Die beschauliche Ortschaft Brannenburg liegt im schönen Inntal im Landkreis Rosenheim. In der Gemeinde Brannenburg war meine erste Arbeitsstätte, als ich 1991 nach Bayern zog. Mir gefällt es immer wieder, wenn wir in diesem Ort fahren. Denn im alten Ortsteil Degerndorf findet man immer noch die gut erhaltenen, aus den Nagelfluhsteinen erbauten Häuser.

Durch die günstige Lage zum einen kann man mit dem Zug anreisen und es gibt die Inntalautobahn in Richtung Innsbruck. Der Wendelstein ist der größte Berg mit einer Höhe von 1838 Metern, gefolgt von der Hochries mit einer Höhe von 1569 Metern. Einen Besuch dieser zwei Berge kann ich sehr empfehlen, denn diese Hausberge von dieser Region habe ich bereits öfters besucht. Wer gerne auf den Wendelstein möchte, da gibt es zum einen den Wanderweg hinauf auf den Berg. Oder man fährt gemütlich mit der Zahnradbahn, welche in Brannenburg startet.

Heute zeige ich euch ein paar Wanderungen in und etwas außerhalb von Brannenburg. Als Erstes geht es auf dem Biberrundweg.
Der Biber Rundweg
Der Biber ist eine Anhöhe aus Nagelfluhgestein, der auch Konglomerat genannt wird, welches vor rund 135 Millionen Jahren in den Alpen entstand. Es besteht aus Geröll, Schlamm und Schutt. Es gibt einen Wanderparkplatz in Brannenburg, welcher sich in der Steinbergstraße 2, 83098 Brannenburg, befindet. Mein Startpunkt war an der Biberstraße 31, und von dort aus geht es auf dem Biber-Rundweg.
Es geht erst mal ganz gemütlich vorbei an einer Kletterer-Skulptur, bis man auf einem Plateau angekommen ist. Denn auf dieser Fläche werden die Veranstaltungen wie zum Beispiel das Magdalenenfest und das Biberleuchten aufgeführt, die auf dem Biber stattfinden. Von da aus sieht man schon das Nagelfluhgestein und die St.-Magdalena-Kirche.


Auf dem Biber befindet sich die frühbarocke Wallfahrtskirche St. Magdalena mit den dazugehörigen 15 Stationen des Kreuzweges.


Im Anschluss an die Besichtigung der Kirche ging es nun über die Stufen wieder runter auf dem Biberrundweg. Das erste Stück war ein schöner Wanderweg und später ging es teilweise entlang der Straße, bis es auf die Biberhöhe führte. Oben angekommen hat man einen schönen Überblick über Brannenburg, bis es wieder runtergeht. Weiter geht es entlang der Straße, vorbei am Steinbruch, bis zum Ausgangspunkt.
Am Kirchbach bis zur Kneippanlage von Brannenburg
Der Kirchbach verläuft circa in der Mitte von Brannenburg, in der Kirchenstraße gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Vom Parkplatz sind es nur ein paar Meter, bis man am Kirchbach angelangt ist. Der Bach rauscht so langsam dahin und wir konnten eine gemütliche Wanderung entlang unternehmen. Es gibt immer wieder ein paar Brücken zur anderen Bachseite. Wir überquerten die Mühlenstraße und man erkennt, wie der Kirchbach stufenweise angelegt worden ist. Aber wir sind an der linken Bachseite weitergelaufen, denn da kommt man zur Kneippanlage. Bei unserem Besuch der Kneippanlage war sie noch nicht für die Saison geöffnet. Man konnte in die Anlage der Kneippanlage gehen und den Barfußpfad ausprobieren und das Insektenhotel besichtigen.




St. Margarethen
Wer möchte, kann von der Kneippanlage zu St. Margarethen wandern. Denn dort befindet sich die Bergkirche St. Margarethen, welche im Jahre 1447 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Man wird mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Direkt neben der Kirche befindet sich das Berggasthaus Kraxenberger.

Wanderung zur Schwarzlack
Der Startpunkt für die Wanderung zur Wallfahrtskirche Schwarzlack begann am Angerweg, Ecke Pienzenauerstraße. Auf der circa 2 Kilometer langen Tour geht es an den 14 Stationen des Kreuzwegs Jesu vorbei. Man kommt immer wieder an ein paar Bächen vorbei, die stufenweise in das Tal rauschen.



Wie wäre es mit einem leckeren Frühstück im Café Rössler? Ob im Wintergarten oder auf der Terrasse, kann man wunderbar frühstücken; das Angebot ist sehr vielfältig und lecker.
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