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Österreich

Naturerlebnis am Walchsee: Rundweg um die Schwemm mit Bergpanorama

Auf geht es in das Naturschutzgebiet Schwemm am Walchsee in Österreich im Kaiserwinkel. Seit 2009 ist das Naturschutzgebiet Schwemm ein Naturschutzgebiet und seit 2003 gehört es zum Natura-2000-Gebiet. Die Schwemm ist das größte erhaltene Moorgebiet in Nordtirol und ist eine wunderbare Schutzzone für die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten.

Naturschutzgebiet Schwemm
Naturschutzgebiet Schwemm

Am Moarhof Parkplatz gegenüber dem Golfplatz im Ortsteil Schwaigs befindet sich ein Parkplatz für alle, die mit dem Auto anreisen.

Von diesem Parkplatz aus starteten wir unseren circa 5 Kilometer langen Rundweg rund um das Naturschutzgebiet Schwemm, welches ein circa 66 Hektar großes Gebiet ist. So kann man das faszinierende Moorgebiet mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Flora und Fauna bestaunen, welches ein wunderbares Naturerlebnis ist.

Aussichtsturm

Wir liefen im Uhrzeigersinn und kamen nach ein paar Minuten an dem 16 Meter hohen Aussichtsturm an. Wo sich auch ein Kneippbecken befindet. Bei unserem Besuch war leider der Aussichtsturm geschlossen. So konnten wir nur das Erdgeschoss besichtigen. Von dort aus kann man bereits eine faszinierende Atmosphäre über das Naturschutzgebiet Schwemm genießen.

Schaut bei dieser Wanderung die atemberaubende Pflanzenvielfalt an und genießt die Blütenpracht in diesem besonderen Gebiet am Walchsee in Österreich.

Der Rundweg um das Naturschutzgebiet Schwemm verläuft an Beverly Hills in der Gemeinde Walchsee vorbei. So genießt man zum einen die Natur und zum anderen kann man den besonderen Tiroler Baustil entdecken.

Naturschutzgebiet Schwemm
Beverly-Hills

Vogelbeobachtungsplattform

Auf dieser Vogelbeobachtungsplattform genießt man die Ruhe und die Aussicht auf dieses Moorgebiet. Diese Plattform ist ein idealer Ort, um die Natur ungestört zu erleben und die Tiere in diesem Naturschutzgebiet in ihrem Verhalten zu beobachten.

Dieses Moorgebiet ist in einer atemberaubenden Berglandschaft im Kaiserwinkl. eingebettet. Der majestätische Gipfel des Zahmen Kaisers und der Miesberg im Vordergrund sind ein Gebirgszug, der zum Kaisergebirge gehört, und bieten eine malerische Kulisse des Naturschutzgebietes Schwemm in Walchesee in Österreich.

Rund um das Naturschutzgebiet bieten sich immer wieder ein paar schöne Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und zum Genießen der umliegenden Natur an. Durch die Ruhe kann man sich sehr gut entspannen und das Moorgebiet mit der umliegenden Bergwelt betrachten.

Natur erleben

Durch die angrenzenden Wiesen an diesem Moorgebiet sieht man immer wieder, dass die Kühe auf der Weide weiden. Das verleiht einen zusätzlichen Charme aus der Natur und der Landwirtschaft. Und es ist beruhigend, wenn die Kühe friedlich grasen.

Wie schön ist es, wenn man an einem Teich vorbeikommt und die Frösche während ihrer Paarungszeit ihre Paarungsgeräusche aussenden, um die Partner anzulocken. Es zeigt, dass das Teichökosystem gesund ist und dass die Frösche einen geeigneten Lebensraum finden, um sich fortzupflanzen. In unmittelbarer Nähe vom Kapellenteich befindet sich die kleine Kapelle.

Kennt ihr den Raritätenzoo in Ebbs? Dieser kleine Zoo ist ideal für Groß und Klein, um die besonderen Tiere zu beobachten. Denn dieser Zoo legt großen Wert auf die artgerechte Haltung in der naturnahen Umgebung für über 500 Tiere aus 50 verschiedenen Arten.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Bayern

Ainringer Moos: Naturerlebnis in den Alpen

Die Gemeinde Ainring liegt malerisch direkt vor den majestätischen Alpen im Berchtesgadener Land und an der Grenze zu Österreich. Dort kann man wunderbar im Ainringer Moos wandern.

Wir parkten auf dem Parkplatz beim Schwimmbad in Ainring, wo auch gleichzeitig der Startpunkt für die Ainringer Mooswanderung beginnt. Weitere Parkplätze stehen am Torfwerk/Torfmuseum und in Mühlreit an der Bundesstraße 304 zur Verfügung.

Ainring
zum Erlebnispfad

Seit 2003 besteht der Verein „Freunde Ainringer Moos e. V.“. Sie kümmern sich um die Erhaltung des ehemaligen Torfwerks und die Bewahrung von natürlichen Lebensräumen. Mit entscheidender Bedeutung für den Schutz der Umwelt und die Förderung der Artenvielfalt der seltenen Tier- und Pflanzenarten. Denn bis 2003 wurde in diesem Gebiet des Ainringer Moos noch aktiv Torf abgebaut.

Zum Moor Erlebnispfad

An der Minigolfanlage vorbei führte uns der Weg als Erstes an der kleinen Moosrunde vorbei zum Moor-Erlebnispfad, bevor wir weiter gewandert sind zur großen Moosrunde. Der kleine Moorwichtel zeigte uns den Weg durch das Moorgebiet und erklärte uns die Pflanzen, Tiere und die Entstehung des Moorgebietes.

Ainring
Moorwichtel

Am Wegesrand findet ihr Informationstafeln über den Lebensraum der bunten Blumen. Entdecke Tiere und Pflanzen und zu jeder Jahreszeit wirst du etwas finden.

Je nach Jahreszeit kann man die verschiedenen Pflanzen und Bäume in Blüte sehen.

Ainringer Moos
Kieferbaum in Blüte

Habt ihr gewusst, dass der heilige Franziskus der Schutzpatron der Tiere, der Umwelt und der Ökologie ist? Seine Liebe zur Natur und zu allen Lebewesen spiegelt sich in seinen Schriften und seinem Handeln wider. Sein Einfluss reicht bis in die moderne Umweltschutzbewegung.

Rastplatz unter der Eiche

Wie schön ist es, wenn man unter dieser Eiche eine Rast einlegt, um diese schöne Gegend zu betrachten. Die Eiche ist ein Symbol für Kraft, Beständigkeit und Naturverbundenheit.

Ainringer Moos
Rastplatz an der Eiche

Eine wunderbare Aussicht unter einer majestätischen Eiche mit imposanter Kulisse. Von den erhobenen Gipfeln der Berge im Hintergrund hat man eine atemberaubende Szenerie. Die Wolken um die Gipfel der Berge vorbeiziehen.

Moosobservatorium

Das Moosobservatorium ist ein perfekter Ort für die Tier- und Vogelbeobachtung im Ainringer Moos. Der Beobachtungsturm ist sehr gut platziert, sodass man die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann, ohne sie zu stören. Gerade in Feuchtgebieten wie dem Ainringer Moos kann man eine vielfältige Vogelwelt entdecken.

Und es werden einem die typischen Moospilze wie zum Beispiel der Apfeltäubling in diesem Mooswald präsentiert.

In unmittelbarer Nähe des Moosobservatoriums befindet sich das Kneippbecken. Mit einer Tiefe von 30 bis 60 cm kann man durch das Moor stolzieren. Am besten gleich ein Handtuch einpacken, denn wenn man aus dem Moor-Kneippbecken kommt, kann man seine Beine mit Wasser reinigen, mithilfe einer uralten Wasserpumpe.

Museum Torfbahn

Bei einem Schautorfstich kann man gut erkennen, wie die Arbeiter einst einer schweren körperlichen Arbeit nachgegangen sind. Es stehen die Waggons aus vergangenen Zeiten zur Schau, welche für den Torfabbau im Ainringer Moos benötigt worden sind. So bekommt man einen Einblick in die Geschichte und die harte Arbeit der Menschen, die einst in dieser Gegend lebten und arbeiteten.

Der Aussichtsturm Vogelthenne

Bei ungefähr der Hälfte der kleinen Mossrunde befindet sich der Aussichtsturm Vogelthenne. Es ist wunderschön, von dem Aussichtsturm einen Blick auf das Ainringer Moos zu werfen. Und die Vögel zu beobachten und in der Ferne den Ort Thundorf zu sehen.

Für diese Ainringer Moor-Wanderung mit einer Länge von circa 9 Kilometern. Da wir ganz entspannt gewandert sind, haben wir dafür circa 5 Stunden benötigt. Denn bei einem gemäßigten Tempo kann man die Gegend bewusst wahrnehmen und die Natur genießen.

Diese Ainringer Moosrunde ist für Kinderwagen und Rollstühle nicht besonders geeignet. Es geht stellenweise über Holzschnitzel und über Stock und Stein.

Wer gerne eine Führung durch das Ainringer Moos und eine Fahrt mit der Bockerlbahn unternehmen möchte, wendet sich an die Freunde des Ainringer Moos.

Wenn ihr gerne in einem Moorgebiet wandert, kennt ihr meinen Beitrag über den Kendlmühlfilzen Moorerlebnisweg durch die Hacken Rottauer Filz bei Bernau?

Wart ihr bereits in der Eisriesenwelt in Werfen? Dieses Ausflugsziel liegt südlich von Salzburg und ist ganz gut zu erreichen. Und die Eisriesenwelt zeigt eine wunderbare Eisformation, die man bestaunen kann.

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Österreich

Erlebt Hallstatt: Salzbergbahn, Salzwelten und Welterbeblick Skywalk

Die kleine malerische Gemeinde Hallstatt am Hallstätter See im Salzkammergut hat eine sehr lange Geschichte. In dieser Region wurden durch archäologische Funde festgestellt, dass seit mehr als 7.000 Jahren menschliche Spuren entdeckt wurden. Die Geschichte von Hallstatt ist eng mit dem Salzbergbau verbunden, der in der Region seit Jahrtausenden betrieben wird. Salz war ein äußerst wertvolles Gut und diente als Grundlage für den Reichtum und die Entwicklung des Ortes. Der Tourismus spielte eine immer größere Rolle, da Besucher die malerische Schönheit der Region entdeckten. Im Jahr 1997 wurde Hallstatt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, was seine Bedeutung als historisches und kulturelles Juwel unterstreicht. Der Ort ist heute ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt, die die reiche Geschichte sowie die atemberaubende Landschaft und die faszinierende Kultur von Hallstatt erleben möchten.

Haus mit Baum

Hallstätter See

Nördlich des Dachsteinmassivs befindet sich der Hallstätter See, welcher circa 8,20 Kilometer lang und bis circa 2,1 Kilometer breit ist. Da sich der Bahnhof von Hallstatt am östlichen Ufer des Hallstätter Sees befindet, verkehren das ganze Jahr über Linienschiffe zwischen Hallstatt und Hallstatt Markt. So kann sichergestellt werden, dass man ganz bequem mit dem Zug anreisen kann. Denn Hallstatt zieht das ganze Jahr über zahlreiche Besucher an und es steht nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.

An der Seepromenade Hallstatt

Salzbergbahn

Die Salzbergbahn befördert einen in ein paar Minuten von einer Höhe von 511 Metern auf eine Höhe von 838 Metern. Wir hatten im Vorfeld bereits die Tickets für die Salzbergbahn und die Salzwelten erworben. So konnten wir ganz entspannt direkt zur Salzbergbahn gehen. An der Bergstation kann man über Treppen oder mit dem Lift auf die Höhe der Aussichtsplattform Welterbeblick Rudolfsturm kommen.

Salzbergbahn mit dem Hallstätter See

Salzwelten

Von der Salzbergbahn geht es zuerst über eine Treppe und im Anschluss läuft man ganz gemütlich auf einer Länge von 650 Metern etwas den Berg hinauf bis zum Eingang der Salzwelten.

Gräberfeld

Am Wegesrand befinden sich Informationstafeln über die Entstehung und Geschichte von Hallstatt. Sowie befindet sich ein Gebäude unter den archäologischen Funden, welche in dieser Region gefunden wurden.

Die Salzwelten in Hallstatt sind eine weitere Sehenswürdigkeit. Die Salzwelten bieten Besuchern die Möglichkeit, in die Welt des Salzabbaus einzutauchen und mehr über die Geschichte, Geologie und Technologie des Salzabbaus zu erfahren. Während der Tour erfahren die Besucher auch interessante Fakten über die Bedeutung von Salz in der Geschichte und Wirtschaft der Region.

Darüber hinaus gibt es in den Salzwelten interaktive Ausstellungen und multimediale Präsentationen, die das Thema Salz auf unterhaltsame und informative Weise präsentieren.

Die Salzwelten bieten auch verschiedene Aktivitäten für Kinder und Familien an, wie zum Beispiel das Herstellen von Salzkristallen oder das Erkunden eines unterirdischen Salzsees. Insgesamt sind die Salzwelten in Hallstatt eine faszinierende Attraktion für Besucher jeden Alters, die mehr über die Geschichte und Bedeutung des Salzabbaus erfahren möchten.

In den Salzwelten befinden sich 2 Rutschen und sorgen für eine gute Unterhaltung. Aber keine Angst, wer nicht rutschen möchte, kann auch die Treppe benutzen.

Salzwelten Hallstatt
Rutsche

Es ist wunderschön zuzusehen, wie die Präsentation einer Lichtershow am Salzsee stattfindet und die Lichter im See spiegeln.

Am Ende der Führung in den Salzwelten bringt dann die Bahn alle wieder zum Ausgangsort beim Gebäude der Salzwelten wieder raus.

Welterbeblick Skywalk

Auf dem Rückweg von den Salzwelten ging es wieder in Richtung der Salzbergbahn. Und wir machten einen kleinen Abstecher zur Aussichtsplattform Welterbeblick am Rudolfsturm. Der Rudolfsturm ist ein Restaurant und Café direkt an der Aussichtsplattform und lädt zum Verweilen ein.

Der Hallstätter Skywalk bietet einen atemberaubenden Panoramablick in etwa 350 Metern Höhe auf den malerischen Hallstätter See und die umliegende Bergwelt. Hoch über der Stadt gelegen, bietet der Skywalk einen unvergleichbaren Aussichtspunkt. Um atemberaubende Fotos aufzunehmen und in die natürliche Schönheit der Region einzutauchen. Während Besucher die beeindruckende Aussicht genießen, können sie durch informative Ausstellungen auch etwas über die geologischen Formationen und die Geschichte der Region erfahren. Der Skywalk ist ein unverzichtbarer Zwischenstopp für alle, die eine einzigartige Perspektive auf dieses UNESCO-Weltkulturerbe suchen.

Hallstatt

Wie wäre es mit einem Bummel durch die Altstadt von Hallstatt? Direkt an der Bushaltestelle und am Fährterminal Hallstatt Lahn geht es links in die Seestraße hinein. Dieses Gebiet ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt, daher kann man ganz entspannt spazieren gehen.

Es erwartet einen, die typischen alten Häuser, teilweise aus Holz oder mit Lüftlmalerei verziert. Es gibt zahlreiche Gaststätten, Cafés, Souvenirläden, Keramikläden und Manufakturen, zum Beispiel die Seifenmanufaktur. Wenn man in den Laden eintritt, duftet es so toll nach den verschiedenen Sorten und Düften von den Seifen.

Auf dem Marktplatz befindet sich die Dreifaltigkeitssäule. Die Dreifaltigkeitssäule wurde im Jahr 1743 von dem Bildhauer Joseph Anton Pfaffinger aus Salzburg aus dem Untersberger Marmor errichtet und im Jahr 1744 aufgestellt. Der Grundriss hat genau die dreieckige Form, wie der Marktplatz.

Zudem befinden sich Geschäfte, Restaurants und die evangelische Pfarrkirche. Des Weiteren geht es zur Schifffanlegestelle der Ausflugsschiffe auf den Hallstätter See.

Wer gerne ein Museum besichtigen möchte, kann das Welterbe-Museum Hallstatt besuchen. Dieses Museum befindet sich in der Seestraße in Hallstatt. Hier könnt ihr euch darüber informieren.

Ein weiteres Ausflugsziel in dieser Region wäre der Berg Krippenstein im Dachsteingebirge mit seinen Sehenswürdigkeiten.

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Deutschland

Wattwanderung in Simonsberg: Einzigartige Wattwelt erleben

Es geht in den Nationalpark Wattenmeer an der deutschen Nordseeküste. Denn hier treffen sich ein Wattenmeer, drei Nationalparks sowie drei Biosphärenreservate auf einem Gebiet zusammen. Und was gibt es nichts Schöneres als im Watt barfuß zu laufen?

Auf der Seite der Schutzstation Wattenmeer Husum habe ich mich im Vorfeld erkundigt, wann und an welchem Ort die Wattwanderungen stattfinden. Durch die Ebbe und Flut variieren die Zeiten für die Führungen. Und so haben wir uns unter der E-Mail-Adresse husum@schutzstation-wattenmeer.de angemeldet.

Per E-Mail bekam ich die Mitteilung, wo wir uns treffen. Und das war am Sielhäuschen auf dem Deich bei der Badestelle Lundenbergsand in Simonsberg, welche circa 5-6 Kilometer außerhalb von Husum liegt. Man kann sehr gut mit dem Fahrrad kommen oder auch mit dem Auto, denn da gibt es auch direkt einen Parkplatz.

Uns begrüßten 2 Personen, welche den Freiwilligendienst im Wattenmeer tun. Diese Wattwanderung in Simonsberg kostet 9 Euro für Erwachsene und für Kinder kostet sie 4,50 Euro.

Wattwanderung
Durch das Watt

Wattwanderung

Bei einer Wattwanderung sollte man immer daran denken, dass man barfuß läuft und dabei etwas schmutzig werden kann. Für den Winter werden eng anliegende Gummistiefel empfohlen.

Am Anfang ging es etwas am Deich entlang, und wir erhielten Informationen über die Arbeit der Schutzstation Wattenmeer.

An einer geeigneten Stelle ging es nun ins Watt hinein, und immer wieder sind wir stehen geblieben und erhielten weitere Informationen. Wieso die Bolzen im Watt sind und was hier für Pflanzen wachsen.

Mit etwas Vorsicht ging es über diese Bolzen und den Schlamm, der etwas gewohnheitsbedürftig ist.

Wattwanderung
Wattwanderung über die Bolzen

Und wir durften uns etwas auf die Suche begeben, um alles hier zu entdecken. Was uns später erklärt wurde: was wir alles gefunden haben.

Wattwanderung
Wattwürmer

Nach unserer 2-stündigen Tour ging es wieder an unseren Ausgangspunkt zurück. Am Strand befand sich eine Wasserstelle, um unsere Füße sauber zu machen.

Kennt ihr bereits meinen Beitrag über Bremen? Wenn nicht, dann könnt ihr gerne diesen Beitrag lesen.

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Deutschland

Entdeckt seltene Flora und Fauna auf dem Pietzmoor Rundweg

Wie wäre es mit einer Wanderung auf dem 4,4 Kilometer langen Rundweg durch das Pietzmoor bei Schneverdingen? Wir hielten uns in Richtung Herber, denn man startet am besten am Wanderparkplatz Osterheide in der Heberer Straße. Man geht vom Wanderparkplatz über die Straße am Naturhotel Schäferhof vorbei, bis der Bohlenweg beginnt.

Genießen Sie die einzigartige Moor- und Heidelandschaft im Pietzmoor. Es ist Teil des Naturparks Lüneburger Heide und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1.200 Hektar. Das Pietzmoor ist eines der größten Hochmoore in Norddeutschland und ein bedeutendes Naturschutzgebiet.

Moorlandschaft

Die Hochmoore sind sensible Ökosysteme, die sich über Tausende von Jahren hinweg entwickelt haben. Sie bestehen hauptsächlich aus Torf, der sich aus abgestorbenen Pflanzenresten bildet, die unter sauren und wasserstauenden Bedingungen nicht vollständig zersetzt werden. Das Pietzmoor beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna, darunter seltene Pflanzen wie den Sonnentau und das Wollgras. Viele Vogelarten, darunter auch Zugvögel, nutzen das Moor als Brut- und Rastplatz.

Pietzmoor Rundweg

Um das fragile Ökosystem zu schützen, wurden Besucherwege und Stege angelegt. Welche man nicht verlassen sollte, damit die empfindliche Vegetation nicht beschädigt wird. Es gibt auch Informationszentren in der Nähe des Pietzmoores, die Besuchern Wissenswertes über das Moor und seine Bedeutung für den Naturschutz vermitteln.

Pietzmoor
Bohlensteg durch das Moor

Zwischen den Moorbereichen sieht man immer wieder die Heidepflanzen, auf die man auch hinschaut. Daneben sind auch Bäume vorhanden, die im Sommer Schatten spenden.

Entlang des Weges haben wir atemberaubende Ausblicke auf die Natur und die charakteristische Heide-Erika-Pflanze genießen dürfen. Es ist bestimmt ein schönes Erlebnis, wenn die Heide im August in voller Blüte steht. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist auch, wenn im Frühjahr die Wollgrasblüte blüht.

Pietzmoor
Heidelandschaft im Pietzmoor

Im März und April, wenn die Paarungszeit der Frösche ist, werden bei warmen Temperaturen die Männchen der Moorfrösche blau. Es gerät zu einem Spektakel, wenn dazu die Frösche ihre Laute von sich geben. Ein anderes besonderes Highlight ist im Frühjahr, wenn das Wollgras voll in der Blüte steht.

Wie wäre es mit einem weiteren Ausflugsziel in dieser Region? Dann wäre der Baumwipfelpfad Heide Himmel in Hanstedt auch zu besichtigen.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen