburg in der Lahntalsenke. Marburg blickt auf eine über 800 Jahre alte Geschichte zurück. Und das kann man heutzutage in der Altstadt noch sehr gut erkennen. Heute wohnen circa 76500 Einwohner in der Stadt, und davon sind etwa ein Drittel Studenten. Denn die Marburger Uni bietet circa 200 Studiengänge an, weil sie eine ausgezeichnete Lehre und hervorragende Forschung anbietet.

Landgrafenschloss

Wer mit dem Auto nach Marburg anreist, empfiehlt es sich, sein Auto auf einem Park and Ride abzustellen. Da in der Innenstadt nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung steht. Von einem Park-and-Ride-Parkplatz bezahlt man nur 4,90 Euro für ein Tagesticket für die Stadtbusse. Selbstverständlich kann man auch mit der Bahn, ob von Frankfurt am Main oder von Kassel, anreisen.

Bimmelbahn (Schlossbahn) in Marburg

Mit der Bimmelbahn oder auch der Marburger Schlossbahn genannt, kann man ganz einfach die ersten Eindrücke und Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden. Die Haltestelle zum Einstieg ist bei der Einhornapotheke in der Nähe der Elisabethkirche. Hier findet ihr die Fahrzeiten und Preise der Marburger Schlossbahn.

Marburg Bimmelbahn
Schlossbahn

Alter Botanischer Garten

Etwas unterhalb der Altstadt in der Pilgrimsteiner Straße befindet sich der alte Botanische Garten. Dieser Botanischer Garten ist eine Parkanlage mitten in der Stadt. Mit Wiesenflächen zum Relaxen, zahlreichen Bäumen, die Schatten spenden, und einem kleinen See.

Stadtführung durch die Altstadt zum Schlossbrunnen

Der Startpunkt für diese Führung war am Brunnen auf dem Marktplatz. Bei einer Stadtführung erfuhren wir sehr viel Wissenswertes über die Stadt Marburg. Und führte uns vom Marktplatz über die Barfüßerstraße vorbei am Heumarktplatz bis hinauf zum Landgrafenschloss Marburg. Denn dort konnten wir den Schlossbrunnen besichtigen, der erst vor ein paar Jahren freigelegt worden ist.

Man sollte daran denken, dass die Straßen und Gassen in der Altstadt mit Kopfsteinpflaster versehen sind. Und direkt am Hang liegt und sehr viele Stufen hat. Unsere Stadtführerin stammt aus Marburg und war in sehr guter Kondition, und wer nicht so gut zu Fuß war, hatte Schwierigkeiten, dem Tempo zu folgen.

Die Altstadt in der Oberstadt

An der Bushaltestelle Rudolphsplatz sind wir aus dem Bus ausgestiegen. Denn dort in der Nähe befindet sich der Aufzug zur Oberstadt. Oben angekommen sind wir zur Universitätskirche in der Reitgasse gegangen.

Universitätskirche in Marburg

Ende des 13. Jahrhunderts wurde die frühgotische zweischiffige Hallenkirche vom Dominikanerorden erbaut. Die heutige Universitätskirche war früher eine Klosterkirche und wurde auf dem einzigen natürlichen Felsen der Stadt errichtet.

Marburg
Universitätskirche

Die Altstadt Marktplatz Rathaus

Marburg hat eine wunderschöne Altstadt. Die Oberstadt ist mit vielen kleinen und sehr interessanten Geschäften ein Blickfang. Es gibt hier auch sehr schöne, kleine und gemütliche Kneipen. Ein Bummel durch die Oberstadt ist zu empfehlen. Da die Gebrüder Grimm in Marburg studiert und gewohnt hatten, sind in der gesamten Altstadt die Erinnerungen an ihre Märchen verbreitet. So schauen die 7 Geißlein aus der Mauer oder auf dem Marktplatz das tapfere Schneiderlein.

Zu jeder vollen Stunde sollte man einen Blick zum Gockel auf dem Rathaus werfen. Denn dieser Gockel schlägt zur vollen Stunde viermal seine Flügel.

Marburg
Rathaus

St.-Marien-Kirche oder Stadtpfarrkirche

Da die Altstadt von Marburg an einem Hang liegt, gibt es terrassenförmige Ebenen. So liegt die Stadtpfarrkirche ungefähr in der Mitte des Hanges. Das Besondere an dieser Kirche ist der schiefe Kirchenturm und die Stadtpfarrkirche, welche auch St.-Marien-Kirche genannt wird.

Ma
Stadtpfarrkirche

Elisabethkirche

Im Jahr 1235 wurde die Elisabethkirche in Marburg erbaut und 1283 eingeweiht. Dies ist eine dreischiffige Hallenkirche mit einem Drei-Konchen-Chor und einer 2-Turm-Anlage. Diese Kirche zählt zu den ältesten rein gotischen Kirchen in Deutschland.

Marburg
Elisabethkirche

Botanischer Garten

Bei der Universität auf den Lahnbergen befindet sich der neue Botanische Garten. Für 5 Euro Eintritt gibt es auf dem 20 Hektar großen Gelände sehr viel zu erkunden, ob für Klein oder Groß. Direkt beim Eingang dieser Anlage befindet sich das Gewächshaus mit seinen verschiedenen Themen, die sich in den Räumen des Gewächshauses verteilen.

Im Außenbereich sind wir nach rechts bis zum Rhododendrenwald gegangen, welcher im Mai und Juni seine Blütenpracht zeigt. Von Farnschlucht bis zum Frühlingswald und den Heilpflanzen gibt es zahlreiche Pflanzenarten aus verschiedenen Ländern.

Essen

In der Nähe des Aufzugs in der Oberstadt befindet sich das Restaurant Paprika. Dort gibt es gute, leckere Speisen, und die Aufläufe sind hervorragend.

Kaiser-Wilhelm-Turm (Spiegelslustturm)

Zuerst wollten wir einen kleinen Überblick über Marburg erhalten. Aus diesem Grunde besuchten wir diesen Turm, da er auf einer Anhöhe der Lahner Berge liegt.

Nun geht es auf den 36 Meter hohen Kaiser-Wilhelm-Turm, von dem man die beste Aussicht über Marburg hat. Dafür muss man erst die 167 Stufen überwinden. Dieser Spiegelslustturm wurde von 1887 bis 1890 erbaut. Die Turmbesteigung ist nur möglich, wenn die Gastronomie am Turm geöffnet ist.

Spiegelslustturm
Kaiser Wilhelm Turm
Adresse Hermann-Bauer-Weg 2, 35043 Marburg
Telefon 06421 68212

Elisabethbrunnen

Außerhalb von Marburg liegt der Elisabethbrunnen. Was für eine Fassade aus Sandstein, welche direkt in den Berg hineingebaut wurde. Dieses stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. Und heute dient es der Quellgewinnung.

Elisabethbrunnen

Seepark am Weimarer See

Alle Wassersportfans werden begeistert sein, wenn sie am Weimarer See im Sportpark die Wassersportanlage mit einem Badestrand besuchen. Wo man verschiedene Sportarten ausüben kann, zum Beispiel Wasserski. Zu einer Stärkung steht ein Restaurant zur Verfügung, welches auch ohne Benützung des Seeparks frei zugänglich ist.

Kennt ihr das Schloss Augustusburg? Denn es ist auch ein schöner Ausflug wert, genau wie das Kleinerzgebirge bei Oederan.

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Homberg Efze: Entdecke die Fachwerkhäuser und Geschichte der Stadt

Was für eine schöne Kleinstadt ist Homberg (Efze) mit seinen tollen Fachwerkhäusern in der Altstadt im nordhessischen Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Mit dem ältesten Gasthaus Hessens, dem Gasthaus zur Krone, das sich direkt im Herzen der Altstadt von Homberg (Efze) befindet.

Homberg Efze
Ältestes Gasthaus Hessens Gasthaus Krone

In Hessen gibt es 2 Städte namens Homberg: eines liegt am Bach Efze im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis, das andere Homberg (Ohm) im Vogelsbergkreis. Und diese beiden Städte liegen circa 55 Kilometer voneinander entfernt.

Barußpfad in Homberg (Efze)

Wer möchte gern einmal auf einem Barfußweg laufen? Das kann man beim Skaterpark Efzewiesen unternehmen. Das ist eine kleine Parkanlage an der Efze mit einem Barfußweg; so kann man ausprobieren, wie sich der Boden aus Steinen unterschiedlich anfühlt. Außerdem befinden sich dort vereinzelte Bänke zum Ausruhen sowie mehrere Enten, die schwimmen.

Der Marktplatz in Homberg (Efze)

Der Marktplatz ist in 2 Ebenen angelegt und die Stadtkirche St. Marien befindet sich auf der oberen Ebene. Diese evangelische Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut, daneben befindet sich eine Linde und man genießt von da einen Blickfang auf dem Marktplatz von der Altstadt von Homberg Efze.

Haus der Geschichte Homburg (Efze)

Die einstige Apotheke auf dem Marktplatz wurde im Jahr 1650 erbaut. Im Jahr 2016 wurde dieses Gebäude umgebaut. Über 2 Etagen hinweg kann man vom freundlichen Mitarbeiter alles über die Stadt und die Burg Hohenburg erklärt bekommen.

Burg Hohenburg

Vom Haus der Geschichte ging es auf den 376 Meter hohen Schlossberg. Dort befindet sich die Ruine Hohenburg mit dem Burgturm, welcher erst von 1952 bis 1958 durch die Homberger Burgfeunden errichtet worden ist. Heute dient der Burgturm als Aussichtsturm, und man hat einen atemberaubenden Rundumblick über diese Region. Man kann zu Fuß auf den Schlossberg hinaufwandern. Wenn man mit dem Auto hinauf fährt, sollte man mit Vorsicht fahren. Denn dies ist eine schmale Straße mit ein paar Ausweichstellen, und vor der Burg sind nur begrenzte Parkplätze vorhanden.

Wir sind durch den Burgtorbogen gegangen; nach ein paar Metern geht es rechts zum Brunnen. Für einen Euro geht die Beleuchtung an und das Wasser rinnt in den Brunnen hinab. Ich fand es ganz interessant, wie tief der Brunnen einst gebaut worden ist. Was da alles wieder entdeckt worden ist, als er wieder freigelegt worden ist, das findet man im Haus der Geschichte wieder.

Burgbrunnen

Auf der Burg befindet sich auch ein Standesamt, denn hier kann auch geheiratet werden. Wer möchte, kann auch in der Burggaststätte sich stärken und die Aussicht genießen, bei einem Getränk.

Des Weiteren gibt es einen Kräutergarten, und man kann die Überreste der Burgruine Hohenberg erkunden und bei schönem Wetter auf dem Burgturm die Aussicht genießen.

Burgturm in Homberg Efze

Kennt ihr meine Beiträge über Fritzlar und Marburg bereits? Diese beiden Städte befinden sich ebenfalls in dieser Region.

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Hohenloher Freilandmuseum: Erlebt die Geschichte und Bauernhoftraditionen

Das Hohenloher Freilichtmuseum befindet sich in Schwäbisch Hall im Ortsteil Wackershofen. Was für ein perfektes Ausflugziel der besonderen Art ist das Freilandmuseum und es ist für jedes Alter bestens geeignet. Denn es werden viele verschiedene Themen aus der einstigen Zeit sowie die Lebensweise live durch die Leinendarsteller und auf Schautafeln präsentiert.

Wackershofen Hohenloher Freilandmuseum

Die Anfahrt kann per Auto oder per Zug erfolgen, denn der Parkplatz und der Bahnhof von Wackershofen liegen direkt am Hohenloher Freilichtmuseum.

Bereits am Eingang erblickt man das 40 Hektar große Gelände. Mit über 70 historischen Gebäuden entdeckt man die regionale Geschichte mit ihren fast 500 Jahre alten Häusern. Auf dem gesamten Gelände erlebt man hautnah das besondere Flair. Denn es werden Naturvorführungen und Ausstellungen in und um den alten Häusern präsentiert. Das Schönste ist, wenn man dies live mit erleben kann. Denn hier kann man außer alte Bauernhöfe auch noch verschiedene Darbietungen der einstigen Zeit bestaunen.

Das Hohenloher Freilandmuseum

Bei den Gebäuden stehen Informationstafeln über die Geschichte der Häuser und deren damaligen Verwendungszweck. Es ist schon beeindruckend, wie einfach und bescheiden zur damaligen Zeit gelebt und gearbeitet wurde.

Im Gelände des Hohenloher Freilandmuseums Wackershofen sind die Wege sehr gut erhalten. Am Eingang stehen Bollerwagen zur Verfügung, ideal für Familien mit Kindern; so kann man sein Gepäck darin transportieren. Selbst für Kinder ist es ein Paradies, denn sie haben hier immer viel zu entdecken. Es gibt auch Tiere zu beobachten, zum Beispiel Rinder und Schweine.

In den Häusern sollte man daran denken, dass die Gebäude steile und schmale Treppen haben und dass nicht alles gerade gebaut ist.

Öffnungszeiten

Im Freilandmuseum Wackershofen gibt es zum einen den Museumsgasthof Roter Ochsen. Und zum anderen gibt es eine Besenwirtschaft und einen Imbissstand. Es stehen auch Sitzmöglichkeiten für die Stärkung zur Verfügung.

Auf dem Gelände des Freilandmuseums Wackershofen gibt es Rinder und Schweine zu sehen. Hier werden hauptsächlich die Hohenloher Schweine gezüchtet, welche früher vor dem Aussterben bedroht waren. So konnten wir bei unserem Besuch bei der Sau Aster ihre paar Tage alte Ferkeln betrachten.

Kennt ihr auch meinen Beitrag vom Salzburger Freilichtmuseum oder vom Museum Tiroler Bauernhöfe?

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Entdecke Augustusburg: Schloss, Drahtseilbahn und Hennersdorfer Holzbrücke

Die Kleinstadt Augustusburg liegt circa 16 Kilometer östlich von Chemnitz im Freistaat Sachsen und hat circa 4500 Einwohner. Der Anziehungspunkt in dieser Stadt ist das Schloss Augustusburg. Welches auf dem Berg Schellenberg, auf einer Höhe von 516 Metern, sich befindet.

Schloss Augustusburg
Schloss Augustusburg

Augustusburg liegt am Rande vom Erzgebirge, so lohnt es sich, in die Augustusburger Hutzenwerkstatt zu gehen. Denn hier gibt es die typische erzgebirgische Volkskunst zum Verkauf. Im Erzgebirge schmücken die Schwibbögen die Fenster in der Weihnachtszeit. Und es werden Nussknacker, Räuchermännchen, Pyramiden aus Holz in Handarbeit hergestellt.

In Augustusburg befindet sich das im Renaissancestil erbaute Schloss Augustusburg. Welches im Jahre 1568 bis 1572 durch den sächsischen Kurfürsten August als Jagdschloss erbaut worden ist. Es wird als Krone des Erzgebirges bezeichnet. Da dieses Schloss auf dem Berg Schellenberg erbaut worden ist und schon von Weitem aus gut sichtbar ist.

Vor dem Schlosstor befindet sich das Kutschenmuseum. Und das Brunnenhaus, welches nur mit der Führung zu besichtigen ist.

Als wir durch das Schlosstor gegangen sind, erwartete uns ein großer Schlosshof. Zur linken Seite befindet sich die Kasse. Wir kauften die Karten für das Motorradmuseum und Schlossmuseum sowie für die klassische Schlossführung. Weiter auf der linken Seite befindet sich ein Restaurant, wo man sich auch stärken kann. Denn die Zeit vergeht im Fluge, wenn man hier alles besichtigen möchte.

Das Motorradfahrer-Wintertreffen

Das Elefantentreffen der Motorradfahrer findet am 09.01.2027 von 8:00 bis 18:00 Uhr auf dem Gelände des Schlosses Augustusburg statt. Und jedes Jahr zieht es Biker aus ganz Deutschland und aus dem Ausland an. Es ist ein schönes Event, wenn Schnee liegt und die eingefleischten Biker zu ihren Treffen fahren. Um zu sehen und gesehen zu werden.

Das Schlossmuseum mit dem Hasenhaus

Wie wäre es mit einer Besichtigung im Schlossmuseum und dem Motorradmuseum, welche sich in den Räumlichkeiten des Schlosses befinden? So bekommt man die historischen Dinge zu sehen, welche man nicht mehr so oft bestaunen kann.

Als Erstes besichtigten wir das Schlossmuseum mit dem Hasenhaus. Die für die Jagd benötigten Gewehre, Schwerte und Schleudern können dort bestaunt werden. Im Anschluss geht man in die Räumlichkeiten, in denen sich die verschiedenen Tiere, ob Wild oder Vögel, mit ihren Informationen befinden.

Motorradmuseum im Schloss Augustusburg

Im Motorradmuseum kann man die Geschichte der Motorräder hautnah auf einer Fläche von 1200 m² erleben. Aus den verschiedenen Epochen von 1885 bis heute, von Klein bis Groß, werden die alten Motorräder gezeigt. Und es schlagen alle Herzen der Motorradfans höher.

Es werden die Motorräder der Marken DKW, MZ und Auto Union präsentiert. Welche in Zschopau einst gebaut worden sind, zur Geltung gebracht. Es wurde auch ein Film von dem 6-Tage-Rennen von den bekannten DDR-Motorradfahrern und Trailer mit den Siegerkränzen gezeigt.

Im Wandel der Zeit

Die Führung im Wandel der Zeit führte uns die Fürstin Anna durch das Schloss. So erfuhren wir über die Geschichte und den Alltag von der Fürstenfamilie, wie sie einst gelebt und gearbeitet haben. Und man kommt in die Räumlichkeiten, welche nur bei den Führungen geöffnet werden.

Durch die klassische Schlossführung bekommt man Einblick in die Geschichte des Schlosses und man bekommt in den verschiedenen Räumlichkeiten Einblick. Wie sie einst gelebt und gearbeitet haben. Selbst im Schloss befindet sich eine Kirche mit dem Cranach-Altar und es wurde die Orgel vorgespielt. So bekamen wir den Eindruck vom Klang der Orgel in dieser Kirche. 1-mal im Monat findet hier ein öffentlicher Gottesdienst statt.

Wie wäre es mit einer Fahrt mit der Drahtseilbahn von Augustusburg nach Erdmannsdorf? Erdmannsdorf ist ein Ortsteil von Augustusburg und liegt im Zschopautal. Es kann auch an der Talstation geparkt werden und man kann mit der Drahtseilbahn zum Schloss Augustusburg fahren.

Hennersdorfer Holzbrücke

Im Ortsteil Hennersdorf befindet sich die Hennersdorfer Holzbrücke, welche unter Denkmalschutz steht. Diese tolle Holzbrücke wurde im Jahre 1840 nach den Plänen von Christian Friedrich Uhlig errichtet. Mit seinem schiefergedeckten Walmdach an den beiden Einfahrten der Brücke wurde es von außen mit verschalten Fachwerkwänden versehen. Und es ist eine 4 Meter breite und etwa 36 Meter lange Holzbrücke über die Zschopau.

Ein Ausflugstipp in dieser Region wäre das Kleinerzgebirge bei Oederan. Denn dort gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten, die in dieser Region in kleinem Format zu sehen sind.

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Oederan: das Klein-Erzgebirge das älteste Miniaturpark der Welt und mehr

Am Rande vom Erzgebirge zwischen Chemnitz und Freiberg liegt Oederan und dies ist eine über 800 Jahre alte Ortschaft in Mittelsachsen. Dort befindet sich das Kleinerzgebirge und es ist eines der ältesten Miniaturparks der Welt. So kann man die Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser und Stadtteile bestaunen. Welche es in dieser Region zu entdecken gibt. Es sind 210 handgefertigte Modelle und circa 1300 geschnitzte Figuren, Häuser, Brücken, Bahnen und Pflanzen dort zu bestaunen.

Klein Erzgebirge Oederan Eingang
Klein Erzgebirge Oederan

Kleinerzgebirge Oederan

Das Kleinerzgebirge Oederan liegt am Stadtpark von Oederan; dieser ist gut ausgeschildert und Parkplätze sind direkt beim Eingang vorhanden. Der Miniaturpark Oederan präsentiert die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges und den ältesten Miniaturpark der Welt. Und da kann das Erzgebirge ganz stolz darauf sein. Denn im Erzgebirge ist die Holzkunst ganz großgeschrieben. Zur Weihnachtszeit, wenn die Lichterbögen die Fenster und die Pyramiden schmücken. Welche auf dem Dorfplatz präsentiert werden. Darüber hinaus werden die Räuchermännchen und die Nussknacker hergestellt. In diesem Kleinerzgebirge Oederan sind die Figuren und Gebäude im Maßstab 1:25 zu sehen. Ist das nicht schön, wenn man die Fichtelbergbahn in Oberwiesenthal und die Drahtseilbahn in Erdmannsdorf als Modell in Fahrt bestaunen kann? Natürlich gibt es noch sehr viele andere Dinge zum Erkunden und Entdecken und alles in Kleinformat. So bekommt man vom Erzgebirge einen besonderen schönen Eindruck davon, welche Sehenswürdigkeiten es dort zu sehen gibt.

Die bekanntesten wären zum einen der Wismut-Schacht, zum anderen die Kirche Sankt Annen in Annaberg-Buchholz. Das Bergbaumuseum Kalkwerk in Lengefeld, das Schloss Augustusburg und das Schloss Moritzburg.

Der Miniaturpark ist von April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Wie wäre es mit einem Spaziergang auf dem Naturlehrpfad in Oederan, welches direkt neben dem Kleinerzgebirge liegt?

Naturlehrpfad Oederan mit dem Dorfmuseum Gahlenz

Denn dieser Naturlehrpfad ist circa 5 Kilometer lang und wurde im April 2022 erneuert.

Ein weiteres Museum wäre das Dorfmuseum Gahlenz, welches in einem Dreiseitenhof unter Denkmalschutz stehendes Gebäude sich befindet. So bekommt man einen Eindruck davon, wie einst gewohnt und gearbeitet worden ist. In diesem Gebäude wird das Landleben im Wohnstallhof mit Bauernküche, Schlafzimmer und Küche, wie es früher war, gezeigt.

Die Hetzdorfer Brücke im Lößnitztal

Die bekannte Hetzdorfer Brücke im Flöhatal über diese alte, unter Denkmalschutz stehende Bahnbrücke der Linie Dresden – Werdau. Denn am Abend des 30. September 1989 auf dem Balkon der deutschen Botschaft Heinz Dieter Gentscher die glücklichste Nachricht überbrachte für die dort befindlichen Flüchtlinge der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). “ Ich bin zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise…“. Und die Ausreisewilligen aus der DDR mit der Deutschen Reichsbahn von Prag nach Westdeutschland zubringen. Die Hetzdorfer Brücke war etwas baufällig. Mussten die Züge langsam über diese Brücke fahren und aus dem Grunde versuchten weitere Ausreisewillige DDR-Leute auf dem Zug zu springen, um mitzufahren.

Das alte Hetzdorfer Viadukt hat eine Länge von 328 Metern und hat eine Höhe von 43 Metern und wurde im Jahre 1866 fertiggestellt. Als Baustoffe wurden blaugrauer Gneis, Granit und Pirnaer Sandstein verwendet und es wurde auf 4 große und dreizehn kleinen Bögen errichtet. Die Brücke wurde in einem kleinen Bogen erbaut und hat eine Länge von 572 Metern.

Dieser Hetzdorfer Viadukt wurde nach der Fertigstellung der neuen Brücke 1992 stillgelegt und wurde zum Teil als Wanderweg benutzt.

Die Holzbrücke Hohenfichte

Die denkmalgeschützte Holzbrücke in Hohenfichte der Gemeinde Leubsdorf da befindet sich die tolle Brücke. Wie schön ist es, wenn man auf der circa 55 Meter langen und 4,6 Metern breiten Holzbrücke fährt. Mit einer zugelassenen Fahrzeughöhe von 3 Metern die Fahrbahnbreite 2,6 maximale Tragfähigkeit ist bei 9 Tonnen und führt über den Fluss Flöha. Der Fahrbahnbelag ist ein 2 Fichtenbohlenbelag und mit einem Schindeldach, die Brücke stammt aus dem Jahre 1832.

Kennt ihr meinen Beitrag über den Spreewald mit einer Kahnfahrt? Oder das Megazipline an der Rappbodetalsperre.

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