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Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim: Eine Zeitreise über 700 Jahre

​Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ist ein lebendiges Geschichtsbuch unter freiem Himmel. Auf einer Fläche von 45 Hektar laden über 120 originalgetreu eingerichtete Gebäude ein. Darunter Bauernhöfe, Mühlen, Handwerkerhäuser, Brauereien, ein Schulhaus und ein Adelsschlösschen. Welche dazu einladen, das Leben der fränkischen Landbevölkerung vergangener Jahrhunderte zu entdecken.​

Fränkisches Freilandmuseum
Eingang im Fränkisches Freilandmuseum

Sechs Baugruppen im Fränkisches Freilandmuseum

Die Gebäude sind in sechs Baugruppen aufgegliedert, die nach Regionen und Themen wie „Mittelalter“, „Industrie und Technik“ oder „Altmühlfranken“ beschildert sind. Besonders hervorzuheben ist die Baugruppe Stadt im historischen Kern von Bad Windsheim mit der Spitalkirche, dem Alten Bauhof, der Kräuter-Apotheke und dem Museum Kirche in Franken. ​

Fränkisches Freilandmuseum

Familienfreundliches Erlebnis

Das Museum bietet zahlreiche Aktivitäten für Familien:​

  • Erlebnisplatz: Kinder können spielerisch entdecken, wie früher gespielt wurde ohne moderne Spielgeräte, aber mit viel Raum für Fantasie.​
  • Historisches Klassenzimmer: Einblick in den Schulalltag der 1930er Jahre mit Schiefertafeln und traditionellen Lehrmethoden.​
  • Bollerwagenverleih: Für 3 Euro können Familien Bollerwagen ausleihen, um den Rundgang komfortabler zu gestalten.​
Fränkisches Freilandmuseum
Schulhaus aus Pfaffenhofen mit Schulbank

Hier in diesem Schulhaus aus Pfaffenhofen wird der Schulalltag um 1900 dargestellt. Im Erdgeschoss könnt ihr die ehemalige Lehrerwohnung bestaunen. Und im Obergeschoss sind die Klassenzimmer, wo bis 1939 die Kinder in verschiedenen Altersgruppen zusammen unterrichtet wurden.

Badehaus im Fränkisches Freilandmuseum

Ein ganz besonderes Gebäude ist das historische Badehaus aus Wendelstein. Denn dies ist das erste Badehaus, das im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim steht.

Fränkisches Freilandmuseum
Badehaus

Das 1450 errichtete Gebäude diente einst nicht nur der Körperpflege, sondern auch der medizinischen Versorgung. Sitzbäder, Schröpfen, Aderlass und kleinere Eingriffe wurden hier vom Bader durchgeführt. Die aufwendig erhaltene Bausubstanz zeigt noch heute Wasserkessel, Schwitzofen und Umkleideräume im steinernen Erdgeschoss. Darüber liegen drei Wohnungen im Fachwerkaufbau, in denen die Baderfamilie und Mieter lebten.

Fränkisches Freilandmuseum

Mittelalter

Die Baugruppe selbst ist wie ein mittelalterliches bzw. frühneuzeitliches Dorf angelegt. Mit einem Dorfzaun oder einer Hecke, der sie deutlich vom restlichen Museumsgelände abgrenzt. Rund um die Baugruppe wird die Dreifelderwirtschaft mit der klassischen Fruchtfolge aus Wintergetreide, Sommergetreide und Brache demonstriert, wie sie vom 12./13. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert hinein praktiziert wurde.

20. Jahrhundert

Auch das 20. Jahrhundert ist im Fränkischen Freilandmuseum eindrucksvoll vertreten. In diesem Bereich stehen Gebäude, die das Alltagsleben, die Arbeitswelt und die tiefgreifenden Veränderungen dieser bewegten Zeit dokumentieren. Von der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg über die Nachkriegszeit bis in die 1970er-Jahre.

Typisch sind hier Wohnhäuser, Werkstätten und landwirtschaftliche Betriebe, die zeigen, wie sich Technik, Wohnkomfort und Lebensgewohnheiten verändert haben. Auch gesellschaftliche Umbrüche wie die Mechanisierung der Landwirtschaft oder die Landflucht werden hier nachvollziehbar dargestellt.

Fränkisches Freilandmuseum
Holzfässer Herstellung
Fränkisches Freilandmuseum
Windrad

Technik und Gewerbe

Die Baugruppe „Technik und Gewerbe“ widmet sich schwerpunktmäßig der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raums im 19. und 20. Jahrhundert. Da könnt ihr den alten spätmittelalterlichen Ziegelbrennofen mit seinen dazugehörigen Arbeitsgeräten entdecken, der eindrucksvoll zeigt, wie schon vor Jahrhunderten Baustoffe in Handarbeit hergestellt worden sind. Ein faszinierendes Bindeglied zwischen mittelalterlicher Tradition und dem technischen Fortschritt späterer Epochen.

Ein echtes Highlight in der Baugruppe „Technik und Gewerbe“ ist der Derrick-Kran. Ein beeindruckendes Zeugnis früherer industrieller Technik. Mit seinem markanten, drehbaren Ausleger diente er einst zum Heben schwerer Lasten, etwa beim Ziehen von Mühlsteinen oder im Bauhandwerk. Im Museum zeigt der Derrick-Kran anschaulich, wie technischer Fortschritt in der Arbeitswelt Einzug hielt und schwere körperliche Arbeit zunehmend durch Maschinen unterstützt wurde.

Fränkisches Freilandmuseum
Derrick

Kulinarische Angebote

Auf dem Gelände befinden sich vier Gaststätten mit Innenbereichen und großzügigen Biergärten, welche fränkische Spezialitäten anbieten. Alternativ laden Rastplätze zum Picknicken mit selbst mitgebrachter Verpflegung ein.​

Fränkisches Freilandmuseum
Gaststätte

Wann ist die beste Besuchszeit

Die ideale Zeit für einen Besuch im Fränkischen Freilandmuseum. Wer es etwas ruhiger haben möchte, sollte gleich am Morgen vor Ort sein. Man kann im Schnitt mit 2 bis 5 Stunden für die Besichtigungen der Häuser mit ihren Ausstellungen rechnen. Es finden regelmäßig Veranstaltungen, Vorführungen und Mitmachaktionen auf dem Museumsgelände statt. Dazu findet ihr hier mehr Informationen.

Fränkisches Freilandmuseum

Fränkisches Freilandmuseum Öffnungszeiten und Eintrittspreise (Stand: 2025)

Hauptsaison vom 14. März bis zum 24. Oktober 2026

  • Hauptgelände: Täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.​
  • Museum Kirche in Franken: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, mit einer Mittagspause von 12:30 bis 13:00 Uhr.​
  • Eintrittspreise:
    • Erwachsene: 9 €​
    • Kinder unter 6 Jahren: frei​
    • Ermäßigter Eintritt: 6 € bzw. 8 € (z. B. für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte)​
    • Familienkarte (2 Erwachsene und minderjährige Kinder): 21 €​
    • Teilfamilienkarte (1 Erwachsener und minderjährige Kinder): 12 €​
    • Jahreskarte: 45 €​
    • Familien-Jahreskarte: 90 €​
    • Gruppen ab 17 Personen: 8 € pro Person​
    • Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen: 3 € pro Person, je 8 Kinder eine Begleitperson frei​
    • KiGa/KiTa-Gruppen: Kinder frei, je 8 Kinder eine Begleitperson frei

Nebensaison vom 25. Oktober bis zum 13. Dezember 2026

Öffnungszeiten (Werktags)10:30 – 16:00 Uhr
Öffnungszeiten (So/Feiertag)10:00 – 16:30 Uhr
RuhetagMontag

Ab dem 3. November montags geschlossen

Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ermöglicht es auch mobilitätseingeschränkten Personen, verschiedene historische Gebäude zu besichtigen.

Fränkisches Freilandmuseum

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Deutschland

Hohenloher Freilandmuseum: Erlebt die Geschichte und Bauernhoftraditionen

Das Hohenloher Freilichtmuseum befindet sich in Schwäbisch Hall im Ortsteil Wackershofen. Was für ein perfektes Ausflugziel der besonderen Art ist das Freilandmuseum und es ist für jedes Alter bestens geeignet. Denn es werden viele verschiedene Themen aus der einstigen Zeit sowie die Lebensweise live durch die Leinendarsteller und auf Schautafeln präsentiert.

Wackershofen Hohenloher Freilandmuseum

Die Anfahrt kann per Auto oder per Zug erfolgen, denn der Parkplatz und der Bahnhof von Wackershofen liegen direkt am Hohenloher Freilichtmuseum.

Bereits am Eingang erblickt man das 40 Hektar große Gelände. Mit über 70 historischen Gebäuden entdeckt man die regionale Geschichte mit ihren fast 500 Jahre alten Häusern. Auf dem gesamten Gelände erlebt man hautnah das besondere Flair. Denn es werden Naturvorführungen und Ausstellungen in und um den alten Häusern präsentiert. Das Schönste ist, wenn man dies live mit erleben kann. Denn hier kann man außer alte Bauernhöfe auch noch verschiedene Darbietungen der einstigen Zeit bestaunen.

Das Hohenloher Freilandmuseum

Bei den Gebäuden stehen Informationstafeln über die Geschichte der Häuser und deren damaligen Verwendungszweck. Es ist schon beeindruckend, wie einfach und bescheiden zur damaligen Zeit gelebt und gearbeitet wurde.

Im Gelände des Hohenloher Freilandmuseums Wackershofen sind die Wege sehr gut erhalten. Am Eingang stehen Bollerwagen zur Verfügung, ideal für Familien mit Kindern; so kann man sein Gepäck darin transportieren. Selbst für Kinder ist es ein Paradies, denn sie haben hier immer viel zu entdecken. Es gibt auch Tiere zu beobachten, zum Beispiel Rinder und Schweine.

In den Häusern sollte man daran denken, dass die Gebäude steile und schmale Treppen haben und dass nicht alles gerade gebaut ist.

Wie sind die Öffnungszeiten im Hohenloher Freilandmuseum?

Im Freilandmuseum Wackershofen gibt es zum einen den Museumsgasthof Roter Ochsen. Und zum anderen gibt es eine Besenwirtschaft und einen Imbissstand. Es stehen auch Sitzmöglichkeiten für die Stärkung zur Verfügung.

Auf dem Gelände des Freilandmuseums Wackershofen gibt es Rinder und Schweine zu sehen. Hier werden hauptsächlich die Hohenloher Schweine gezüchtet, welche früher vor dem Aussterben bedroht waren. So konnten wir bei unserem Besuch bei der Sau Aster ihre paar Tage alte Ferkeln betrachten.

Kennt ihr auch meinen Beitrag vom Salzburger Freilichtmuseum oder vom Museum Tiroler Bauernhöfe?

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Deutschland

Oederan: das Klein-Erzgebirge das älteste Miniaturpark der Welt und mehr

Am Rande vom Erzgebirge zwischen Chemnitz und Freiberg liegt Oederan und dies ist eine über 800 Jahre alte Ortschaft in Mittelsachsen. Dort befindet sich das Kleinerzgebirge und es ist eines der ältesten Miniaturparks der Welt. So kann man die Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser und Stadtteile bestaunen. Welche es in dieser Region zu entdecken gibt. Es sind 210 handgefertigte Modelle und circa 1300 geschnitzte Figuren, Häuser, Brücken, Bahnen und Pflanzen dort zu bestaunen.

Klein Erzgebirge Oederan Eingang
Klein Erzgebirge Oederan

Kleinerzgebirge

Das Kleinerzgebirge Oederan liegt am Stadtpark von Oederan; dieser ist gut ausgeschildert und Parkplätze sind direkt am Eingang vorhanden. Der Miniaturpark Oederan präsentiert die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges und den ältesten Miniaturpark der Welt. Und da kann das Erzgebirge ganz stolz darauf sein. Denn im Erzgebirge ist die Holzkunst ganz großgeschrieben. Zur Weihnachtszeit, wenn die Lichterbögen die Fenster und die Pyramiden schmücken. Welche auf dem Dorfplatz präsentiert werden. Darüber hinaus werden die Räuchermännchen und die Nussknacker hergestellt.

In diesem Kleinerzgebirge Oederan sind die Figuren und Gebäude im Maßstab 1:25 zu sehen. Ist das nicht schön, wenn man die Fichtelbergbahn in Oberwiesenthal und die Drahtseilbahn in Erdmannsdorf als Modell in Fahrt bestaunen kann? Natürlich gibt es noch sehr viele andere Dinge zum Erkunden und Entdecken – alles im Kleinformat. So bekommt man vom Erzgebirge einen besonders schönen Eindruck davon, welche Sehenswürdigkeiten es dort gibt.

Die bekanntesten wären zum einen der Wismut-Schacht und zum anderen die Kirche St. Annen in Annaberg-Buchholz. Das Bergbaumuseum Kalkwerk in Lengefeld, das Schloss Augustusburg und das Schloss Moritzburg.

Der Miniaturpark ist von April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Wie wäre es mit einem Spaziergang auf dem Naturlehrpfad in Oederan, welches direkt neben dem Kleinerzgebirge liegt?

Naturlehrpfad Oederan: Natur erleben und entdecken

Der Naturlehrpfad Oederan ist ein abwechslungsreicher Rundweg, auf dem ihr die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Erzgebirges auf den Informationstafeln entdecken könnt. Der Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Kleinerzgebirge. Von dort führt der etwa acht Kilometer lange Weg durch die reizvolle Landschaft rund um Oederan und verbindet Bewegung in der Natur mit interessanten Informationen über die heimische Flora und Fauna.

Naturlehrpfad Oederan
Naturlehrpfad Oederan Bank Informationstafel

Entlang des Weges informieren insgesamt 17 anschaulich gestaltete Informationstafeln über verschiedene Tiere, Pflanzen und Lebensräume. Wanderinnen und Wanderer erfahren dabei Wissenswertes über die Besonderheiten der heimischen Natur und erhalten einen Einblick in die ökologischen Zusammenhänge der Region. Die Tafeln machen den Lehrpfad nicht nur für Naturinteressierte, sondern auch für Familien und Schulklassen zu einem attraktiven Ausflugsziel.

Ein besonderer Punkt der Strecke ist der Richard-Wagner-Gedenkstein, der an die Verbindung des berühmten Komponisten mit der Region erinnert. Neben den natürlichen Sehenswürdigkeiten bietet der Lehrpfad zudem einen kleinen Einblick in die Geschichte und Kultur der Umgebung.

Naturlehrpfad Oederan
Richard Wagner Gedenkstein

Der Naturlehrpfad Oederan verbindet auf rund acht Kilometern Naturerlebnis, Wissensvermittlung und Erholung. Wer aufmerksam unterwegs ist, kann die Landschaft mit ihren unterschiedlichen Lebensräumen entdecken und dabei viel über die Tier- und Pflanzenwelt des Erzgebirges erfahren. Der Weg eignet sich somit hervorragend für alle, die die Natur aktiv erleben und zugleich mehr über ihre heimische Umgebung erfahren möchten.

Die Hetzdorfer Brücke im Lößnitztal

Die bekannte Hetzdorfer Brücke im Flöhatal über diese alte, unter Denkmalschutz stehende Bahnbrücke der Linie Dresden – Werdau. Denn am Abend des 30. September 1989 auf dem Balkon der deutschen Botschaft Heinz Dieter Gentscher die glücklichste Nachricht überbrachte für die dort befindlichen Flüchtlinge der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). “ Ich bin zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise…“. Und die Ausreisewilligen aus der DDR mit der Deutschen Reichsbahn von Prag nach Westdeutschland zubringen. Die Hetzdorfer Brücke war etwas baufällig. Mussten die Züge langsam über diese Brücke fahren und aus dem Grunde versuchten weitere Ausreisewillige DDR-Leute auf dem Zug zu springen, um mitzufahren.

Das alte Hetzdorfer Viadukt hat eine Länge von 328 Metern und hat eine Höhe von 43 Metern und wurde im Jahre 1866 fertiggestellt. Als Baustoffe wurden blaugrauer Gneis, Granit und Pirnaer Sandstein verwendet und es wurde auf 4 große und dreizehn kleinen Bögen errichtet. Die Brücke wurde in einem kleinen Bogen erbaut und hat eine Länge von 572 Metern.

Dieser Hetzdorfer Viadukt wurde nach der Fertigstellung der neuen Brücke 1992 stillgelegt und wurde zum Teil als Wanderweg benutzt.

Die Holzbrücke Hohenfichte

Die denkmalgeschützte Holzbrücke in Hohenfichte der Gemeinde Leubsdorf da befindet sich die tolle Brücke. Wie schön ist es, wenn man auf der circa 55 Meter langen und 4,6 Metern breiten Holzbrücke fährt. Mit einer zugelassenen Fahrzeughöhe von 3 Metern die Fahrbahnbreite 2,6 maximale Tragfähigkeit ist bei 9 Tonnen und führt über den Fluss Flöha. Der Fahrbahnbelag ist ein 2 Fichtenbohlenbelag und mit einem Schindeldach, die Brücke stammt aus dem Jahre 1832.

Kennt ihr meinen Beitrag über den Spreewald mit einer Kahnfahrt? Oder das Megazipline an der Rappbodetalsperre.

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Bayern

Kochel am See und Umgebung Sehenswürdigkeiten

Direkt vor der beeindruckenden Kulisse der Berge, etwa 70 Kilometer südlich von München, liegt Kochel am See, eine malerische Gemeinde, die gleich mit zwei wunderschönen Seen aufwartet: dem Kochelsee und dem Walchensee. Diese Region bietet nicht nur atemberaubende Landschaften. Sondern auch zahlreiche Möglichkeiten für Naturliebhaber. Wanderer und Wassersportler. Welche die Schönheit dieser Gegend erkunden möchten.

aktualisiert am 13.04.2024

Wie hoch liegt Kochel am See?

Auf einer Höhe von 605 Metern liegt Kochel am See, umgeben von der beeindruckenden Kulisse der Bayerischen Alpen. Der Kochelsee lädt mit seiner idyllischen Atmosphäre zum Entspannen und Erkunden ein. Wir parkten direkt am See und spazierten entlang des Ufers, um die ruhige Landschaft zu genießen.

Für Kunstinteressierte ist das Franz-Marc-Museum ein Highlight, in dem Werke des berühmten Künstlers Franz Marc ausgestellt werden. Ein weiterer interessanter Besuch führte uns zur Kocheler Keramik, einer Werkstatt, die ihre handgefertigten Töpferwaren vor Ort herstellt. Ein Blick in den Laden lohnt sich definitiv!

In den Wintermonaten werden auf dem Kochelsee leider keine Schifffahrten angeboten. Es ist jedoch ratsam, sich im Frühjahr über die aktuellen Fahrpläne zu informieren, sobald die Saison wieder beginnt.

Motorschifffahrt am Kochelsee
Kirchenweg 1
82431 Kochel am See
Saisonstart ab Ostern Fahrplan findet ihr hier

Die Strecke zum Walchensee

Vom Kochel am See führte uns unsere Reise entlang der B 11 in Richtung Innsbruck über den beeindruckenden Kesselbergpass. Dieser liegt auf einer Höhe von 858 Metern und bietet auf seiner kurvenreichen, etwa 11 Kilometer langen Strecke spektakuläre Ausblicke auf die Umgebung.

Nach den aufregenden Serpentinen erreichten wir den Walchensee, einen der tiefsten und klarsten Seen Deutschlands. Die gleichnamige Ortschaft bietet zahlreiche Restaurants, die mit regionalen Köstlichkeiten aufwarten, sowie eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Ideal für alle, die die Ruhe und Schönheit der Region länger genießen möchten.

Wie hoch ist die Herzogstandbahn?

Der imposante Herzogstand ist ein Berg mit einer Höhe von 1.733 Metern. Dieser liegt direkt am malerischen Walchensee und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region.

Vor der Talstation der Herzogstandbahn gibt es einen großen, gebührenpflichtigen Parkplatz, der ausreichend Platz für Besucher bietet. Dort kauften wir unsere Tickets für die Berg- und Talfahrt, die uns in etwa 5 Minuten bequem hinauf zum Berg brachte.

Von der Bergstation aus führt ein gut ausgeschilderter Wanderweg zum Berggasthof Herzogstand, der mit einer fantastischen Aussicht und regionalen Speisen lockt. Von dort aus kann man den Wanderweg zum Gipfel des Herzogstands nehmen oder verschiedenen Pfaden ins Tal folgen, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten.

Der Herzogstand ist nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern auch für Naturfreunde, die die einmalige Aussicht auf den Walchensee und die umliegende Bergwelt genießen möchten.

Oben am Herzogstand bietet sich ein spektakulärer Ausblick, der sofort in seinen Bann zieht. Man kann sowohl den Walchensee als auch den Kochelsee in ihrer vollen Pracht sehen. Eingebettet in die wunderschöne Landschaft.

Bei schönem Wetter eröffnet sich zudem ein beeindruckendes Panorama auf die gigantische Bergwelt der Alpen. Die klare Sicht ermöglicht es, weit über die umliegenden Gipfel hinauszusehen. Ein Erlebnis, das sowohl Wanderer als auch Naturliebhaber begeistert.

Herzogenstandbahn
Am Tanneneck 6
82432 Kochel am See
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 9 bis 16.15 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage von 9 bis 16.45 Uhr

Kloster Benediktbeuern

An der Kirche St. Benedikt gibt es einen großen Parkplatz, auf dem die erste Stunde kostenlos ist. Ideal für einen kurzen Besuch oder eine Besichtigung.

Vom Parkplatz aus ist die Strecke zur Kirche gut beschildert, sodass man sich leicht orientieren kann.

Die Kirche selbst beeindruckt mit ihrer prunkvollen Gestaltung, insbesondere durch die prachtvollen Deckenfresken und die kunstvollen Bilder. Eine Besonderheit, die sofort ins Auge fällt, ist die Uhr über dem Altar, die ich so noch nie gesehen habe.

Die Glocken der Kirche stammen überwiegend aus der Zeit, als sie noch eine Abteikirche war. Heute trägt sie den Titel „Pfarrkirche St. Benedikt„.

Das Kloster hat sich modernisiert und bietet nun Tagungen an. Außerdem lädt das Kloster-Café zu einer gemütlichen Pause ein und es werden interessante Führungen durch die Anlage angeboten.

In der Klosteranlage selbst gibt es auch Gästehäuser, die Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Eine wunderbare Option, um die Ruhe und die Atmosphäre dieses besonderen Ortes länger zu genießen.

Kloster Benediktbeuern
Don-Bosco-Straße 1
83671 Benediktbeuern
Öffnungszeiten
täglich von 9 bis 18 Uhr

Freilichtmuseum Glentleiten

Das Freilichtmuseum Glentleiten liegt am Rande von Großweil, einer malerischen Ortschaft zwischen Murnau am Staffelsee und Garmisch-Partenkirchen.

Wir finden es immer wieder faszinierend, die gut erhaltenen Bauernhöfe zu erkunden. Dieses Museum bietet einen lebendigen Einblick in das damalige Leben und Arbeiten dieser Zeit. In der, in der die Menschen ihren Alltag ohne die heutigen technischen Hilfsmittel meisterten.

Auf einer beeindruckenden Fläche von 38 Hektar sind zahlreiche alte Bauernhöfe ausgestellt. Besucher können durch diese Gebäude streifen und erleben. Wie die Menschen früher gelebt haben. Jede Ecke erzählt Geschichten von harten Arbeitszeiten, einfachen Freuden und engem Zusammenleben mit der Natur.

Vom gebührenfreien Parkplatz führt der Weg direkt zum Kassenbereich, wo sich auch ein Museumsladen befindet. Im oberen Stockwerk des Gebäudes lädt eine Brauerei mit Gastronomie zum Verweilen ein.

Nachdem wir den Eingang zum Freigelände passiert hatten, entschieden wir uns für den linken Rundweg.

Die ausgestellten Häuser stammen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert und repräsentieren die typische Architektur des voralpenländischen Raums. Jeder Hof und jede Hütte erzählen dabei eine eigene Geschichte über die Lebensweise und die Arbeit der Menschen in dieser Region.

Die Häuser

Im Freilichtmuseum wird anschaulich gezeigt, wie einst Wetzsteine mit Wasserkraft hergestellt wurden. Diese Steine waren unverzichtbar, um Werkzeuge wie Sicheln und Sensen zu schärfen und damit die tägliche Arbeit zu erleichtern.

Ebenso beeindruckend sind ein Sägewerk, das ebenfalls mit Wasserkraft betrieben wird, sowie eine Getreidemühle. Die zeigt, wie Korn in früheren Zeiten zu Mehl verarbeitet wurde. Die Verwendung von Wasserkraft verdeutlicht eindrucksvoll, wie die Menschen damals die natürlichen Ressourcen nutzten.

Im Freilichtmuseum

Das Freilichtmuseum beeindruckt nicht nur durch seine Lage an einem sanften Hügel mit weitläufigen Wiesen. Sondern auch mit seiner anschaulichen Darstellung des damaligen Lebens. Vom Viehbetrieb auf den Wiesen bis zur Milchverarbeitung wird gezeigt. Wie die bäuerliche Arbeit und die Weiterverarbeitung der Produkte organisiert wurden.

Interessant ist auch die Geschichte des ländlichen Tourismus. Denn schon Ende des 19. Jahrhunderts wurden in manchen Höfen Zimmer für Gäste vermietet. Ein besonderes Beispiel dafür ist der Fischerweber-Hof. Hier wird dargestellt, wie vermögende Gäste in diesem Hof untergebracht wurden. Während gleichzeitig die Landwirtschaft, die Weberei und die Schnapsbrennerei betrieben wurden. Diese Kombination aus Gastgewerbe und landwirtschaftlicher Arbeit zeigt die Vielseitigkeit und den Einfallsreichtum der damaligen Bewohner.

Besondere Häuser

Im Freilichtmuseum gibt es noch viele weitere interessante Stationen zu entdecken. Ein Bienenhaus zeigt, wie die Imkerei in früheren Zeiten funktionierte, und in der Seilerei kann man sehen, wie in Handarbeit Seile aus Naturfasern gedreht wurden. Das Backhaus vermittelt einen Eindruck davon, wie Brot und andere Backwaren in traditioneller Weise zubereitet wurden. Besonders spannend ist auch die Köhlerei, in der man erfährt, wie Kohle aus Holz durch einen speziellen Prozess hergestellt wird.

Zusätzlich gibt es einen Kalkofen, der zeigt, wie Kalk aus Kalkstein gewonnen wird, ein wichtiger Prozess für Bauarbeiten und Landwirtschaft. Und nicht zu vergessen: eine historische Tankstelle, die einen Einblick in die Entwicklung der Mobilität und der Kraftstoffe bietet. All diese Stationen machen das Freilichtmuseum zu einem sehr vielfältigen Erlebnis und lassen die Besucher tief in die Geschichte der Region eintauchen.

Freilichtmuseum Glentleiten
An der Glentleiten 4
82439 Großweil
Öffnungszeiten
19. März 2026 bis 11. November 2026
Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr
im Juni, Juli und August täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

Im Winter ist dieses Freilichtmuseum geschlossen

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Spreewald Sehenswürdigkeiten: Gewürzgurken, Kahnfahrt und mehr

Der Spreewald ist eine einzigartige Kulturlandschaft im Südosten Brandenburgs, etwa 100 Kilometer südlich von Berlin. Er ist vor allem durch sein weitverzweigtes Netz an Wasserarmen der Spree bekannt. Das insgesamt eine Länge von über 1.000 Kilometern umfasst. Dieses Wasserlabyrinth macht den Spreewald zu einem beliebten Reiseziel für Naturfreunde, Radfahrer und Paddler.

Lübbenau
Lübbenau großer Hafen

Der Spreewald trägt mit Stolz den Titel UNESCO-Biosphärenreservat. Denn auf einer Fläche von circa 475 km² befinden sich 1575 km lange Fließe, von denen 267 km beschiffbar sind. Anfang des 20. Jahrhunderts begann man, die ersten Stauanlagen zu errichten. Und es kann zu einer guten Ernte von Gurken und verschiedenen Gemüsesorten kommen.

Die Spree Spiegelungen

In der letzten Eiszeit entstanden die Sandinseln des Spreewaldes; so wuchsen hier sehr gut Kiefern, Birken, Eichen, Linden, Erlen und Weiden. Im Jahrhundert siedelten sich die ersten germanischen Stämme an, bis sie im 5. Jahrhundert weiterzogen. Mit der großen Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen die ersten Slawen. Welche den Spreewald zu einer Naturlandschaft entstehen ließen. Heute leben circa 60000 Sorben in Brandenburg und Sachsen.

Spreewald
Häuser an der Spree mit abgedeckten Kahn

Gewürzgurken Rabe direkt Verkauf ab Werk

Wer gerne eingelegte Gurken essen möchte, ist hier genau richtig. Denn im Geschäft zur Kräuterhexe werden diese tollen verschiedenen Sorten wie zum Beispiel Senfgurken, Gewürzgurken, Pfeffergurken, Knoblauchgurken, Chiligurken, saure Gurken und andere angeboten. Diese Produkte kann man ab Werk bei Spreewaldrabe kaufen. Und es werden verschiedene Gläsergrößen angeboten. Im vorderen Bereich gibt es einen Imbiss mit Sitzmöglichkeiten, der zum Verweilen einlädt.

Gewürzgurken Spreewald
Spreewald Gewürzgurken

Am großen Hafen von Lübbenau befindet sich die Gurkenmeile, wo man verschiedene Gurken probieren und kaufen kann.

Gurkenmeile am großen Hafen in Lübbenau und eine Spreewald-Kahnfahrt nach Lehde

Vom Kahnhafen in Lübbenau starten verschiedene Kahnfahrten durch den Spreewald, die sich in ihrer Dauer und Gestaltung unterscheiden. Wer nur einen ersten Eindruck von der einzigartigen Fließlandschaft gewinnen möchte, kann eine Kurzfahrt von etwa ein bis zwei Stunden unternehmen. Für alle, die etwas mehr Zeit mitbringen, eignen sich Halbtagesfahrten von rund drei bis vier Stunden. Die oft einen Aufenthalt im malerischen Ort Lehde beinhalten, wo beispielsweise das Freilandmuseum der Sorben besucht werden kann. Noch ausführlicher lässt sich der Spreewald bei Ganztagestouren erleben. Die sechs bis acht Stunden dauern und es gibt mehrere Stopps in Gasthäusern oder bei regionalen Sehenswürdigkeiten.

Spreewald
Fliese

Schleusenfahrt

In Lübbenau beginnt mein Abenteuer mitten im Spreewald, einem Ort, der schon beim ersten Blick auf die Wasserarme und die historischen Fachwerkhäuser ein Gefühl von Ruhe und Ursprünglichkeit vermittelt. Heute geht es auf eine 5-stündige Kahnfahrt, und ich freue mich schon auf die stillen Fließe, die grünen Ufer und die idyllische Landschaft.

Spreewald
Entlang der Fliese

Sanft setzt sich der Kahn in Bewegung, während der Fährmann geschickt das Boot mit dem Staken durch die verschlungenen Wasserwege lenkt. Es ist faszinierend zu beobachten, wie er die Kurven meistert und die Schleusen durchquert. Mit jedem Meter, den wir vorwärts gleiten, fühlt es sich an, als würde die Hektik dem Alltag immer weiter hinter uns verschwinden.

Spreewald
Feuerwehrhaus in Lehde

Die Schleusen, die wir passieren, sind kleine technische Wunderwerke. Der Kahn wird langsam angehoben oder gesenkt, das Wasser plätschert, und die Welt um uns herum wirkt noch friedlicher als zuvor. Immer wieder bieten die Wasserarme neue Ausblicke: spiegelnde Flächen, die die Bäume und den blauen Himmel widerspiegeln, kleine Inseln mit Schilf und blühenden Pflanzen und vereinzelt ein Reiher, der elegant über das Wasser schreitet.

Spreewald
Schleuse an der Spree

Unterwegs gibt es immer wieder kleine Stopps, um die Beine zu vertreten, ein paar Fotos zu machen oder regionale Spezialitäten zu probieren. Besonders die Spreewaldgurken dürfen dabei natürlich nicht fehlen: frisch, knackig und ein echtes Stück Spreewaldtradition.

Spreewald
Wotschofska die Insel und die gleichnamige Gaststätte

Fünf Stunden später, als wir langsam zurück nach Lübbenau gleiten, merke ich, wie entspannt ich bin. Die Fahrt durch die Fließe, die Schleusen und die stille Natur hat etwas Zeitloses, beinahe Magisches. Wer den Spreewald wirklich erleben möchte, sollte sich diese Kahnfahrt auf keinen Fall entgehen lassen.

Sonnenuntergangstour

Auf den zahlreichen Inseln leben auch Rehe, Wildschweine, Biber und, wenn man Glück hat, Nutrias.

Lehde ist ein Ortsteil von Lübbenau; man erreicht ihn über die Fliese oder mit dem Fahrrad. Wir besuchten das Freilichtmuseum der Sorben in Lehde, wo man das Leben im 19. Jahrhundert kennenlernen kann, wie es damals gelebt und gearbeitet wurde. Bis es mit dem Kahn zurück nach Lübbenau ging.

Diese hatten wir bereits vor ein paar Jahren unternommen, hatten die tolle Fahrt genossen und waren dabei sehr entspannt. So gibt es auch eine Kahnfahrt zum Sonnenuntergang. Für diese Tour sollte man sich anmelden und so starteten wir um 19.30 Uhr für eine 2-stündige Tour auf den Kanälen des Spreewaldes.

Eine Besonderheit ist auf den Kanälen, dass die Müllabfuhr, die Post und die Feuerwehr auf den Booten erledigt werden.

Das kleine Örtchen Leipe ist ein Ort für Naturliebhaber, denn man kann es am besten über die Kanäle oder mit dem Fahrrad besuchen. Es gibt nur wenige Häuser und Einwohner, dafür Wiesen und Wälder.

Lübbenau
Lübbenau Hafen bei Nacht
Großer Spreewaldhafen Lübbenau
Adresse: Dammstraße 77A, 03222 Lübbenau/Spreewald
Öffnungszeiten: Rund um die Uhr geöffnet
Telefon: 03542 2225

Spreewaldmuseum Lübbenau

Mitten in der Stadt Lübbenau befindet sich das Spreewaldmuseum am Topfmarkt mit seinem auffälligen Gebäude des Torhauses. Dieses Gebäude war einst einmal ein Rathaus, königliches Amtsgericht, Gefängnis und Polizeistation.

Spreewald
Spreewald Museum in Lübbenau

Und heute befindet sich das Spreewaldmuseum darin. Es werden verschiedene Dinge ausgestellt, wie sie einst die Kaufläden waren. Es wird auch ein Zelturlaub präsentiert oder ein Ferienlager, so wurde ich wieder in die damalige Zeit zurückversetzt. Denn ich wuchs in der ehemaligen DDR auf, bis ich 1991 nach Bayern zog. Im Museum werden eine Lokomotive und ein Waggon aus vergangenen Zeiten präsentiert.

Der Bismarckturm in Burg

Es ging zu einem kleinen Abstecher nach Burg; dort befindet sich der Bismarckturm auf dem Schlossberg, der 28 Meter hoch ist. Dieser wurde von 1915 bis 1917 zu Ehren Otto von Bismarcks erbaut und heute kann man den Turm besichtigen und besteigen. Dieser Turm ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Spreewald
Bismarckturm

Freilichtmuseum in Dissen

Da im Spreewald einst die Sorben gelebt haben und jetzt noch ein paar einzelne Gruppen wohnen. Bietet es sich an, das Heimatmuseum mit dem Freilichtmuseum zu besuchen.

Spreewald
Freilichtmuseum Dissen

Hier ist ein Museum, in dem die Sorben, wie sie einst gelebt haben, dargestellt werden. Ziemlich unscheinbar sah es von außen direkt neben der Kirche aus. Als Erstes geht man durch das Kassengebäude; man folgt dem Weg, bis man zu diesem Freilichtmuseum gelangt. So findet man verschiedene alte Gebäude, wie einst die Sorben gelebt haben. Die Mitarbeiter zeigen, wie ein Handwebstuhl funktioniert und wie die verschiedenen Farben hergestellt werden. Zum anderen werden verschiedene Instrumente präsentiert.

In dieser Region befinden sich zahlreiche Störcheneste mit ihren Störchen, die man ganz toll beobachten kann.

Schindelkirche und die Holländerwindmühle in Straupitz

Noch bevor man aus Richtung Burg in die Ortschaft Straupitz kommt, sieht man schon die besondere Kirche. Denn diese evangelische Kirche mit ihrem Doppelturm ist sehr auffällig. Die Kirche wurde durch Karl Friedrich Schinkel erbaut, aus dem Grunde ist sie auch unter Schinkelkirche bekannt.

Schindelkirche Straupitz Spreewald
Schindelkirche Straupitz

Weiter ging es zur letzten produzierenden Dreifachwindmühle in Europa mit Mahlsäge-Ölmühle.

Holländermühle Straupitz

Wo einst eine hölzerne Bockwindmühle stand, wurde im Jahre 1850 die Holländerwindmühle erbaut. Im Jahre 1885 wurde das Sägewerk und 1910 die Ölmühle angebaut. Später, 1923, wurde der Flügel durch einen Blitzeinschlag zerstört, wodurch diese Mühle auf Elektrobetrieb umgestellt wurde. Nach der Stilllegung im Jahr 1994 erfolgten die ersten Restaurierungsarbeiten; so wurden die Säge- und Ölmühle wiederhergestellt. Von 2001 bis 2002 erfolgte der ganze Komplex; der Mühlenturm wurde saniert und erhielt eine neue Haube und einen neuen Flügel; die Maschinen wurden generell überholt. Seit 1984 steht die Holländermühle unter Denkmalschutz.

Heute kann man diese Mühle besichtigen, in der zum Beispiel das Leinöl hergestellt wird. Im Mühlenturm befindet sich die Kornmühle, und man sieht das Sägewerk. Am Tag unseres Besuches lief die Windmühle mit Windkraft.

Ein typisches ostdeutsches Gericht ist Kartoffeln mit Quark und Leinöl, das in Straupitz kalt gepresst wird.

Holländermühle Straupnitz
Adresse: Laasower Str. 11a, 15913 Straupitz
Öffnungszeiten
November bis März
Montag bis Freitag 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Feiertage 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
April bis Oktober
Montag bis Freitag 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag und Sonntag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Feiertage 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Letzter Einlass in die Mühle: 16.00 Uhr
Küchenschluss: 16.00 Uhr
Telefon: 035475 16997

Doppelkirche in Vetschau

In der kleinen Gemeinde Vetschau befindet sich eine Kirche der besonderen Art, denn es sind zwei evangelische Kirchen in einer einzigen. Die Besonderheit ist, dass es nur einen Glockenturm gibt. Wir sind über eine Seitentüre als Erstes in den Wendisch-Kirchenraum eingetreten, und an der Stirnseite des Altares führt der Übergang in die deutsche Doppelkirche.

Doppelkirche Vetschau
Doppelkirche Vetschau

Slawendorf Raddusch

Ein Besuch im Slawendorf in Raddusch. Dieses liegt idyllisch am Kahnsdorfer See. Es werden von Raddusch Fahrten mit der Rumpelkiste angeboten. Diese fahren stündlich vom Naturhafen Raddusch zur Slawenburg. In der Slawenburg befindet sich eine Ausstellung, welche Hilfsmittel die Bewohner der Region einst hatten. Und in der Sonderausstellung wird gezeigt, wie einst der Tagebau verlief.

In den Sommermonaten finden in der Slawenburg verschiedene Musikveranstaltungen statt.

Slawenburg Vetschau Spreewald
Slawenburg Vetschau
Slawendorf Raddusch
April bis Oktober
Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Ruhetag

täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
November bis März
Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Ruhetag

10.00 bis 18.00 Uhr
Adresse
Zur Slawenburg 1
03226 Vetschau/Spreewald
Telefon
035433 59220

Übernachtung

Wir Übernachtenden im Lübbenau LEAG Konferenzcenter, Schulungs- und Tagungshotel, 26 Straße des Friedens, im Spreewald. Dieses liegt etwas am Rande dieser Stadt, da wir mit dem Auto unterwegs sind, störte uns dies nicht. Wir hatten ein Zimmer in der 2. Etage im Nebengebäude und das Frühstück hatten wir mit dazugebucht.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen