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Biber Rundweg und weitere Sehenswürdigkeiten in Brannenburg

Die beschauliche Ortschaft Brannenburg liegt im schönen Inntal im Landkreis Rosenheim. In der Gemeinde Brannenburg war meine erste Arbeitsstätte, als ich 1991 nach Bayern zog. Mir gefällt es immer wieder, wenn wir in diesem Ort fahren. Denn im alten Ortsteil Degerndorf findet man immer noch die gut erhaltenen, aus den Nagelfluhsteinen erbauten Häuser.

Brannenburg typisches altes Haus

Durch die günstige Lage zum einen kann man mit dem Zug anreisen und es gibt die Inntalautobahn in Richtung Innsbruck. Der Wendelstein ist der größte Berg mit einer Höhe von 1838 Metern, gefolgt von der Hochries mit einer Höhe von 1569 Metern. Einen Besuch dieser zwei Berge kann ich sehr empfehlen, denn diese Hausberge von dieser Region habe ich bereits öfters besucht. Wer gerne auf den Wendelstein möchte, da gibt es zum einen den Wanderweg hinauf auf den Berg. Oder man fährt gemütlich mit der Zahnradbahn, welche in Brannenburg startet.

Wendelstein
Wendelstein

Heute zeige ich euch ein paar Wanderungen in und etwas außerhalb von Brannenburg. Als Erstes geht es auf dem Biberrundweg.

Der Biber Rundweg

Der Biber ist eine Anhöhe aus Nagelfluhgestein, der auch Konglomerat genannt wird, welches vor rund 135 Millionen Jahren in den Alpen entstand. Es besteht aus Geröll, Schlamm und Schutt. Es gibt einen Wanderparkplatz in Brannenburg, welcher sich in der Steinbergstraße 2, 83098 Brannenburg, befindet. Mein Startpunkt war an der Biberstraße 31, und von dort aus geht es auf dem Biber-Rundweg.

Es geht erst mal ganz gemütlich vorbei an einer Kletterer-Skulptur, bis man auf einem Plateau angekommen ist. Denn auf dieser Fläche werden die Veranstaltungen wie zum Beispiel das Magdalenenfest und das Biberleuchten aufgeführt, die auf dem Biber stattfinden. Von da aus sieht man schon das Nagelfluhgestein und die St.-Magdalena-Kirche.

Auf dem Biber befindet sich die frühbarocke Wallfahrtskirche St. Magdalena mit den dazugehörigen 15 Stationen des Kreuzweges.

Im Anschluss an die Besichtigung der Kirche ging es nun über die Stufen wieder runter auf dem Biberrundweg. Das erste Stück war ein schöner Wanderweg und später ging es teilweise entlang der Straße, bis es auf die Biberhöhe führte. Oben angekommen hat man einen schönen Überblick über Brannenburg, bis es wieder runtergeht. Weiter geht es entlang der Straße, vorbei am Steinbruch, bis zum Ausgangspunkt.

Am Kirchbach bis zur Kneippanlage von Brannenburg

Der Kirchbach verläuft circa in der Mitte von Brannenburg, in der Kirchenstraße gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Vom Parkplatz sind es nur ein paar Meter, bis man am Kirchbach angelangt ist. Der Bach rauscht so langsam dahin und wir konnten eine gemütliche Wanderung entlang unternehmen. Es gibt immer wieder ein paar Brücken zur anderen Bachseite. Wir überquerten die Mühlenstraße und man erkennt, wie der Kirchbach stufenweise angelegt worden ist. Aber wir sind an der linken Bachseite weitergelaufen, denn da kommt man zur Kneippanlage. Bei unserem Besuch der Kneippanlage war sie noch nicht für die Saison geöffnet. Man konnte in die Anlage der Kneippanlage gehen und den Barfußpfad ausprobieren und das Insektenhotel besichtigen.

St. Margarethen

Wer möchte, kann von der Kneippanlage zu St. Margarethen wandern. Denn dort befindet sich die Bergkirche St. Margarethen, welche im Jahre 1447 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Man wird mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Direkt neben der Kirche befindet sich das Berggasthaus Kraxenberger.

St. Margarethen Kirche Brannenburg
St. Margarethen

Wanderung zur Schwarzlack

Der Startpunkt für die Wanderung zur Wallfahrtskirche Schwarzlack begann am Angerweg, Ecke Pienzenauerstraße. Auf der circa 2 Kilometer langen Tour geht es an den 14 Stationen des Kreuzwegs Jesu vorbei. Man kommt immer wieder an ein paar Bächen vorbei, die stufenweise in das Tal rauschen.

Wie wäre es mit einem leckeren Frühstück im Café Rössler? Ob im Wintergarten oder auf der Terrasse, kann man wunderbar frühstücken; das Angebot ist sehr vielfältig und lecker.

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Simssee: Einzigartiges Naturschutzgebiet und Freizeitoase in Oberbayern

Ganz idyllisch von einer malerischen und leichten Hügellandschaft umgeben liegt der Simssee. Dieser liegt etwa 10 Kilometer östlich von Rosenheim. Der Simssee ist die kleine Schwester vom Chiemsee; beide Seen haben einen Blick in den Süden, wo sich die Alpen befinden. Der Simssee hat eine Fläche von 6,49 km² und ist der größte See im Landkreis Rosenheim in Oberbayern.

Bayern Simssee
Südufer Simssee

Am westlichen Ufer des Simssees befindet sich der Wanderparkplatz Baierbach. Am besten fährt man über Stephanskirchen, von dort aus ist der Weg zum Simssee ausgeschrieben.

Der Simssee

Seit 1963 ist der Simssee ein Landschaftsschutzgebiet, und seit 1993 sind das Südufer und die Umgebung ein Naturschutzgebiet. Denn in diesem Gebiet, in seinem Moorgebiet, ist er ein Lebensraum für zahlreiche bedrohte und seltene Pflanzen sowie für die Tierwelt.

Der Simssee ist 6 Kilometer lang und bis zu 2 Kilometer breit. Der gesamte Rundweg des Sees ist circa 18,7 Kilometer lang; entweder man läuft zu Fuß oder man fährt mit dem Fahrrad. Unser Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz Baierbach. Von dort aus ging es als Erstes an das Südufer des Simssees, denn an jener Stelle befindet sich das Gebiet des Simssees-Moss.

Vom Parkplatz geht es entlang des Wanderweges direkt in Richtung See, bis der Weg sich teilt. Zum einen geht es nach links, wo der Seeblickweg verläuft. Und nach rechts geht es zum Moor, zum Latschenweg und zum Toni-Rietz-Weg. Unser Weg führte durch das Moorgebiet, wo auch der Vogellehrpfad verläuft. Der Weg ist wunderschön zu laufen. Es gibt immer wieder eine Tafel zum Erraten, auf der steht, welcher Vogel es ist. So ist es für die Kinder eine schöne kleine Entdeckungstour.

Es ist immer wieder schön, durch so eine tolle Filzlandschaft zu gehen, vorbei an den Moor- und Schilfzonen.

Simssee
Schilfzone

Am Südufer befinden sich mehrere Sitzmöglichkeiten vor der Luisenbrücke und im Anschluss gibt es noch das Sitzbanklerl am See. Einfach perfekt, um sich auszuruhen und die Landschaft zu betrachten. Bei der 2. Bank ging es dann auf dem Rückweg, bis der Weg abgeht und der Rundweg über dem Vogellehrpfad weiter verläuft. Denn wenn man diesen Weg läuft, kommt man fast beim Gockelwirt vorbei, bis es wieder in den Wald geht und man wieder am Ausgangspunkt angelangt ist.

Badeplätze Aussichtsplattform

An der nördlichen Spitze des Simssees befindet sich die Aussichtsplattform Eichen bei Krottenmühl. Was für einen tollen Ausblick hat man auf dem See und im Hintergrund der Blick in die Alpen. Wenn in den Sommermonaten die Segelboote wieder im Wasser sind, ist es wieder schön, das Treiben auf dem Wasser zu beobachten. Es gibt die Badeplätze in Baierbach und in Pietzing. Für die Campingfreunde gibt es den Campingplatz Stein bei Hirnsberg.

Bayern Simssee
Blick in den Süden

Am See gibt es Liegeplätze für Segel- und Ruderboote an den Badeplätzen des Sees. Die Badeplätze mit Kiosk oder Restaurant in unmittelbarer Nähe sind in Baierbach, Ecking und Pietzing. Es ist sogar Angeln erlaubt.

Hier gibt es ein paar Vorschläge von den Gasthäusern am See. Zum einen gibt es ein Gocklwirt-Spezialitäten-Restaurant in unmittelbarer Nähe beim Wanderparkplatz Baierbach und am Badeplatz den Zum Oidn Kiosk. Des Weiteren gibt es den Seewirt Süden an der Ostseite des Simssees. Etwas weiter nördlich gibt es am Badeplatz den Kiosk Pietzing am Simssee. Und in der Gemeinde Hirnsberg gibt es das Gasthaus Hilger, ein typisches bayerisches Gasthaus. Direkt am Simssee befinden sich die Simsseestuben und der Seewirt, welcher auch direkt am See liegt.

Wenn ihr noch mehr Ideen für Bayern haben möchtet, gibt es hier ein paar Tipps.

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Bayern

Wandern in Flintsbach am Inn: Burgruine Falkenstein und Petersberg

Die kleine beschauliche Gemeinde Flintsbach am Inn im Landkreis Rosenheim liegt auf einer Höhe von 479 Metern. Es gibt ein paar kleine Geschäfte, Cafés, Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Wer gerne wandert, ist hier genau richtig. Denn die Alpen bieten so viele verschiedene Touren auf den Bergen der Umgebung. Und so zeige ich euch hier eine Variante zum Wandern, denn es geht vorbei an der Burgruine Falkenstein bis auf den Petersberg.

Flintsbach am Inn
Burgruine Falkenstein in Flintsbach am Inn

Anreisen kann man mit dem Auto und mit der Zugnummer RB54 von Rosenheim nach Kufstein, Haltestelle in Flintsbach, oder mit dem Bus mit der Linie 9577 von Rosenheim nach Kiefersfelden.

In Flintsbach gibt es einen Wanderparkplatz beim Petersberg und in Fischbach am Inn befinden sich 2 weitere Wanderparkplätze. Wir parkten am Wanderparkplatz Petersberg und bezahlten dort 3 Euro für das Tagesticket.

Burgruine Falkenstein

Vom Parkplatz Petersberg aus ging es als Erstes zur Burgruine Falkenstein. Die Burgruine Falkenstein ist eine Höhenburg, und diese liegt auf einer Höhe von 536 Metern. Es ist beeindruckend, wenn man über das Gelände läuft und dabei die Überreste der Burg entdeckt.

Burgruine Falkenstein Flintsbach am Inn
Burgruine Falkenstein

Die Denkmal geschützte Burgruine Falkenstein hat eine über 700 Jahre alte Geschichte. Denn die Hauptburg entstand Anfang des 14. Jahrhunderts von Ludwig von Haßlach. In den Zeiten zwischen dem 15. und dem 16. Jahrhundert wurden die Unterburg und Vorburg errichtet. Durch den Brand der Hauptburg im Jahr 1784 und im Jahr 1789 hat es leider auch in der Vorburg gebrannt. Danach wurde die Burg im 19. Jahrhundert teilweise abgerissen. Der Bergfried mit seinem auffälligen Zinnenkranz ist heute in einem guten Zustand. Und sie kann leider nicht von innen besichtigt werden. Seit 2009 ist die Burgruine im Besitz der Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim.

Weiter ging es in Richtung Petersberg; der Weg verläuft moderat bis leicht ansteigend den Berg hinauf. Es ist wunderschön, wenn am Wegesrand die ersten Frühlingsblumen blühen. Und wenn man beobachtet, wie an den Steinen leise das Wasser tropft.

Kapelle Maria Schnee und Antoniuskapelle

Auf dem Petersbergweg geht es vorbei an der Kapelle Maria Schnee und eine Weile später kommt auf der rechten Seite die Antoniuskapelle. Zwischen den beiden Kapellen gibt es einen schönen Wasserfall. Wir sind immer weitergelaufen, vorbei an dem Abzweig zur Wendelstein-Zahnradbahn in Brannenburg. Aber unser Ziel war die St.-Petrus-und-Paulus-Kirche auf dem Petersberg. Entlang des Weges zum Berggipfel gibt es die Stationen mit den verschiedenen Bildern von den Aposteln. Und so ging es weiter, bis der Abzweig zum Petersberg kam. Der Weg ist schon etwas anstrengend, es ging den Serpentinenweg hinauf auf dem Berg.

St. Petrus und Paulus auf dem Petersberg

Der Petersberg liegt auf einer Höhe von 847 Metern, wo sich die Kirche St. Petrus und Paulus zum Verweilen einlädt.

Zur Belohnung des Anstiegs bekommt man hier eine wunderbare Aussicht. Man erkennt die Ortschaften in Richtung Rosenheim und des Inntals, das Schloss Neubeuern, welches man auf einer Anhöhe von Neubeuern sehr gut erkennen kann.

Nachdem wir die Rast auf dem Petersberg beendet haben, sind wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Denn es ging weiter zu den Philosophen Wasserfällen in der Wolfsschlucht im Ortsteil Fischbach am Inn.

Der Philosophenweg mit die Philosophen Wasserfälle in der Wolfsschlucht

Vom Parkplatz Petersberg geht es immer gerade weiter. Vorbei am Bauhof von Flintsbach am Inn bis auf der linken Seite kommt die kleine Straße. Da geht man die Straße runter, bis der Abzweig rechts in Richtung Petersberg führt. Denn man kann auch von dieser Seite auf den Petersberg in 2 Stunden aus wandern. Nach ein paar Minuten erreicht man den Beginn des Philosophenwegs in der Wolfsschlucht zu den Philosophen-Wasserfällen, welches durch ein Schild hingewiesen wird. Es geht über eine kleine Brücke, wo sich im Anschluss das Schild (Vorsicht Sprengarbeiten) befindet, welches aus einstigen Zeiten noch stammt.

Flintsbach am Inn
Fischzucht

Die Wolfsschlucht zu den Philosophen Wasserfälle ist nicht ein allzu breiter Pfad, aber sehr abwechslungsreich zum Laufen. Denn es geht über Stock und Stein, über Treppen und Brücken geht es entlang am Bach. Es dauert nicht so lange, bis man am ersten kleinen Wasserfall angekommen ist. Der Weg führt links an kleinen Felsen vorbei bis zur nächsten Stufe des Wasserfalles, wo eine Sitzmöglichkeit vorhanden ist. Es gibt ein paar Stufen des Wasserfalls. Es lohnt sich, diesen Weg zum Laufen zu nehmen. Wir empfehlen, gutes Schuhwerk zu tragen, da es sich um einen typischen Waldweg handelt.

Wer hat Lust, die Wolfsschlucht in Neubeuern zu durchlaufen? Dann liest du meinen Beitrag über Neubeuern.

Und wenn man nach Kiefersfelden fährt, gibt es die Gießenbachklamm.

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Bayern

Entdecke den Schliersee: Berge, Seen und Wasserfälle

Der Schliersee mit seiner gleichnamigen Ortschaft liegt circa 50 Kilometer südlich von München. Der Schliersee hat eine Fläche von 224 Hektar, ist 2,3 Kilometer lang und liegt auf einer Höhe von 784 Metern. Ganz idyllisch umrunden die Berge den Schliersee, und im See befindet sich die Seeinsel Wörth.

Schliersee
Schliersee

Spitzingsee

Man fährt die B 307, die Deutsche Alpenstraße, zwischen Schliersee und Bayrischzell. Dort geht es in der Nähe von Neuhaus zum Schliersee hinauf. Da, wo der Abzweig zum Spitzingsee abgeht, gibt es das Parkleitsystem. So erkennt man, ob vor Ort noch Parkplätze zur Verfügung stehen. Am besten und am einfachsten fährt man mit dem Linienbus vom Schliersee zum Spitzingsee.

Vom Parkplatz geht man nur ein paar Meter bis zur Strandpromenade. Dort befindet sich der Rundwanderweg mit einem Erlebnispfad auf einer Länge von 3,5 Kilometern. Und verschiedene Tafeln mit Wissenswertem über die einheimische Tierwelt, die sich in der Nähe des Ufers befinden.

Spitzingsee
Spitzingsee

Am Spitzingsee gibt es verschiedene Hotels, Gaststätten und Bergbahnen. Denn dort gibt es zahlreiche Wanderwege und im Winter ist dieses Gebiet ideal zum Skifahren. Ein Spaziergang um den Spitzingsee ist perfekt zum Laufen, denn dieser ist fast eben und somit für Kinderwagen und Rollstuhl gut geeignet. Wir haben für diesen Rundweg 1 Stunde benötigt. Denn von jeder Stelle des Sees gibt es beeindruckende Aussichtspunkte auf den See und die umliegende Bergwelt.

Der Spitzingesee ist ein Bergsee auf einer Höhe von 1084 Metern gelegen und hat eine Länge von 950 Metern und ist circa 300 Meter breit. Auf alten Karten wird der Spitzingsee als Stump See gekennzeichnet. Und er liegt 5 Kilometer südlich vom Schliersee.

Spitzingsee
Spitzingesee

Der Weg zu dem Josefstaler Wasserfall

Am besten fährt man mit dem Bus vom Schliersee zum Josefstaler Wasserfall. Oder wer doch mit dem Auto fahren möchte, gibt im Navigationsgerät die Josefstaler Straße 24 ein. Denn vor Ort gibt es nur ein paar Parkplätze. Von dort aus erreicht man den Josefstaler Wasserfall in circa 10 Minuten. Es wird auch ein Rundweg angeboten.

Freilichtmuseum Markus Wasmeier

Zwischen Neuhaus und dem Schliersee befindet sich das Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum. Dies ist ein überschaubares Museum am Rande der Ortschaft. Wer Interesse hat, kann das, denn dieser ist nicht so weit entfernt.

Der Schliersee und die Schlierbergbahn

Am Schliersee sind wir mit der Schlierbergbahn hinauf auf den 1061 Meter hohen Schliersberg gefahren. Die Schlierbergbahn fährt alle 15 Minuten, und man bezahlt an der Bergstation der Bergbahn. Direkt bei der Bergstation befindet sich die Schliersberg Alm. Dies ist ein Restaurant mit einem Hotel.

Schliersee Schlierbergbahn
Schlierbergbahn

Der Almstadl-Kiosk ist ein Selbstbedienungsrestaurant. Bei schönem Wetter genießt man auf der Terrasse eine traumhafte Aussicht auf den Schliersee und die umliegende Bergwelt.

Für Kinder ist es ein Paradies, denn hier gibt es einen sehr schönen Freizeitpark. Ein Alpenroller, ein Schwimmbad und eine Minigolfanlage sind ebenfalls vorhanden.

Café in Fischbachau

Das Café Winklstüberl bietet sehr leckere Kuchen und Torten an, welche auch zum Straßenverkauf angeboten werden. Die verwinkelten Gasträume laden zum Verweilen ein. Das Besondere ist in diesem Café sind die tollen alten Kaffeemühlen, welche ausgestellt sind.

Kaffeemühlen Schliersee
Kaffeemühlen

Wallfahrtskapelle Birkenstein

Eine Kapelle der besonderen Art ist die Wallfahrtskapelle Birkenstein. Die Kapelle wurde im Jahr 1710 von Johann Mayr erbaut und im Jahr 1786 wurde sie durch den Fürstbischof Ludwig Joseph von Welden geweiht. Zu dieser Wallfahrtskapelle gehören ein Freialtar sowie eine monumentale Kreuzigungsgruppe. Welche auf dem Hügel gegenüber der Kapelle liegt.

Die Gnadenkapelle befindet sich im Obergeschoss des Gebäudes. An den Wänden des offenen Ganges zeigen zahlreiche Bilder vom Maler Johann Waidinger, in denen zu dem Thema der Wallfahrten berichtet wird.

In der Kapelle sollte man den Altar ansehen; für die Besucher ist er sehr beeindruckend mit dem Bild von Maria und dem Jesuskind, umgeben von zahlreichen Engeln.

Wie wäre es mit einem Ausflug zum Tegernsee, der unweit vom Schliersee entfernt liegt? Oder in Bayrischzell befindet sich die Seilbahn zum Wendelstein.

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Südtirol

Meran, Südtirol: Perle mit mediterranem Flair und alpenländischem Charme

Die Stadt Meran ist die Perle Südtirols durch ihr mildes mediterranes Klima und ihre Lage. Zwischen schneebedeckten Gipfeln der Gletscher und mit seinen Palmen bestückten Promenaden der Stadt bekannt. Mit seinen Apfelplantagen und Weinbergen sowie einem Hauch zwischen dem südländischen und dem alpenländischen Flair in der Altstadt. Meran liegt im Etschtal und ist von den wunderschönen Gipfeln der Dolomiten umgeben. Die Stadt Meran hat etwa 40.000 Einwohner.

Meran
Altstadt Meran

Die Stadt Meran

Es hat eine reiche Geschichte und zeichnet sich durch eine einzigartige Mischung aus italienischen und österreichischen Einflüssen aus. Es war bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Meran ist berühmt für seine malerische Architektur mit eleganten Belle-Époque-Gebäuden und bezaubernden, von Palmen gesäumten Promenaden. Eine der Hauptattraktionen ist das Kurhaus, ein historisches Gebäude, das als Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen dient. Ein weiteres bemerkenswertes Wahrzeichen ist das Schloss Trauttmansdorff und seine wunderschönen botanischen Gärten. In denen eine große Vielfalt an Pflanzenarten aus aller Welt ausgestellt wird.

Die Stadt ist auch für ihre Thermalbäder und Wellnesszentren bekannt, die den Besuchern Entspannung und Erholung bieten. Dem Meraner Thermalwasser werden heilende Eigenschaften zugeschrieben, und es wird für verschiedene Kuranwendungen eingesetzt.

Meran mit seinen angrenzenden Urlaubsorten. Welche mit den zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten. Wie zum Beispiel Ferienwohnungen, Chalets oder Hotels in Meran und Umgebung viel Platz für Urlauber bieten. Mit der Merancard. Welche bei der Beherbergung ausgehändigt wird. Aus diesem Grund kann man die öffentlichen Verkehrsmittel und Seilbahnen benützen. Und zum anderen gibt es bei Museen und anderen Sehenswürdigkeiten ermäßigte Eintrittspreise. So kann man ganz bequem Meran und die Umgebung mit dem Bus erkunden.

Mit dem Bus ging es zum Theaterplatz, denn dieser befindet sich direkt im Zentrum von Meran. Von da aus sind wir durch die Fußgängerzone geschlendert. Dort gibt es tolle Geschäfte und Restaurants; die Gassen strahlten in einem südländischen Flair sehr angenehme Ruhe und Entspannung aus.

Bozner Tor

Von der Giftpromenade geht es durch das Bozner Tor in die Fußgängerzone von Meran. Das Bozner Tor wurde im 14. Jahrhundert durch die Grafen von Tirol erbaut, als Meran zur Stadt erhoben wurde. Und es ist bis heute im Originalzustand.

Bozner Tor Meran
Bozner Tor

Mit dem Sessellift nach Dorf Tirol

In der Nähe der Fußgängerzone befindet sich der Sessellift, welcher an einem Weinberg vorbeiführt und auf dem Berg hinauf fährt. Dort erwartet einen gleich das Hotel Panorama und weiter kann man in die Ortschaft Dorf Tirol zu Fuß gehen.

Meran
Weinberg mit Blick auf Meran

Landesfürstliche Burg

Was für eine kleine restaurierte Burg mit einer Kapelle, welche aus dem 15. Jahrhundert stammt. Heute befindet sich ein Museum, in dem historische Gegenstände aus früheren Zeiten präsentiert werden.

St. Nikolaus Meran Stadtpfarrkirche Church Tower St. Barbara Kapelle

Die Fontana di acqua potabile direkt vor der St. Nikolaus. Wo sich ein kleiner Wochenmarkt mit regionalen Produkten befindet.

Eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche ist die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus. An der südlichen Seite am Chor wurde der 78 Meter hohe Turm angebaut.

In unmittelbarer Nähe am Pfarrplatz befindet sich die St.-Barbara-Kapelle.

Passerier Tor mit der Meraner Stadtmauer

Das Passerier Tor ist ein typisches Tor an der ehemaligen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert. Durch das Passerier-Tor gelangt man zum Pulverturm. Der Weg ist einfacher zu laufen als der andere Weg. Welcher von der Altstadt herführt und man über 250 Stufen bis zum Pulverturm gelangt.

Passeinertor
Passeirertor

Zum Pulverturm und weiter zum Steinerne Steg

Vorbei am Passeinertor führt der Weg über dem Tappeinerweg an einem Weinberg entlang zum Pulverturmplatz, wo sich der Pulverturm befindet. Der Pulverturm ist ein Überbleibsel von der Burgruine Ortensein am Südhang des Küchelberges. Im Inneren des Pulverturmes befindet sich eine Stahlkonstruktion mit Treppen. Um auf die obere Plattform zu kommen, wo man eine schöne Aussicht über Meran hat.

Von der Steinerne Steg zur Passerpromenade

Wie wäre es mit einem Spaziergang am Fluss Passer? Vom Pulverturm ging es in Richtung Passeggiata Gilf Promenade. Von da aus geht ein schöner Wanderweg zum Steinerne Steg. Denn dort befindet sich die Giftpromenade, bis man wieder an der Passerpromenade angekommen ist.

Die Wandelhalle wurde circa im Jahre 1850 trotz Widerstands der Bevölkerung errichtet. Denn früher wurde in diesem Bereich der Wandelhalle an dem Passer zum Waschen der Wäsche einst genutzt. Dies ist dem damaligen Bürgermeister Valentin Haller zu verdanken, dass diese Wandelhalle gebaut werden durfte. Denn Meran blühte zur damaligen Zeit als Kurort auf und die Wandelhalle diente für Konzerte, Sportveranstaltungen sowie als Platz für die Kunst.

Am Ende der Giftpromenade sind wir über die Postbrücke gegangen. Dort befindet sich das Sissi-Denkmal mit dem Elisabeth-Park; dieser lädt zum Verweilen ein.

Gegenüber dem Elisabeth-Park an der Straße nach Bozen befindet sich die Spitalkirche zum Heiligen Geist.

Großer Markt

Immer am Freitag gibt es in der Zeit von 08:00 bis 13:00 einen großen Wochenmarkt auf dem großen Parkplatz beim Bahnhof von Meran. Dort werden verschiedene Produkte wie Wurst, Fleisch, Käse, Brot, Obst und Gemüse angeboten. In der Meinhardstraße befinden sich Stände für Schuhe, Lederwaren und Kleidung sowie Haushaltsartikel.

Der Freiheitskämpfer Andreas Hofer war einst Gastwirt, bevor er Anführer der Tiroler Aufstandsbewegung wurde. Andreas Hofer hat es geschafft, dreimal mit den Tirolern einen Sieg gegen Napoleon im Jahre 1809 zu gewinnen. Und so wurde zu Ehren ein 3 Meter großes Denkmal mit einem üppigen Sockel errichtet.

Wer gerne Garten und Blumen liebt, dann ist man im Schloss Trauttmansdorff genau richtig mit Palmenstrand und Gärten.

Outdoor-Enthusiasten können in der Umgebung eine Reihe von Aktivitäten genießen, darunter Wandern, Mountainbiken und Skifahren in den Wintermonaten. Meran ist ein hervorragender Ausgangspunkt für die Erkundung der nahegelegenen Berge, Täler und Naturparks und bietet atemberaubende Ausblicke sowie Möglichkeiten für Outdoor-Abenteuer.

Neben seinen Natur- und Kulturattraktionen finden in Meran das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen und Feste statt, wie zum Beispiel das Meraner Weinfest, das die hervorragenden Weine und kulinarischen Traditionen der Region feiert.

Schenna

Die kleine Ortschaft Schenna mit ihren circa 299 Einwohnern liegt circa 3 Kilometer nordöstlich von Meran und ist stark vom Tourismus geprägt.

Es gibt zahlreiche Hotels und Pensionen; im Stadtzentrum von Schenna gibt es kleine Geschäfte sowie die Metzgerei Pföstl. Ein Genuss aus Südtiroler Spezialitäten aus diversen Käsesorten, Speck und Weinen. Es werden bei den Käsesorten und der Speckprobe kleine Häppchen angeboten.

Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich die neugotische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Welche zwischen den Jahren 1914 und 1931 erbaut worden ist.

Wer möchte gerne einmal in der Luft gleiten und die atemberaubende Landschaft mit einem Tandemflug erleben? Auf dem Meran 2000 werden diese Gleitschirmflüge durch den Tandemclub angeboten.

Wir übernachteten im Hotel Tannerhof in Schenna. Die Ortschaft Schenna liegt etwas oberhalb von Meran. Von diesem Hotel fahren regelmäßig Busse nach Meran, welche mit der Kurtaxe kostenlos genutzt werden können.

Kennt ihr die Insel KRK in der Kvarner Bucht in Kroatien? Oder wer möchte gerne die Eisriesenwelt in Werfen besichtigen?

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