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Bad Reichenhall und die Besonderheiten der Stadt

Bad Reichenhall ist eine charmante Kurstadt im Berchtesgadener Land im Süden von Bayern. Und es ist auch bekannt für seine heilenden Solequellen, die bereits seit Jahrhunderten für therapeutische Zwecke genutzt werden. Die Stadt Bad Reichenhall bietet eine beeindruckende Landschaft, historische Stätten und mehrere gesundheitsfördernde Einrichtungen. Welche sich auf Atemwegserkrankungen und auf orthopädische Rehabilitation spezialisiert ist. Und die wildromantische Saalach, welche im österreichischen Bundesland Salzburg entsteht und ein circa 103 Kilometer langer Zufluss der Salzach ist.

Bad Reichenhall
Saalach

Alte Saline

Eines der Sehenswürdigkeiten ist die Alte Saline, welches ein historisches Salzbergwerk und Museum ist, das die Geschichte der Salzproduktion in der Region zeigt. Das imposante Gebäude mit seinen alten Maschinen aus dem 19. Jahrhundert, welche noch heute ihre Dienste tun, ist ein faszinierender Ort für Besucher.

Bad Reichenhall
Alte Saline

Wer möchte, kann an einer geführten Tour für 14 Euro pro Erwachsenem teilnehmen. Durch die unterirdischen Stollen gehen und die beeindruckende Maschinenhalle besichtigen. Es werden auch verschiedene Salzsorten zum Kauf angeboten.

Altstadt

Von der alten Saline könnt ihr durch die Fußgängerzone zur Altstadt schlendern, in den Geschäften stöbern und in den Gaststätten und Cafés von Bad Reichenhall verweilen. Jeden Freitag findet von 7 bis 12 Uhr ein Wochenmarkt auf dem Rathausplatz statt.

Die Stadtmauer von Bad Reichenhall hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet, um die Stadt und ihre wertvollen Salzquellen vor Angriffen zu schützen. Die Mauer umfasste damals die gesamte Altstadt und war ein zentrales Element der Stadtbefestigung.

Bad Reichenhall
Stadtmauer

Zudem könnt ihr die evangelische Stadtkirche und die beiden katholischen Kirchen St. Aegidius und St. Johannes Spitalkirche in Bad Reichenhall besichtigen.

Altes Rathaus in Bad Reichenhall

Das Alte Rathaus in Bad Reichenhall hat eine lange und interessante Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden ist. Es wurde im 15. Jahrhundert erbaut und diente über Jahrhunderte als Verwaltungszentrum der Stadt. Besonders beeindruckend sind die Fresken, welche im Jahre 1924 von Josef Hengge angebracht worden sind.

Das Gebäude ist ein eindrucksvolles Beispiel gotischer Architektur und war ursprünglich Sitz des Stadtrats sowie des Stadtgerichts. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Alte Rathaus mehrere Umbauten und Renovierungen, die seinen Stil prägten. Besonders markant ist der Rathausturm, der im Laufe der Zeit mehrfach verändert wurde.

Im 19. Jahrhundert verlor das Alte Rathaus seine ursprüngliche Funktion, als die Stadtverwaltung in ein paar andere Häuser auf dem Rathausplatz umzog.

Das Brodhaus in Bad Reichenhall ist eine traditionsreiche Bäckerei und eines der ältesten Gebäude der Stadt. Es befindet sich in der historischen Altstadt und wird oft als die älteste Bäckerei Bayerns bezeichnet. Das Brodhaus ist bekannt für seine handwerklich hergestellten Backwaren, insbesondere für Brot und Brezen, die nach alten Rezepten und in traditioneller Weise gebacken werden. Das Gebäude selbst ist ein Wahrzeichen der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Heute wird es als Wohn- und Geschäftshaus genutzt.

Bad Reichenhall
Brodhaus

Kurpark und Grandierwerk

Eine besondere Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen, durch den Kurgarten spazieren zu gehen. Dieser historische Park wurde 1868 angelegt und bietet eine Vielzahl von Pflanzen, Wasserspielen und Spazierwegen. Denn dieser Kurgarten ist eine weitläufige Grünanlage im Zentrum der Stadt und lädt zu einem entspannten Spaziergang ein.

Und das Gradierhaus in diesem Kurgarten ist eine große Freiluftinhalationsanlage, welche die Möglichkeit bietet, salzhaltige Luft einzuatmen, was besonders gesundheitsfördernd ist.

Direkt im Kurpark befindet sich die Wandelhalle mit dem Kaiser-Karl-Alpensole-Brunnen, in der ihr warmes oder kaltes Solewasser trinken könnt.

Bad Reichen
Wandelhalle mit der Kaiser Karl Alpensole Brunnen

Die Wandelhalle in Bad Reichenhall ist ein historisches und kulturelles Zentrum, das eine Vielzahl von Angeboten für seine Besucher bereithält.

Angefangen von Konzerten und Musikveranstaltungen. Zudem werden auch regelmäßig Kunstausstellungen organisiert, bei denen Werke von regionalen und internationalen Künstlern in der Wandelhalle präsentiert werden.

Ebenso werden Lesungen und Vorträge in der Wandelhalle angeboten.

Predigtstuhlbahn

Eine Fahrt mit der Predigtstuhlbahn sollte man sich nicht entgehen lassen. Denn die Predigtstuhlbahn ist eine historische Seilbahn, welche im Jahr 1928 eröffnet wurde, und ist die älteste original erhaltene Großkabinenseilbahn der Welt. Die Predigtstuhlbahn bringt euch auf den 1613 Meter hohen Predigtstuhl in den Chiemgauer Alpen.

Bad Reichenhall
Predigerstuhlbahn

Auf dem Predigtstuhl bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf die umliegenden Berge und Täler. Es gibt zahlreiche Wanderwege, die von der Bergstation aus starten, darunter Routen für verschiedene Schwierigkeitsgrade. Zudem ist auf dem Predigtstuhl ein Berggasthof, der regionale Spezialitäten und eine herrliche Aussicht bietet.

Im Winter ist der Predigtstuhl ein beliebtes Ziel für Skifahrer und Schneeschuhwanderer. So sind Bad Reichenhall und der Predigtstuhl eine Mischung aus Kultur, Geschichte, Natur und Erholung, die für Besucher jeden Alters attraktiv ist.

Burgruine Karlstein

Eine Wanderung zur Burgruine Karlstein ist eine reizvolle Tour, die zum einen ein Naturerlebnis bietet und zum anderen eine geschichtliche Entdeckung miteinander verbindet.

Bad Re
Ruine Karlstein Stufen

Der Weg führt zunächst durch die malerischen Wälder des Lattengebirges vorbei, bis das letzte Stück ein etwas steilerer Anstieg ist. Bis man an der Burgruine Karlstein angelangt ist.

Letzte Treppe zur Ruine Karlstein

Die Burgruine Karlstein thront über dem Reichenhaller Tal und bietet einen fantastischen Blick über Bad Reichenhall und die umliegenden Berge. Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist heute eine beeindruckende Ruine, die zum Erkunden einlädt.

Von der Ruine aus hat man einen atemberaubenden Ausblick, der die Mühen des Aufstiegs belohnt.

Bad Reichenhall
Ruine Karlstein Aussicht

Und man hat von der Burgruine Karlstein einen wunderbaren Blick auf die Kirche St. Pankraz. Welche über einen anderen Wanderweg zu erreichen ist.

Bad Reichenhall
Ruine Karlstein Blick zur Kirche

Thumsee

Zwischen Bad Reichenhall und Inzell liegt dieser relativ kleine Badesee in einem Naturschutzgebiet. Umgeben von Bergen liegt der See idyllisch schön, so bietet er sich an, mit seinem türkis-blauen Wasser zum Baden an. Es gibt eine wunderschöne Liegewiese, leicht abfallend; so kann man wunderbar liegen und hat einen bezaubernden Ausblick in die Umgebung.

Thumsee

Es gibt einen 2,5 Kilometer langen Rundweg um diesen Thumsee. Am See gibt es die Gaststätten Seewirt und Madlbauer, wo man sich stärken kann. Am Thumseebad gibt es einen Kiosk. Dieser ist in den Sommermonaten geöffnet.

Bad Reichen
Thumsee Wanderweg

Salzbergwerk

Bad Reichenhall ist durch den Salzabbau in dieser Region bekannt. So sollte man es nicht entgehen lassen, das Salzbergwerk in Berchtesgaden zu besichtigen. Das Salzbergwerk Berchtesgaden wurde im Jahr 1517 gegründet und hat eine lange Tradition im Salzabbau. Denn es ist eines der ältesten aktiven Salzbergwerke in Deutschland und bietet Einblicke in die Geschichte und Technologie des Salzabbaus über die Jahrhunderte hinweg. Es werden regelmäßige Führungen durch das Bergwerk angeboten, die etwa 1,5 Stunden dauern. Da bekommt ihr sehr viele Informationen und es bieten sich spannende Einblicke in die Geschichte des Salzabbaus an. Die Arbeitsbedingungen unter Tage und die modernen Techniken, die heute verwendet werden. Das Salzbergwerk ist ganzjährig geöffnet, aber die Öffnungszeiten können je nach Saison variieren.

Salzbergwerk Berchtesgaden
Zug in das Salzbergwerk Berchtesgaden

Es werden sogar Dinner im Salzbergwerk angeboten; hier könnt ihr meinen Beitrag darüber lesen.

Dinner im Salzbergwerk Berchtesgaden

Wisst ihr, dass es dort auch einen Salzheilstollen gibt? Dort kann man ganz entspannt die Salzluft pur genießen. Denn jeden Vormittag gibt es eine stille Einfahrt und an mehreren Nachmittagen in der Woche könnt ihr euch bei Meditation, Konzert oder Klangschalen verwöhnen lassen.

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Lohberg der Tierpark und mit dem kleinen Arbersee

Die Gemeinde Lohberg liegt im Oberpfälzer Landkreis Cham auf einer Höhe von circa 636 Metern. In diesem Ort befindet sich der Tierpark Lohberg, der auch unter dem Namen „Bayerwald-Tierpark Lohberg“ besser bekannt ist“. Der Park liegt am Fuße des Großen Arbers, des höchsten Berges des Bayerischen Waldes, und in der Nähe des malerischen kleinen Arbersees. Im Tierpark Lohberg könnt ihr eine Vielzahl von heimischen Tierarten sehen. Der Park ist spezialisiert auf die Tiere des Bayerischen Waldes und in der Alpenregion zu Hause sind beziehungsweise zu Hause waren.

Lohberg
großer Arber

Tierpark Lohberg

Zu den Bewohnern gehören unter anderem Wölfe, die in einem großzügigen Gehege leben. Wenn ihr etwas Glück habt, dann könnt ihr diese faszinierenden Raubtiere beobachten.

Die Luchse sind sehr scheue Wildkatzen, und sie präsentierten sich majestätisch in ihrem Gehege.

Luchs

Was sind das für majestätische Tiere, die Elche mit ihren imposanten Geweihen? Wir konnten diese tollen Tiere in ihren Gehegen aus nächster Nähe betrachten.

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Vögeln, diverse Eulenarten und Greifvögel, welche in den speziellen Volieren untergebracht sind.

Tierpark Lohberg Vögel
Vögel

In diesem Streichelzoo kann man die Ziegen, die Schafe und andere Haustiere streicheln und betrachten. Am Eingang konnte man Futter kaufen, um diese Tiere zu füttern.

Der Poitou-Esel, auch bekannt als „Baudet du Poitou,“ ist eine besonders seltene und alte Eselrasse aus der Region Poitou in Frankreich. Diese Rasse ist für ihr langes, dickes Fell, das oft in verfilzten Strähnen herabhängt, bekannt und verleiht dem Esel damit ein einzigartiges Erscheinungsbild.

Dieser Poitou-Esel gehört zu den größten Eselrassen. Er kann eine Schulterhöhe von bis zu 1,50 Metern erreichen und hat einen kräftigen Körperbau, der ihn besonders stark macht.

Poitou Esel

Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige in Mitteleuropa heimische Schildkrötenart und sie gilt als eine der ältesten Reptilienarten Europas.

Tierpark Lohberg europäische Sumpfschildkröte
europäische Sumpfschildkröten

So bietet der Tierpark eine tolle Möglichkeit, die vielfältige Tierwelt der Region zu entdecken und einen schönen Tag in der Natur zu verbringen.

Tierpark Lohberg Taubenschlag
Taubenschlag

Kleine Arberseebahn

In unmittelbarer Nähe vom Tierpark Lohberg befindet sich die Haltestelle der kleinen Arberseebahn. So könnt ihr eine malerische Fahrt mit dem kleinen Zug zum kleinen Abersee unternehmen. Die gemütliche Zugfahrt führt euch durch die idyllische Landschaft des Bayerischen Waldes und bietet unterwegs beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Natur. Am Ziel angekommen, erwartet euch der kleine Abersee, eingebettet in die Ruhe und Schönheit des Waldes, ein perfekter Ort für eine entspannte Wanderung oder eine Pause in der Natur.

Kleiner Arberseebahn Fahrt
Kleiner Arberseebahn Fahrt

Auf der Fahrt von Lohberg zum Kleinen Arbersee erhält man viele Informationen und Wissenswertes über die Region. Die Strecke führt durch eine malerische Landschaft, die reich an Natur und Geschichte ist.

Selbst am Wegesrand findet ihr diese tollen alten Gedenktafeln, wie man sie früher im niederbayerischen Raum häufig sehen konnte. Sie erinnern an die reiche Geschichte und die traditionsreiche Kultur der Region und bieten einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Bräuche vergangener Zeiten.

Der kleine Arbersee

Der See und die umliegenden Wälder bieten zudem viele Möglichkeiten für Wanderungen und Erholung. Ein Besuch in Lohberg verspricht Naturerlebnisse und spannende Entdeckungen für Jung und Alt.

kleiner Arbersee Blick zum großen Arber

So könnt ihr eine gemütliche Wanderung um den kleinen Arbersee unternehmen, um den circa 6,36 Hektar großen See. Auf dem circa 1,5 Kilometer langen Rundweg findet ihr zahlreiche Bänke zum Ausruhen. So könnt ihr die idyllische Landschaft und die Spiegelungen im See in vollen Zügen genießen.

Wer möchte, kann im Seehäusl am Kleinen Arbersee eine Stärkung zu sich nehmen. Bei schönem Wetter lädt der Biergarten zum Verweilen ein.

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Die Glasstadt Zwiesel in Niederbayern

Die Stadt Zwiesel liegt auf einer Höhe von circa 581 Metern und befindet sich im niederbayerischen Landkreis Regen und ist circa 13 Kilometer nordöstlich von Regen. Was kann man in dieser Stadt unternehmen? Zum einen gibt es das Waldmuseum direkt an der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus. Zudem kann man die Bergkirche besichtigen. Eine Kaffee- oder Schokoladenverkostung in der Kaffeerösterei Kirmse kann ich nur sehr empfehlen. Man kann unterirdische Gänge in Zwiesel entdecken. Die erste Dampfbierbrauerei lädt zu einem Besuch ein. Entdeckt die Glaspyramide beim Zwiesel-Glas-Werksverkauf. Und man kann wunderbar durch den Stadtpark schlendern.

Zwiesel
Rathaus und Tourismus Information am Stadtplatz

Kaffeerösterei Kirmse

Mitten in der Stadt Zwiesel befindet sich die Kaffeerösterei Kirmse. Hier könnt ihr in die Kunst der Kaffeeröstung eintauchen. Jeden Mittwoch in der Zeit von 15 bis 16 Uhr findet eine Schau-Kaffee-Röstung statt. An jedem Donnerstag von 15 bis 16 Uhr könnt ihr an einer Schokoladenverkostung teilnehmen. Und an jedem Freitag von 15 bis 16 Uhr wird eine Kaffeeverkostung angeboten.

Zwiesel Café Rösterei
Kaffee Rösterei

Unterirdische Gänge

Entdecke die Geheimnisse der unterirdischen Gänge im Rahmen einer Führung. So könnt ihr die unterirdischen Gänge erkunden und tief in die Geschichte der Region eintauchen. Die unterirdischen Gänge, welche aus den vergangenen Jahrhunderten stammen. Dafür ist eine Anmeldung bei der Touristeninformation notwendig, denn es kann nur eine begrenzte Anzahl von Personen in die unterirdischen Gänge gehen. Die Führungen finden von Montag bis Samstag von 16.00 bis 17.00 Uhr statt. Ich empfehle euch bei dieser Führung etwas warme Kleidung mitzunehmen, da die Temperatur in den unterirdischen Gängen um die 6 Grad beträgt.

1. Dampfbierbrauerei Zwiesel

In Zwiesel gibt es die 1. Dampfbierbrauerei, die man auch besichtigen kann. An 3 Tagen in der Woche wird aktuell bis Ende Oktober eine Führung um 14 Uhr durch diese Brauerei durchgeführt. Am besten tut ihr euch im Vorfeld anmelden, so findet ihr euren Wunschtermin am einfachsten.

Eingang zur Dampfbierbrauerei Führung

Wenn ihr bei der Brauerei angekommen seid, haltet euch an der linken Seite des Gebäudes. Denn da geht es zur historischen Erlebnis-Braustätte.

Weg zur historische Erlebnis-Braustätte

Entlang des Weges findet ihr bereits ein paar Biersorten, welche hier hergestellt werden.

Hier bei dieser Dampfbierbrauerei findet ihr sogar ein paar Hopfenpflanzen, welche direkt vor dem Wald angepflanzt worden sind.

Zwiesel 1. Dampfbierbrauerei
Hopfen

Kurz vor Führungsbeginn wurde die Anmeldungsliste ausgefüllt und wir starteten zu unserer Führung, welche circa 1 Stunde dauert.

Auf dem Weg zur Filmvorführung wurden uns bereits ein paar Einzelheiten über diese Brauerei mitgeteilt. Im Jahr 1889 gründete Wolfgang Pfeffer die Brauerei, welche sich auf die Herstellung von Dampfbier nach dem eigenen Rezept spezialisierte.

Zwiesel 1. Dampfbierbrauerei
Gerstensotieranlage

Ausstellungsräume

Die Filmvorführung ist wie ein kleines Kino ausgestattet mit einem Blick auf die Leinwand und dem Weg zum Gärkeller.

zum Gärkeller

Nachdem der Film zu Ende war, ging es durch den Gärkeller in die beiden Räume. Dort befinden sich die originalen Einrichtungsgegenstände aus der damaligen Zeit.


Heute ist die Brauerei in der 5. Generation und wird von Mark Pfeffer geleitet. Denn es soll das alte Brauhandwerk des Dampfbieres weiterleben. Und es wird größter Wert darauf gelegt, dass die anfänglichen echten Biere weiter gebraut werden.

Zwiesel 1. Dampfbierbrauerei
Flaschensammlung aus verschiedenen Jahren

Genauso könnt ihr die verschiedenen Flaschen von den gesammelten Biersorten betrachten.

Zwiesel 1. Dampfbierbrauerei

Sogar König-Ludwig-Bier darf hier in dieser Dampfbierbrauerei nicht fehlen und dient hier als Erinnerung.

Zwiesel 1. Dampfbierbrauerei
König Ludwig Bier dunkel

Hier seht ihr noch einmal die Flaschen- und Gläsersammlung. Denn früher waren die Flaschen nicht gleich groß.

Zwiesel 1. Dampfbierbrauerei
Flaschen- und Gläsersammlung

Auf dem Weg zum Sudhaus seht ihr weiterhin die verschiedenen Arbeitsgeräte. Die zur Bierherstellung benötigt werden.

Zum Abschluss der Führung erhält jeder Gast einen Umtrunk im Schalander. Ob Bier oder ein alkoholfreies Getränk, es ist jedem selbst überlassen.

Glaskapelle

Wenn man in Zwiesel ist, sollte man sich dieses Highlights nicht entgehen lassen. Diese wunderbare Glaskapelle verbindet traditionelle Handwerkskunst mit moderner Architektur auf beeindruckende Weise. Besonders beeindruckend ist, wie das Licht durch das Glas fällt und eine einzigartige Atmosphäre im Inneren der Kapelle schafft. Selbst die Glocke besteht aus Glas. Ein Besuch dort bietet nicht nur spirituelle, sondern auch ästhetische Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben.

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus wurde zwischen den Jahren 1892 und 1896 im neugotischen Stil aus Backstein und Granit erbaut. Auffällig sind die beiden circa 86 Meter hohen Türme und sie gelten als Wahrzeichen der Stadt. Beeindruckend sind die Altäre, die Kanzel sowie die farbenfrohen Glasfenster.

Waldmuseum Zwiesel

Das Waldmuseum hat von Donnerstag bis Montag in der Zeit von 10 bis 16 Uhr geöffnet. In diesem Museum findet ihr Abteilungen, angefangen von der Glasproduktion über die Gesteine, welche im Bayerischen Wald zu finden sind. Zudem könnt ihr die heimischen Tiere hier bestaunen.

Waldmuseum

Bereits wenn man dieses Museum betritt, bemerkt man die Liebe zum Detail, wie die Holzleisten an den Wänden den Gang länger und nach hinten schmaler wirken lassen.

Gang Waldmuseum

Entdeckt die umfangreiche Sammlung von präparierten Tieren, welche im Bayerischen Wald zu Hause sind oder waren.

Durch die interaktiven Displays werden die Lebensweise und der Lebensraum der verschiedenen Tierarten erklärt.

Vögel Ausstellung

In der Abteilung Baum-Wald-Pilz könnt ihr die verschiedenen Pilzsorten bestaunen. Und wie sie einst die körperliche Arbeit mit den Arbeitsgeräten geleistet haben, welche sie im Wald zur Verfügung gehabt haben.

Und es können auch kirchliche Hochzeiten in der Kapelle des Waldmuseums abgehalten werden.

Kapelle
Kapelle im Waldmuseum

Was ist das für eine alte Stadtapotheke, die viele nicht mehr kennen, wie sie früher ausgestattet war.

Zwiesel
Stadtapotheke

Steine

Entdeckt die Edelsteine, Halbedelsteine, Quarze, Granit und Erze, welche im Bayerischen Wald gefunden worden sind.

Zwiesel Waldmuseum
Steine

Was ist das für ein toller historischer Handwebstuhl – und sehr beeindruckend, wie einst damit gewebt wurde? Denn es ist eine traditionelle Technik des Webens, die in dieser Region im 18. und 19. im Jahrhundert häufig verwendet worden ist.

Zwiesel Waldmuseum

Und wenn ihr alles erkundet habt, könnt ihr beim Eingang ein Getränk zu euch nehmen und eine kleine Pause machen.

Waldmuseum Empfang Café

Von dem Waldmuseum ging es über den Stadtplatz vorbei an der Touristeninformation und weiter durch den Stadtpark. Bis wir dann an der Glaspyramide angekommen sind.

Zwiesel Nepomuk Denkmal
Nepomuk Denkmal

Stadtpark

Der circa 1,45 ha große Stadtpark bietet eine Oase der Erholung und Ruhe im Grünen. Dieser Stadtpark verläuft entlang der Große Regen, welcher ein Nebenfluss der Schwarzen Regen ist. In diesem Stadtpark befinden sich zum einen ein Spielplatz und zum anderen eine Kneippanlage.

Kurpark

Glaspyramide

Was ist das für eine besondere Pyramide? Denn es ist die höchste Kristallglas-Pyramide der Welt. Bestehend aus 93.665 Tritan-Kristallgläsern. Auf 65 Ebenen und mit einer Gesamthöhe von circa 8 Metern wurde sie von den 25 Mitarbeitern und Auszubildenden der Zwiesel Kristallglas erschaffen.

Zwiesel
Glas Pyramide

Diese Glaspyramide befindet sich bei dem Werksverkauf des Zwieselglases. Schaut in den Werksverkauf rein und ihr könnt sehen, wie die verschiedenen Glasprodukte hergestellt werden.

Weißwurstäquator

Bereits bei der Anfahrt aus Richtung Regen fällt auf der rechten Seite das Denkmal des Weißwurstäquators auf.

Zwiesel
Weißwurstäquator

Denn dort befindet sich der 49. Breitengrad, und man bezeichnet ihn auch als Weißwurstgrenze. Denn es ist eine gedachte Kulturgrenze zwischen Altbayern und den restlichen Teilen von Deutschland.

Weißwurstäquator
Weißwurstäquator

Bauernhausmuseum Lindberg

In dem circa 5 Kilometer entfernten Lindberg befindet sich das Bauernhausmuseum Lindberg. Dies ist ein kleines Museum, das das frühere typische niederbayerische Leben auf dem Bauernhof präsentiert.

Zwiesel
Bauernhausmuseum Lindberg

Dort findet ihr eine der letzten hölzernen Kapellen, die bis ins Jahr 1885 zurückreicht. Besonders auffällig sind die charakteristischen Holzschindeln, die das Bauwerk schmücken, sowie die fast mystisch anmutenden Totenbretter, die eine besondere Bedeutung in der lokalen Kultur und Religion haben.

Kapelle Bauernhausmuseum Lindberg

Direkt daneben befindet sich das sogenannte Austragshaus, ein Gebäude aus dem 18./19. Jahrhundert, das seit 1975 als Museumsgaststätte unter dem Namen „Bärenhöhle“ bekannt ist. Diese Gaststätte lädt sowohl Einheimische als auch Besucher zum Verweilen ein. Hier können Gäste im gemütlichen Biergarten oder in der urigen Gaststube regionale Spezialitäten genießen, darunter selbst gebackene Kuchen und frisch gezapftes Bier.

Lindberg
Biergarten Gaststätte

Es ist eine perfekte Gelegenheit, um mit den Einheimischen, den Waidlern, ins Gespräch zu kommen oder ihrer traditionellen Musik zu lauschen, was dem Besuch eine besonders authentische Note verleiht.

Dieses Museum hat von Mai bis Oktober am Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Selbstverständlich kann man nach Vereinbarung zu einem anderen Zeitpunkt das Museum besichtigen. Dazu wendet ihr euch an das Bauernhausmuseum.

Tier-Freigelände im Nationalparkzentrum Falkenstein

Ein weiteres lohnenswertes Ausflugsziel wäre das Tierfreigelände im Nationalparkzentrum Falkenstein mit der Steinzeithöhle und dem Haus der Wildnis. Hier könnt ihr heimische Wildtiere in einer naturnahen Umgebung beobachten.

Besonders beeindruckend ist die Steinzeithöhle, die einen spannenden Einblick in das Leben der Menschen in der Steinzeit bietet.

Ergänzt wird das Erlebnis durch das „Haus der Wildnis“, in dem interaktive Ausstellungen stattfinden. Und informative Filmbeiträge werden euch die Flora und Fauna des Nationalparks sowie die Bedeutung der Wildnis näherbringen. Dieses Ziel ist ideal für Naturliebhaber und Familien, die eine Kombination aus Naturerlebnis und Wissensvermittlung suchen.

Der circa 2,5 Kilometer lange Rundweg verläuft durch den Wald und ihr kommt an den verschiedenen und weitläufigen Tiergehegen vorbei. Dabei könnt ihr die Tiere beobachten.

In der Nähe des Hauses der Wildnis könnt ihr dieses Kugelspiel spielen.

Dies wäre bestimmt eine tolle Aussicht von diesem Aussichtsturm gewesen. Bei unserem Besuch war dieser Aussichtsturm leider nicht begehbar.

Von diesem Aussichtsturm geht es weiter über diese schöne Holzbrücke, bis wir wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen sind.

Hier findet ihr die Öffnungszeiten für die Steinzeithöhle und das Haus zur Wildnis.

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Entdeckt das Museumsdorf Bayerischer Wald in Tittling am Dreiburgensee

Wie wäre es mit einem Besuch im Museumsdorf Bayerischer Wald am Dreiburgensee in Tittling? Dieses Museumsdorf ist ein Dorf, wie es im Buche steht, und liegt in einer malerischen Umgebung des Bayerischen Waldes. Denn hier findet man einen Kramerladen mit einer Poststelle, kleine Kapellen, alte Bauernhäuser mit ihren Nebengebäuden und viele andere Sachen. Dadurch ist dies ein wunderbarer Ort, um historische Häuser zu bestaunen und diese mit ihren Ausstellungsräumen zu erkunden.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Langrainergütl

Der Rotel-Tours-Gründer Georg Höltl und seine Frau eröffneten 1972 das Hotel Dreiburgensee. Dadurch wurden sie auf die 500-jährige Rothaumühle bei Tittling aufmerksam und errichteten hier gemeinsam das Museumsdorf Bayerischer Wald, das 1974 eröffnet wurde. Sie sammelten über die ganzen Jahre hinweg die gesamten Häuser, wie sie heute dort zu finden sind. Und sie begaben sich auf die Suche nach den historischen Gegenständen aus dem bayerischen Raum. So bekommt man einen Eindruck davon, welche Geräte und Hilfsmittel den Leuten einst zur Verfügung standen.

Museumsdorf Bayrischer Wald

Das Museumsdorf Bayerischer Wald ist gut ausgeschildert und verfügt über einen großzügigen kostenlosen Parkplatz. Von dort aus sind es nur ein paar Meter bis zu diesem Museumsdorf. Bereits vor dem Eingang befindet sich ein Informationsraum. Da erfahrt ihr, wie Georg Höltl im Jahr 1945 mit seinem rollenden Hotel (Rotel Tours) begonnen hat.

Tittling
Rotel Tours

Wenn ihr dieses Museum besuchen möchtet, plant bitte genügend Zeit ein, um dieses Dorf, die Häuser und seine Ausstellungsräume bestaunen zu können. Wir haben für diese Sehenswürdigkeiten über 4 Stunden benötigt.

Öffnungszeiten Museumsdorf Bayerischer Wald

Das Museumsdorf hat von Ostern bis Ende Oktober von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 7 Euro, Gruppen bezahlen ab 16 Personen pro Person 5 Euro. Kinder, Studenten und Schwerbehinderte: 5 Euro. Am Montag kann man von 10 bis 17 Uhr nur über das Drehkreuz auf das Museumsgelände gelangen. Der Eintritt am Montag kostet 2 Euro, was man passend dabei haben sollte, ob 2-mal 1 Euro oder 1-mal 2 Euro. An diesem Tag sind die Häuser leider geschlossen.

Museumsdorf

Auf einer Fläche von circa 25 Hektar könnt ihr über 150 Gebäude erkunden und bestaunen. Unter diesen Gebäuden befinden sich zahlreiche Bauernhöfe mit ihren dazugehörigen Nebengebäuden, welche aus dem niederbayerischen Raum stammen. Und es gibt Mühlen und Kapellen, welche zwischen den Jahren 1580 und 1890 erbaut worden sind.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Stadl

Im Museumsdorf Bayerischer Wald findet ihr circa 50.000 Sammelstücke bäuerlicher Volkskunst mit ihren dazugehörigen Geräten und Werkzeugen.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Der Bach Kleine Ohe

Auf dem Gelände des Museumsdorfes zeigt es euch durch die Hinweisschilder den Rundweg an. Uns führte der Weg zu dem Napoleonhäusel.

Napoleonhäusel

Das Napoleonhäusel erhielt seinen Namen aufgrund der Einschusslöcher, die von den Geschossen der Napoleonsoldaten stammen sollen. Ursprünglich war es ein Getreidekasten, der etwas abseits des Wohnhauses stand. Um 1700 wurde es als Getreidekasten erbaut; im Jahre 1887 wurde das Erdgeschoss mit einer Stube sowie einer Kammerküche und einem Stadl erweitert.

Museumsdorf Bayerischer Wald
Napoleonhäusel

In diesem Gebäude findet ihr ein paar Leiterwagen und die Küche. Und an der Außenwand seht ihr sehr gut die Einschusslöcher aus einstiger Zeit.

Im Jahr 1826 wurde die Kapelle Christus auf der Rast erbaut, und seit 1982 befindet sich die Kapelle im Museum. Der ursprüngliche Standort war bei der Gemeinde Thurmansbang. Am Sonntag nahmen die Leute aus Hals, Haufang und Tratzen am Gottesdienst in dieser Kapelle teil.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Christus auf der Rast

Stadl für Kinder

Es befindet sich sogar ein Stadl für Kinder in diesem Museumsdorf. Dort können sie das Haus mit ihren Spielgeräten für sich entdecken.

Der Getreidekasten der Familie Ebner

Hier bei diesem Getreidekasten seht ihr, wie sich das Fuhrwerk unter dem Getreidekasten befindet. Der Getreidekasten diente für das Heu oder Getreide.

Museumsdorf Bayerischer Wald
Getreidekasten der Familie Ebner

Leibthumhaus vom Haselbauerhof

Wie schön ist es, wenn die Türen von diesen Häusern offen stehen, damit man diese Gebäude von innen betrachten kann.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Leibthumhaus vom Haselbauerhof

So findet ihr hier eine Küche sowie eine Stube mit einer schönen alten Wiege.

Niederbayern ist bekannt und hat eine lange Tradition für seine Keramikproduktion, welche bis in das Mittelalter zurückreicht. So findet ihr hier in einem Stadl eine zahlreiche Auswahl von verschiedenen Produkten aus Keramik.

Keramik aus Niederbayern

In Niederbayern gibt es auch eine lange Tradition der Glasherstellung. So könnt ihr die gesammelten Werke in einem Stadl betrachten und bestaunen.

Glas Ausstellung

Winklmaiergut

Das Winklmaiergut, bestehend aus Flur, Stube, Kammer, dem Stall und dem angrenzenden Stadel, wurde um das 18. Jahrhundert erbaut. Das Erdgeschoss wurde um das Jahr 1900 gemauert und das Obergeschoss blieb in der Blockbauweise erhalten. Im Jahr 1979 wurde das Winklmaiergut in das Museumsdorf übertragen.

Wie schön sind das gut erhaltene Sofa und die Wiege. In der Stube war es üblich, dass an der Wand ein Kreuz hing. Denn die Leute waren früher sehr religiös.

Stadl von Josef Wenzel

Dieses Stadl von Josef Wenzel bietet einen Raum für eine Ausstellung darüber, wie man einst und heute in der Landwirtschaft gearbeitet hat.

Stadel von der Sallersölde

Im Stadel von der Sallersölde könnt ihr das traditionelle Handwerk des Schusters betrachten.

Tittling
Stadel von der Sallersölde

Hier findet ihr eine faszinierende Sammlung von Arbeitsgeräten und Werkzeugen des Schusters. So bekommt ihr einen Einblick in die Arbeit und den Beruf des Schusters.

Wenn man zwischen den Häusern läuft, hat man immer wieder wunderbare Blicke auf die verschiedenen Ställe, welche alle anders aussehen.

Museumsdorf Bayerischer Wald

Schul- und Marktschreiberhaus

Dieses Schul- und Marktschreiberhaus stammt aus dem niederbayerischen Simbach bei Landau und es wurde in den Jahren von 1666 bis 1670 erbaut. Dies ist wohl die älteste Volksschule von Deutschland und diente zugleich als Schulhaus, Marktschreiberhaus, Wohnung des Lehrers (Marktschreibers und Schulmeisters) und barg zudem das Gefängnis für die Abstrafung geringer Vergehen.

Museumsdorf Tittling

Heute befindet sich die Schulstube im Obergeschoss und wurde anhand der noch gut erhaltenen Inventarlisten von 1706 eingerichtet. Man stellt sich vor, dass das Schulzimmer von 1670 bis 1780 der kulturelle Mittelpunkt war. Gewinnt man einen besonderen Eindruck von der Bedeutung dieses Raumes in diesem Museumsdorf?

So könnt ihr auch die ehemalige Schreibschrift an den Tafeln bestaunen. Auch hier findet ihr eine Stube, und es ist so spannend, wie unterschiedlich die Einrichtungsgegenstände zu der damaligen Zeit bereits gewesen sind.

Ein Blick vom Schulhaus hinauf zu dieser Hofkapelle Heilig Kreuz, welche aus den Jahren 1828 bis 1843 stammt. Und seit 1977 kann man diese Kapelle im Museumsdorf bestaunen.

Museumsdorf Bayerischer Wald
Hofkapelle Heilig Kreuz

Die Kapellen

So viele prächtige Kapellen zieren das Museumsdorf, und jede hat ihre eigene Geschichte.

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Im Bayerischen Wald gehören neben den Hof- und Dorfkapellen auch die Wallfahrtskapellen dazu.

Kapelle mit Baum

Die im Jahr 1828 erbaute Wallfahrtskapelle Maria vom Guten Rat stammt aus Thierham.

Wallfahrtkapelle Maria vom Guten Rat
Wallfahrtkapelle Maria vom Guten Rat

An dem Inhaus vom Haasenhof könnt ihr dieses Arme-Christi-Kreuz an der Fassade des Hauses betrachten. Die Gegenstände beruhen nach der Bibel auf der Passion Jesu.

Backofen

Das Museumsdorf beherbergt 12 verschiedene Backöfen. Zwei davon sind als frei stehende Backöfen zu bewundern, die auf dem gesamten Gelände ihren Platz gefunden haben. Um 1700 wurden solche Backöfen wegen erhöhter Brandgefahr als frei stehende Gebäude errichtet.

Fischergütl

Hier im Fischergütl könnt ihr unter anderem das Schlafzimmer und die historischen Mangel bestaunen.

Mir gefallen die Häuser sehr gut und ein paar einzelne davon haben sogar einen Brunnen davor stehen.

Museumsdorf

Ausstellung Bierkutsche

Früher waren die Pferde sehr wichtig für die Bauern. Sie waren hervorragende Arbeitstiere, denn sie zogen die Wagen und Pflüge.

Dies wird in diesem Museum die Bedeutung der Pferde und ihres Zubehörs ausgiebig präsentieren.

Ausstellung für Pferde Zubehör

Hier könnt ihr die verschiedenen Pferdekämme betrachten.

Bier- und Wirtshauskultur

Im Jahr 2016 wurde das bayerische Reinheitsgebot 500 Jahre alt. So war es eine Aufgabe, zu diesem Anlass in diesem Museumsdorf Bayerischer Wald im Fleckweberhütl und in 2 weiteren Häusern eine Ausstellung über die Geschichte des Bieres zu präsentieren. So findet ihr von der Herstellung des Bieres und des Schnaps ihre dazugehörigen Braukessel. Und in einem Gebäude findet ihr Bierkrüge und Biergläser.

Fleckweberhütl

Zu damaliger Zeit wurde früher bereits Obst und Marmelade eingeweckt, damit die Leute im Winter etwas Abwechslung zum Essen hatten.

Tittling

Hier könnt ihr auch die ehemaligen Grabsteine betrachten.

Grabsteine

Die Rothausmühle

Nun sind wir an der Rothausmühle angekommen, dem Haus, womit das Museumsdorf Bayerischer Wald angefangen hatte. Hier findet ihr in den zahlreichen Vitrinen die religiöse Volkskunst. Welche aus dem Bayerischen Wald und den angrenzenden Regionen wie Böhmen und Österreich stammen. Da findet ihr die Kunstwerke und Artefakte aus dem 18./19. und des frühen 20. Jahrhunderts.

Ihr könnt sogar im ersten Stock der Rothausmühle direkt zum Mühlenrad durchgehen.

Ausstellungsstadl

In diesem Museumsdorf Bayerischer Wald findet ihr alte Kinderwagen, Kinderbetten, Türen, Vogelkäfige und sogar könnt ihr in den Vitrinen alte Mausefallen betrachten.

Schaut man hin, wie sie früher mit diesen Schlitten sich fortbewegt haben und auch hier findet ihr alte Holztüren. Die Schlitten wurden auch benötigt, um ins Hoiz zu fahren.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Schlitten und Türen

Leibthumhaus vom Haselbauerhof

Der Haselbauerhof im Museumsdorf Bayerischer Wald präsentiert die historische Lebensweise und die Architektur dieser Region.

Leibthumhaus vom Haselbauerhof

Hier könnt ihr die Küche und die Wohnstube mit ihren historischen Möbeln sowie verschiedene Arbeitsräume bestaunen.

Hier seht ihr ein typisches Holzhaus in einer Blockbauweise mit einer eigenen Kapelle, da die Höfe etwas abseits der Ortschaften gelegen waren.

Museumsdorf Haus mit Kapelle

Dieses Gebäude wird als Duchetsmann oder Wagnergut genannt, welches im Jahr 1779 erbaut worden ist. Hier findet ihr eine Ausstellung über den Beruf des Wagnerhandwerkes aus dem 19. und 20. Jahrhundert mit einer dazugehörenden Stube.

Kramerladen

Wie schön war es wohl, in dem einstigen Kramerladen, die Produkte des täglichen Bedarfs einzukaufen. Dies war in den ländlichen Gebieten üblich, in so einem Kramerladen einzukaufen und mit anderen Dorfbewohnern ins Gespräch zu kommen.

In der Poststelle kann man die einstigen Arbeitsgeräte bestaunen.

Das Kramerleibthumhäusel finde ich unten schön urig, mit der gemauerten Wand und dem Obergeschoss, das aus Holz besteht.

Was sind das für tolle Kutschen und Wagen in dem Inhaus vom Wenzelhof? Vom Krankenwagen angefangen und dem Leichenwagen, das, was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Und es gibt einen Raum, in dem Porzellan ausgestellt wird.

Jetzt findet ihr ein paar Impressionen von den verschiedenen Häusern, bevor es weitergeht mit dem Spritzhaus.

Spritzenhaus

Im Spritzenhaus dreht sich, wie der Name verrät, alles um die Feuerwehr. So könnt ihr die alten Feuerwehrgeräte bestaunen. Der Name Spritzenhaus entstand im 18. und 19. Jahrhundert, als die Notwendigkeit für die organisierte Feuerwehr wuchs.

Stadl vom Böhmgütl

Im Stadl vom Böhmgütl gibt es zum Beispiel ein schönes Oldtimer-Feuerwehrauto zum Bestaunen. Des Weiteren findet ihr weitere originelle Oldtimer-Fahrzeuge, darunter einen typischen Linienbus.

Über der kleinen Brücke geht es zu der alten Hammerschmiede, die wir als Nächstes ansehen werden.

Ganz idyllisch am Rande des Museumsdorfes findet ihr die Hammerschmiede.

zur Hammerschmiede

In der Hammerschmiede könnt ihr die traditionelle Handwerkskunst des Schmiedes erleben. Die Hammerschmiede waren wichtige Produktionsstätten für Werkzeuge und landwirtschaftliche Geräte. Da die Hammerschmiede mit Wasserkraft angetrieben wird, fließt der Bach Kleine Ohe direkt am Gebäude vorbei und treibt das Wasserrad an.

Natürlich kann man in diesem Museumsdorf das Alter der Baumstämme zählen. Aber es ist nicht ganz so einfach bei dieser Dicke der Stämme.

Holzstämme

In einem 300 Jahre alten Stadl findet ihr alte Bienenkörbe, Strohkörbe sowie Honigschleudern samt ihrer Kleidung der Imker aus den früheren Zeiten.

Direkt am Eingang des Museumsdorfes befindet sich das Gasthaus Mühlhiasl. Dieses Gasthaus hat von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Da man auch im Museumsdorf heiraten kann, bietet es sich an, im Gasthaus Mühlhiasl zu feiern. Hier findet ihr weitere Informationen über dieses Gasthaus.

Dreiburgensee

Das Ferienhotel Dreiburgensee bietet sich ideal für Übernachtungsgäste an, da es nur ein paar hundert Meter von diesem Gasthaus entfernt liegt. Hier findet ihr weitere Informationen über dieses Ferienhotel. Der Dreiburgensee, nur ein paar Meter vom Hotel entfernt, lädt in den warmen Monaten zum Baden ein.

Tittling
Dreiburgensee

Zur Rotel-Unternehmungsgruppe gehören auch das Hotel Wilder Mann, Rotel Inn sowie das Glasmuseum in Passau.

Hier findet ihr weitere Ausflugsziele.

Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.

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Bayern

Baumwipfelpfad Steigerwald: Entdeckt den zweitgrößten Laubwald Bayerns

Der Baumwipfelpfad Steigerwald befindet sich in Ebrach im Landkreis Bamberg. An der B22, kurz nach der Ortschaft Ebrach in Richtung Breitach, befindet sich direkt an der Bundesstraße ein großer Parkplatz, was den Zugang zum Pfad sehr bequem macht. Dieser Baumwipfelpfad im Steigerwald hat eine Länge von circa 1150 Metern. Und führt durch einen laubholzreichen Wald im Ebracher Forst und ist somit das zweitgrößte Laubwaldgebiet in Bayern.

Baumwipfelpfad Steigerwald
Der Weg zum Baumwipfelpfad Steigerwald

Bereits auf dem Weg zum Eingang des Baumwipfelpfades Steigerwald befindet sich ein Bienenschaukasten; so kann man sehen, wie der Aufbau eines Bienenstocks vonstattengeht.

Baumwipfelpfad Steigerwald

Am Eingang des Baumwipfelpfades Steigerwald befinden sich 2 Kassen, welche einen reibungslosen Eintritt gewähren. Hier findet ihr die Preise sowie die Öffnungszeiten von diesem Baumwipfelpfad.

Baumwipfelpfad Steigerwald
Eingang Bauwipfelpfad Steigerwald

Auf diesem Baumwipfelpfad könnt ihr sehr viele Dinge erkunden. So könnt ihr die Dinge im Wald neu entdecken. Ihr seht, welche Arbeiten die Förster und die Waldarbeiter erledigen und wie zum Beispiel ein Baum richtig gefällt wird.

Wissenspiele

Wisst ihr, wie viel CO2 in so einem Holzwürfel gespeichert werden kann?

Baumwipfelpfad Steigerwald
wieviel CO2 speichert das Holz

Denn je nach Holzart und Dichte kommt es zu den unterschiedlichen CO2-Aufnahmen. So nimmt die Buche, welche sich links in dem Schaukasten befindet, circa 4,2 kg CO2 auf. Und die Eiche, welche rechts liegt, nimmt circa 4 kg CO2 auf.

Kennt ihr die Spuren der Tiere, die im Wald leben? Denn hier könnt ihr selbst die Spuren von Tieren, die im Wald leben, identifizieren und ihnen zuordnen.

Baumwipfelpfad Steigerwald
Tierspuren im Wald

Die Tierspuren gehören dem Rothirsch, dem Eichelhäher, dem Wolf, dem Wildschwein und dem Hase.

Wisst ihr, was ein Zunderschwamm ist? Der Zunderschwamm ist ein Pilz, der auf toten und sterbenden Laubbäumen wächst. Früher, als es noch keine Streichhölzer und Feuerzeuge gab, wurde der Zunderschwamm mit einem Feuerstein und Stahl geschlagen, um ein Feuer zu entfachen.

Tiere Baumwipfelpfad Steigerwald

Kennt ihr den Unterschied zwischen Feldhase und Wildkaninchen? Dies wird auf einer Infotafel präsentiert: wie groß sie werden, was sie gerne fressen und wie ihr Verhalten ist.

Entdeckt auch die Vögel in der Luft, welche in dieser Region zu Hause sind.

Baumwipfelpfad Steigerwald
Vögel

Hier könnt ihr erraten, welches Geweih zu welchem Tier gehört.

Baumwipfelpfad Steigerwald
wer hat das Geweih verloren

Und habt ihr es bereits erraten? Das linke Geweih (A) gehört dem Hirsch, welches dem männlichen Stück des Rotwildes gehört. In der Zeit von Februar bis Mitte Juli wächst das Geweih. Und zwischen Februar und März verliert der Hirsch sein Geweih. Das rechte Geweih (B) gehört dem Rehbock, dem männlichen Rehwild. Es wächst von November bis April, bevor es von November bis Dezember abgeworfen wird.

Der Baumwipfelpfad Steigerwald

Der Baumwipfelpfadweg verläuft an verschiedenen Bäumen vorbei, die man sehen kann. So könnt ihr die Natur aus der einzigartigen Perspektive von hoch oben betrachten. Und vor allem könnt ihr Gleichgewichtsübungen selbst ausprobieren. So könnt ihr zum Beispiel über ein stabiles Netz laufen und über ein Förderband, welches etwas nachgibt.

Bevor es zum Aussichtsturm geht, gibt es sogar einen Hochstand, welcher auch Försterkanzel genannt wird. Denn so können wir die Tiere im Wald beobachten.

Förster Kanzel

Aussichtsturm

Wie schön ist es, wenn man so einen schönen Aussichtsturm, welcher eine Höhe von 42 Metern hat, erklimmen kann. Durch seinen stufenlosen Weg macht es den Aufstieg ganz bequem und für alle zugänglich. Einschließlich Familien mit Kinderwagen und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Aussichtsturm

Oben angekommen hat man eine wunderbare Aussicht auf den Steigerwald. Es werden sogar die Städte angezeigt, in den verschiedenen Himmelsrichtungen, und wie weit sie vom Baumwipfelpfad Steigerwald entfernt sind.

Der Rückweg

Am Ende des Baumwipfelpfades befinden sich ein Kiosk, ein Kinderspielplatz und ein Streichelzoo. Vor Ort kann man Futter erwerben, um die Tiere selbst zu füttern.

Baumwipfelpfad Steigerwald
Streichelzoo

Der Kugelpfad ist eine wunderbare Holzkugelbahn. Wer keine passende Kugel dabei hat, kann eine circa 5 cm große Holzkugel am Kiosk am Spielplatz für 2 Euro erwerben. So kann jeder, der möchte, bei diesem Spiel sein Talent unter Beweis zeigen. Und es ist ein schöner Zeitvertreib.

Entlang dieses schönen Waldwegs geht es dann wieder zurück zum Parkplatz.

Baumwipfelpfad Steigerwald
Der Rückweg zum Parkplatz

Öffnungszeiten

Baumwipfelpfad Steigerwald Winteröffnungszeiten: Öffnungszeiten Winter: 26. Oktober 2025 bis 28. März 2026 täglich, 10:00 bis 16:00 Uhr Letzter Einlass: 15:00 Uhr Öffnungszeiten Sommer: 29. März 2026 bis 25. Oktober 2026 täglich, 9:00 bis 18:00 Uhr Letzter Einlass: 17:00 Uhr

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