Kategorien
Bayern

Erkundet die Nicklheimer Filzen mit der historischen Bockerlbahn

In der Gemeinde Raubling, im Ortsteil Nicklheim, befindet sich das Moorgebiet Nicklheimer Filzen. Da ich sehr gerne in dieser Nicklheimer Filzen unterwegs bin, nehme ich euch dieses Mal auf einer Fahrt mit der Bockerlbahn in das Moorgebiet mit.

B
Moorgebiet Nicklheimer Filzen

Wer gerne einmal dieses Erlebnis genießen möchte, dem empfiehlt es sich, sich auf der Homepage fuizler.net zu informieren, wann die Bahn fährt. Und es können auch private Fahrten gebucht werden. Es werden auch Moorführungen angeboten. Unter der Telefonnummer 08035 / 9647081 könnt ihr euch informieren oder eine E-Mail an info@fuizler.net schreiben.

In der Panger Straße 24 in Nicklheim befindet sich die Haltestelle der Bockerlbahn. Es gibt einen Parkplatz direkt beim Bahnhof oder ihr benützt den Parkplatz, welcher in circa 300 Metern Entfernung ist, wo ihr auch direkt in die Nicklheimer Filzen laufen könnt.

Die Bockerlbahn ist eine historische Torfbahn, die zur Moorstation Nicklheim fährt. Sie fährt durch das idyllische Moorgebiet Nicklheim und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Moorlandschaft.

Ganz ideal ist die Bockerlbahn, wenn man schlecht zu Fuß ist und der Fußweg vom Parkplatz bis zur Moorstation zu weit ist, um zu laufen.

Nicklheimer Filzen
Bockerlbahn

Während der Fahrt kann man die frische Luft genießen und die malerische Umgebung bestaunen. An der Moorstation Nicklheim sind wir ausgestiegen, um einen Spaziergang durch die einzigartige Moorlandschaft zu unternehmen. Hier kann man die Schönheit der Natur hautnah erleben und einige bleibende Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

Nicklheimer Filzen

Auf einer Fläche von einem 600 Hektar großen Gebiet, welches für die Zugvögel ein ideales Gebiet bietet, um einen Zwischenstopp zu machen. Denn die Filzen bieten durch ihre Flora und Fauna ein ideales Rückzugsgebiet für die Tiere an. Am Beobachtungsturm hat man einen guten Blick auf die Moorlandschaft mit Blick auf die Berge des Mangfallgebirges.

Im Jahr 1800 wurde das Moorgebiet entdeckt und bis 2006 wurde hier noch der Torf in der Nicklheimer Filze abgebaut. Aber zum Schluss wurde der Torf nur noch für den Garten- und Landschaftsbau gebraucht. Seit 1989 ist es ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung.

Entlang des Wanderwegenetzes gibt es Schautafeln über das Entstehen des Moores. Das grüne Klassenzimmer im Moorkunde ist ausgestaltet, und es werden für Kinder und Jugendliche Moorführungen an der Moorstation Nicklheim angeboten; weitere Informationen gibt es hier.

Es gibt einen Picknickbereich mit Hängematten und Infotafeln. Läuft man in Richtung Moorbahnhof, entdeckt man auch einen Aussichtshügel auf Fuizen. Das Wort „Fuizen“ wird im bayerischen Raum „Filzen“ genannt.

Am Wegesrand befindet sich der Handtorfstich, wo einst das Moor gestochen wurde.

Nickl
Handtorfstich

Zur Weihnachtszeit gibt es ein weiteres Highlight, denn da kommt der Nikolaus mit der Bockerlbahn zum Bahnhof der Fuizen gefahren. Am Bahnhof wird für das leibliche Wohl gesorgt und es wird eine Live-Band vor Ort sein. Darüber werde ich euch später auch noch berichten.

Dies könnte euch auch gefallen.

Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

Kategorien
Bayern

Entdecke das Naturparadies Werdensteiner Moos im Allgäu

Eine Wanderung durch das Werdensteiner Moos, das nördlich von Immenstadt im Allgäu liegt. Am besten startet man direkt am Parkplatz Werdensteiner Moos, welcher direkt neben dem Hotel-Restaurant beim Haxenwirt liegt.

Das Werdensteiner Moos ist ein malerisches und wunderschönes Naturschutzgebiet. Und es ist für seine vielfältige Flora und Fauna bekannt und ein Paradies für Naturliebhaber und Wanderer. Denn auf einer Fläche von rund 85 ha bietet das Werdensteiner Moos den Besuchern die Möglichkeit, seine Sumpflandschaft, Wiesen und Feuchtgebiete zu erkunden. Das Reservat ist die Heimat zahlreicher Vogelarten, darunter Reiher, Enten und verschiedene Zugvögel, was es zu einem beliebten Ort auch für Vogelbeobachtung macht

Werdensteiner Moos

Die Wanderstrecke durch das Hochmoor beträgt circa 4 Kilometer und bleibt bitte auf den ausgewiesenen Wanderwegen und Pfaden, welche in das Moorgebiet hineinführen. Bitte beachte dabei alle Beschilderungen und Hinweise zum Schutz der sensiblen Umwelt. Denn es schützt das Moorgebiet und ermöglicht euch, das Hochmoor aus nächster Nähe zu erleben, ohne dabei Schaden anzurichten.

Entdecke das Werdensteiner Moos

Wir haben uns viel Zeit gelassen, um dieses besondere Moorgebiet genau zu betrachten. Denn wir sind immer wieder stehen geblieben und haben alles beobachtet. Dann seht ihr auch die gut getarnten Frösche im Wasser und im Gras. Es gibt auch zahlreiche verschiedene Libellenarten sowie Bienen, welche die Blumen bestäuben.

Haltet ihr auch Ausschau nach den charakteristischen Pflanzen des Hochmoores, wie zum Beispiel dem Sonnentau, dem Torfmoos und dem Wollgräser. Mit etwas Glück könnt ihr auch seltene Vogelarten wie das Moorschneehuhn beobachten.

An mehreren Stellen entlang des Wanderwegs gibt es verschiedene Plattformen oder Aussichtspunkte, von denen aus ihr einen besseren Blick auf das Moorgebiet habt. Nutzt auch diese Gelegenheit, um die Landschaft zu bewundern, die Ruhe zu genießen und Fotos zu machen.

Werdensteiner Moos

Der Rundweg des Werdensteiner Mooses ist gut ausgeschildert und für Kinderwagen oder Rollstühle bestens geeignet.

Wenn ihr euch nach dieser wunderschönen Wanderung stärken möchtet, empfehle ich euch den Haxenwirt, der direkt neben dem Wanderparkplatz liegt. Aber keine Angst, er bietet außer Haxen ein vielfältiges Speisenangebot an.

Ein weiteres Ausflugsziel in Immenstadt wäre die Alpsee-Bergwelt. Die Bärenfalle mit ihrem Kletterwald. Dort befindet sich auch die längste alpine Sommerrodelbahn Deutschlands. Und wer möchte, kann eine Alpakawanderung unternehmen.

Dies könnte euch auch gefallen.

Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

Kategorien
Bayern

Naturerlebnis in Übersee: Tiroler Ache und Vogelbeobachtungstürme

Es geht nach Übersee an dem größten bayerischen See, dem Chiemsee; die Gemeinde liegt im Landkreis Traunstein. Vorbei am Yachthafen führt die Straße zum Hochseilgarten und zum letzten Parkplatz am Strandbad mit der Beach-Bar in Übersee.

Übersee

Denn im Südosten des Chiemsees befindet sich das Achendelta und ist umgeben von einer atemberaubenden malerischen Umgebung. Für die Naturbegeisterten bietet sich ein schöner Rundweg an, welcher vorbei an dem Beobachtungsturm Lachsgang führt.

Wir sind vom Parkplatz P8 aus entlang des Wanderwegs durch ein Waldstück bis zur Schweinebucht gelaufen. Da kann man baden, entspannen und den See mit der Bergwelt bewundern. Es gibt immer tolle Ausblicke auf den Chiemsee mit kleinen Badestränden und Sitzgelegenheiten. Weiter geht es an der Kapelle St. Nikolaus vorbei. Von dort aus hat man bereits einen atemberaubenden Blick auf den See und das Achendelta. Genießen Sie die malerische Landschaft des Chiemsees und folgen Sie dem Weg entlang des Ufers bis zum Beobachtungsturm Lachsgang.

Beobachtungsturm Lachsgang

Der Beobachtungsturm Lachsgang in Übersee bietet ein beeindruckendes Panorama über die reiche Natur- und Tierwelt der Region. Mit seiner erhöhten und gut zugänglichen Aussichtsplattform ermöglicht er den Besuchern, die Schönheit des Lachsgangs und den Blick auf das Achendelta in vollen Zügen genießen zu können. Umgeben von malerischen Wäldern und dem Chiemsee, ist dieser Beobachtungsturm ein perfekter Ort, um seltene Vogelarten zu beobachten oder einfach nur die Ruhe der Umgebung zu erleben. Ganz gleich, ob man den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang über dem stillen See bewundert, der Beobachtungsturm Lachsgang bietet unvergessliche Aussichten und Erlebnisse für alle Naturliebhaber.

Vom Beobachtungsturm ging es weiter auf dem Wanderweg vorbei an Heinrichswinkel, bis wir am Ausgangspunkt angekommen waren. Diese Strecke ist circa 5 Kilometer lang und man sollte rund 1,5 bis 2 Stunden einplanen.

Die Tiroler Ache ist der größte Zufluss des Chiemsees. Sie entspringt in den Kitzbühler Alpen; die Tiroler Ache ist eine bedeutende Wasserader in der Region und prägt die landschaftliche Vielfalt des Chiemsees. Entlang des Flusses befinden sich idyllische Uferwiesen, naturbelassene Abschnitte sowie eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Die Tiroler Ache bietet zudem ideale Bedingungen für verschiedene Wassersportarten wie Kanufahren und Angeln. Es lohnt sich, entlang des Flusses zu spazieren und die malerische Schönheit und Ruhe der Tiroler Ache zu genießen.

Wildvogel-Beobachtungsturm Hagenau

Auf einer Wanderung zum Wildvogel-Beobachtungsturm Hagenau in Grabenstätt bietet sich eine großartige Gelegenheit an, die Ruhe und die Gegend zu betrachten. Der Wildvogel-Beobachtungsturm Hagenau befindet sich in der Hirschauer Bucht und ist ein Platz für die Vogelbeobachtung. Gestartet sind wir am Parkplatz nahe dem Wildvogel-Beobachtungsturm Hagenau. Von dort aus folgt man dem gut markierten Wanderweg. Nach einer angenehmen Wanderung erreicht man den Wildvogel-Beobachtungsturm Hagenau. Auf der Aussichtsplattform hat man einen fantastischen Ausblick auf den Chiemsee und die Umgebung. Man sollte sich die Zeit nehmen, um die Ruhe und die Natur zu genießen und dem Treiben der Wildvögel zuzuschauen.

Grabenstätt
vom Beobachtungsturm Hagenau

Beobachtungsturm Hirschauer Bucht

Der Beobachtungsturm Hirschauer Bucht ist ein wunderbarer Ort, um die Natur und die Vogelwelt in ihrer vollen Pracht hautnah zu erleben. Von seiner Aussichtsplattform bietet der Beobachtungsturm einen spektakulären Blick auf die Hirschauer Bucht und den umliegenden Chiemsee. Durch die Ruhe können die Naturliebhaber und Vogelbeobachter die vielfältige Flora und Fauna der Vögel in vollen Zügen genießen. Für mich war der Beobachtungsturm Hirschauer Bucht der schönste und interessanteste Turm, wo man die Tiere am besten beobachten kann.

Es finden regelmäßige Vogelbeobachtungen an den Vogelbeobachtungstürmen am Chiemsee statt. Hier findet ihr die Termine, die Uhrzeit und den Ort.

Es gibt noch einen weiteren Aussichtspunkt in Chieming mit Blick auf den Chiemsee. Dort, wo sich die Schiffsanlegestelle befindet und auch eine weitere Haltestelle der Chiemsee-Ringlinie.

Wer möchte, kann auch eine Schifffahrt auf dem Chiemsee unternehmen. Dazu könnt ihr meinen Beitrag über diese Schiffstour auf dem Chiemsee lesen.

Dies könnte euch auch gefallen.

Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

Kategorien
Bayern

Die Eggstätter Seenplatte, der Rundwanderweg mit den 7 Seen

Die Gemeinde Eggstätt ist ein idyllisches bayerisches Dorf, das sich ideal für Naturliebhaber und Erholungssuchende eignet. Es ist ein Ort, an dem man die Schönheit der bayerischen Landschaft genießen und dem Trubel des Alltags entfliehen kann. Es gibt einige Gasthäuser und Restaurants, in denen man bayerische Küche und lokale Spezialitäten genießen kann. Eggstätt ist eine Gemeinde in Bayern und liegt circa 24 Kilometer nordöstlich von Rosenheim. Eggstätt ist vor allem für seine landschaftliche Schönheit und die vielen Seen in der Umgebung bekannt.

Eggstätt
Schilfrohr am Hartsee

Das Besondere von Eggstätt ist die sogenannte „Eggstätt-Hemhofer Seenplatte“, die während der letzten Eiszeit entstanden ist. Diese Seen sind umgeben von Wäldern und Wiesen und darum bieten sie einen Lebensraum für eine Vielzahl von verschiedenen Vogelarten sowie eine reiche Flora und Fauna.

Der 7-Seen-Platte-Rundwanderweg in Eggstätt ist eine wunderschöne Möglichkeit, die Natur zu erkunden und dabei eine erholsame Wanderung durch die malerische Umgebung zu unternehmen. Wir sind am Wanderparkplatz beim Schloss Hartmannsberg gestartet. Von da aus wanderten wir zuerst nach rechts am Schloss Hartmannsberg in Richtung Norden am Kesselsee vorbei. Nach circa 15 Minuten erreicht man einen Abzweig, der in Richtung Hartsee Rundweg Eggstätt verläuft. Von da aus geht man so weit, bis man am Hartsee ankommt.

Hartsee

Der Hartsee ist der größte See des 7-Seen-Platte-Rundwanderweges in Eggstätt. Das Hartsee-Stüberl Eggstätt ist die einzige Verpflegungsstelle an diesem Rundweg. Dieses Hartsee-Stüberl Eggstätt befindet sich am Ostufer des Hartsees, direkt an der Badestelle des Sees. Wo sich auch ein Spielplatz befindet sowie Beachvolleyball mitgespielt werden kann. Diese Gaststätte bietet bayerische Spezialitäten und regionale Gerichte an. Zum anderen kann man hier bereits ein Frühstück zu sich nehmen.

Am Ende des Ostufers vom Hartsee geht es circa 500 Meter entlang der Straße, bevor es wieder in den Wald hineingeht. Danach wandert man durch den Hochwald, bis der Bach Achen kommt. Der Bach verbindet den Pelhammer mit dem Hartsee. Es ist immer wieder schön, wenn ein Sumpfgebiet zu sehen ist. Denn dort kann man die Tiere wunderschön beobachten und die Natur genießen.

Eggstätt
Hochwald

Pelhamer See

Weiter geht’s über die Brücke, bis der nächste Abzweig zum 7-Seen-Rundweg kommt. Der Weg führt südlich am Pelhamer See entlang, bis man die Waldwegkreuzkapelle erreicht. Und dann folgt man dem Schild „7-Seen-Rundweg“. Wenn man an der Straße angekommen ist, hält man sich links, bis man die Ortschaft Stephanskirchen sieht.

Denn da geht der Wanderweg nach links wieder im Wald, bis er zur rechten Seite des Schlosssees und ein kurzes Stückchen weiter auf der linken Seite des Kaulsees liegt.

Weiter geht es zum Kesselsee

Kurzerhand sind wir später am Kesselsee angekommen und haben wieder eine kurze Pause eingelegt, um die Ruhe und die Natur zu genießen.

Eggstätt
Kesselsee

Die Strecke des Rundwanderwegs, die wir zurückgelegt haben, beträgt etwa 12 Kilometer. Und wir folgten den Wandernummern 11b und 12, der Hartseerunde und dem 7-Seen-Platte-Rundweg, bis wir am Ende des Rundwegs den Parkplatz am Schloss Hartmannsdorf erreicht hatten. Der Weg ist überwiegend flach und leicht zu gehen, sodass er auch für Wanderer mit durchschnittlicher Fitness sowie für Kinderwagen geeignet ist. Es gibt verschiedene Wanderrouten in diesem Gebiet, sodass jeder seine eigene Route festlegen kann.

Wir empfehlen, genügend Wasser und Snacks mitzunehmen, da es entlang der Route nur am Hartsee eine Einkehrmöglichkeit gibt. Auf der gesamten Tour gibt es immer wieder Sitzmöglichkeiten, und manche Bänke haben sogar Sprüche drauf. Es ist auch ratsam, festes Schuhwerk zu tragen.

Kennt ihr meinen Beitrag über die Nickelheimer Filzen bei Raubling? Da ist ein tolles Moorgebiet, in dem einst Moor gestochen wurde, und es ist für Kinder sehr geeignet, denn es gibt auch viel zu entdecken.

Dies könnte euch auch gefallen.

Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

Kategorien
Ausflugsziele

Wachau: Dürnstein, Stift und Weinberge erkunden

Dürnstein ist ein charmantes kleines Städtchen, das in der Wachau in Niederösterreich liegt. Mit nur etwa 800 Einwohnern hat die Stadt eine intime Atmosphäre, die sie zu einem beliebten Ziel für Besucher macht. Die Stadt befindet sich etwa 80 Kilometer westlich von Wien und ist besonders für ihre malerische Lage am Ufer der Donau und ihre historische Bedeutung bekannt.

Burgruine Dürns
Burgruine Dürnstein

Die Burgruine Dürnstein ist definitiv eine der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie thront malerisch auf einem Hügel über dem Ort und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Ruine, die einst eine wichtige Festung war, bietet heute einen beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Donau und die Weinberge der Wachau. Der Aufstieg zur Ruine belohnt Besucher mit einer spektakulären Aussicht und lässt einen in die Geschichte dieser Region eintauchen.

Geschichte der Burgruine Dürnstein

Die Burgruine ist besonders bekannt als der Ort, an dem Richard Löwenherz, der König von England, im Jahr 1192 gefangen gehalten wurde. Während seiner Rückkehr von den Kreuzzügen wurde Richard Löwenherz von seinem Feind, dem österreichischen Herzog Leopold V., gefangen genommen und in der Burg eingesperrt. Diese historische Anekdote macht die Burgruine zu einem wichtigen Wahrzeichen der Stadt und der Region.

Die Überreste der einst imposanten Burganlage zeugen von der Bedeutung der Festung im Mittelalter. Heute kann man noch die Ruinen des Bergfrieds (des zentralen Turms), die Mauern und Teile des Burgtores besichtigen. Die gut erhaltenen Reste vermitteln eindrucksvoll, wie die Burg einst zum Schutz der Region und als Symbol der Macht der Adligen diente.

Der Panoramablick

Die Lage der Burgruine auf dem Hügel bietet einen der schönsten Ausblicke in der Wachau. Vom Gipfel der Burg hat man einen fantastischen Blick auf die Donau, die sich durch die Landschaft schlängelt, und auf die umliegenden Weinberge, die das Tal umgeben. Besonders an klaren Tagen bietet sich ein herrlicher Blick auf das Donautal und die Region, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Besuch der Burgruine

Die Ruine ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. Der Aufstieg zur Burgruine ist zwar steil, aber gut markiert und nicht allzu lang. Die Wanderung selbst ist eine angenehme Gelegenheit, die Natur und die Umgebung von Dürnstein zu genießen. An der Burg angekommen, können Besucher durch die historischen Ruinen spazieren und sich mit der Geschichte Richard Löwenherz auseinandersetzen.

Die Altstadt von Dürnstein ist ein wahres Schmuckstück und ein Paradies für alle, die sich für Geschichte und Architektur interessieren. Die gut erhaltene mittelalterliche Architektur und die charmanten, enge Gassen schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Beim Spaziergang durch die Stadt kann man die historischen Kopfsteinpflasterstraßen entlanggehen und die farbenfrohen Häuser mit ihren traditionellen Fassaden bewundern, die dem Ort seinen besonderen Charakter verleihen.

Marillenplantagen und Weinproduktion

Dürnstein und die umliegende Wachau sind nicht nur für ihre historische Bedeutung bekannt, sondern auch für ihre fruchtbare Landwirtschaft. Besonders berühmt ist die Region für ihre Marillenplantagen, die die Grundlage für die Produktion des beliebten Marillenschnapses bilden. Die Wachauer Marille ist eine der bekanntesten und geschätztesten Obstsorten Österreichs, und ihre Früchte werden zu einer Vielzahl von Produkten verarbeitet, darunter Marmelade, Likör und eben auch der aromatische Marillenschnaps.

Die Weinproduktion spielt ebenfalls eine große Rolle in Dürnstein und der Wachau. Die Region ist bekannt für ihre Weinbaugebiete, die einige der besten Weine des Landes hervorbringen. Besonders der Wachauer Grüne Veltliner und der Riesling sind international bekannt und geschätzt. Die Weinberge in der Umgebung von Dürnstein erstrecken sich entlang der Donau und bieten nicht nur ein hervorragendes Terroir für den Weinbau, sondern auch ein wunderschönes Panorama, das den Reiz der Wachau noch verstärkt.

Erkundung der Region

Neben der Altstadt und den Sehenswürdigkeiten bietet Dürnstein auch viele Möglichkeiten für Weinproben und Besuche in den Weingütern, in denen Besucher mehr über die traditionelle Weinproduktion erfahren und die regionalen Spezialitäten kosten können. Der Genuss von Marillenprodukten und lokalen Weinen lässt sich wunderbar mit einer Wanderung durch die Weinberge oder einer Bootsfahrt auf der Donau kombinieren.

Kulturelle Bedeutung

Dürnstein ist auch ein kulturelles Zentrum der Region. Die Stadt ist bekannt für ihre Veranstaltungen, darunter das jährliche Weinfest, bei dem lokale Winzer ihre besten Weine präsentieren. Aber auch andere kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen finden regelmäßig statt und tragen zur lebendigen Atmosphäre bei.

Insgesamt ist Dürnstein ein charmantes Ziel, das mit seiner historischen Architektur, seinen kulinarischen Genüssen und seiner einzigartigen Landschaft besticht. Es ist der perfekte Ort, um die Schönheit der Wachau zu erleben und die traditionelle österreichische Kultur zu genießen.

Wie komme ich nach Dürnstein?

Wir fuhren mit dem Auto nach Dürnstein, aber man sollte daran denken, dass es eine kleine Ortschaft ist und nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung steht. So empfiehlt es sich, mit der Wachaubahn entspannt anzureisen. Oder wie wäre es mit einer Kombination aus einer Schifffahrt und der Wachaubahn, etwa? Von Melk oder Krems aus geht es aus jeder Richtung dreimal täglich nach Dürnstein.

Von der Donau-Ufer-Promenade sind wir über die Treppe durch einen Felsentunnel hinauf zur Altstadt gegangen.

Schloss Dürnstein

Das Schloss Dürnstein ist ein mittelalterliches Schloss in der Gemeinde Dürnstein in der niederösterreichischen Wachau. Die Burg liegt auf einem Felsvorsprung mit Blick auf die Donau und ist eines der Wahrzeichen der Region. Denn es ist ein 5-Sterne-Hotel in der Wachau in einer tollen Altstadt an der Donau. Neben seiner historischen und architektonischen Bedeutung ist Dürnstein auch für seine Weinberge und seine Weinproduktion bekannt. Die Region ist bekannt für ihre Qualitätsweine, insbesondere Grüner Veltliner und Riesling, die auf den Terrassenhängen rund um das Schloss angebaut werden. Insgesamt bietet Schloss Dürnstein seinen Besuchern eine Mischung aus Geschichte, natürlicher Schönheit und Weinkultur und ist damit ein Muss für alle, die das Wachau-Tal in Österreich erkunden möchten.

Ehemalige Clarissenkirche

1289 wurde das Kloster der Klarissen von Leutold I. von Kuenring gegründet; 1330 wurde eine zweischiffige Kirche gebaut. Die Klarissen sind der weibliche Zweig der Minoriten oder Franziskaner, gegründet von der Hl. Klara, die dem Hl. Franziskus nacheiferte. Es war den Nonnen nicht erlaubt, beispielsweise die Messe zu lesen, die Beichte abzunehmen oder die Kommunion zu spenden. Es waren stets auch männliche Priester im Kloster, die diese Aufgaben übernahmen. Die Nonnen lebten in strenger Klausur. Der Kontakt mit den Priestern oder sonstigen männlichen Wesen war auf ein Minimum beschränkt. Im Gebäude waren die Lebensbereiche von Frauen und Männern strikt getrennt. Die Klarissen starben 1571 aus. Das Kloster kam vorerst zum Augustiner-Chorherrenstift, wurde jedoch später profanisiert. Die Kirche wurde als Wirtschaftsgebäude und Speicher verwendet; in der ehemaligen Klosteranlage befindet sich heute das Hotel „Richard Löwenherz“.

Dürnstein
Klarissenkloster

Stift Dürnstein

Direkt auf einem Felsen thront der Stift Dürnstein, das ein ehemaliges Kloster in der Wachau ist. Das markante Wahrzeichen von der Wachau ist der blau-weiße Turm der Stiftskirche, welche seit dem Jahre 1745 auch die Pfarrkirche ist. Die Geschichte des Stifts Dürnstein reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es von Augustiner-Chorherren als Kloster gegründet wurde. Die Abtei spielte eine wichtige Rolle im religiösen und kulturellen Leben der Region und wurde zu einem Zentrum für spirituelle und intellektuelle Aktivitäten. Die Mönche des Klosters Dürnstein waren für ihre Gelehrsamkeit bekannt und trugen zur theologischen und literarischen Entwicklung der Zeit bei. Die Besucher des Stifts Dürnstein können die Stiftsanlage mit Kirche, Kreuzgang, Bibliothek und weiteren Gebäuden erkunden.

Die Kirche ist für ihr exquisites Inneres bekannt, das mit Fresken und aufwendiger Dekoration geschmückt ist. Die Bibliothek der Abtei beherbergt eine wertvolle Sammlung von Büchern und Manuskripten, die ihre historische Bedeutung als Bildungszentrum widerspiegelt. Wer die Kirche besichtigen möchte, muss leider Eintritt bezahlen. Hier findet ihr die Öffnungszeiten und Preise.

Burgruine Dürnstein

Wir sind den linken Weg der Kunigundenkirche hinauf zu diesen Faszinierenden mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Burgruine Dürnstein gewandert. Dieser Weg empfiehlt sich nur denen, die trittsicher und mit gutem Schuhwerk ausgestattet sind. Denn dieser Weg ist etwas anspruchsvoll zu laufen. Weil es unterschiedliche Höhen der Stufen gibt, die teilweise aus Felsen bestehen. Es werden 20 Minuten angegeben; dies ist zu schaffen, wer eine gute Kondition hat. Es gibt immer wieder tolle Aussichtspunkte auf Melk und die Wachau. Nach einer gemütlichen Wanderung sind wir etwa nach einer Stunde bei der Burgruine Dürnstein angekommen.

Die Burgruine Dürnstein ist eine mittelalterliche Burg in Dürnstein, in der Wachau an der Donau in Österreich. Es ist eines der markantesten Wahrzeichen der Region und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde ursprünglich von der Familie Kuenringer erbaut, einer einflussreichen Adelsfamilie in der Gegend. Die strategische Lage der Burg auf einem Hügel mit Blick auf die Donau machte sie im Mittelalter zu einer wichtigen Festung. Bekannt wurde Dürnstein vor allem durch das Schicksal von König Richard Löwenherz von England, der im Jahr 1192 auf dem Rückweg vom dritten Kreuzzug auf der Burg gefangen genommen wurde.

Für den Rückweg nahmen wir den einfachen Weg; er war gut ausgebaut und für Kinderwagen, Fahrräder und Rollstühle sehr geeignet. An diesem Weg befinden sich Informationstafeln zur Burgruine Dürnstein. Und wir sind in Dürnstein, außerhalb der Stadtmauer, beim Kremser Tor runtergekommen.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Das wäre zum einen ein altes Presshaus, welches im Jahre 1713 erbaut wurde. In diesem Gebäude befand sich in den Jahren von 1752 bis 2003 eine alte Baumpresse, welche bis zum Schluss noch voll in Betrieb war. Durch den Bundesdenkmalschutz wurde das Gebäude restauriert, um die Bausubstanz zu erhalten. Und heute befindet sich ein Restaurant darin, wo man hervorragende Weine und hausgemachte Speisen zu sich nehmen kann.

Das alte Rathaus wurde ab 1547 im spätgotische erbaut und im Jahre 1563 wurde das alte Rathaus im Stil der Renaissance umgebaut.

Die Kunigundenkirche

Die Kunigundenkirche in Dürnstein ist eine der ältesten Kirchen in Dürnstein, Österreich. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist nach der heiligen Kunigunde von Luxemburg geweiht. Im Jahre 1783 wurde die Kunigundenkirche abgerissen; nur der Turm und die Sakristei blieben erhalten. Die Kunigundenkirche ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur und beherbergt wertvolle religiöse Kunstwerke. Die Einrichtung und das Material wurden für andere Kirchen in Niederösterreich verwendet. Der frei gewordene Platz dient seither als Friedhof.

Dürnstein
Kunigundenkirche

Kremser Tor in Dürnstein

Das Kremser Tor ist ein viergeschossiger quadratischer Torturm an dem östlichen Stadttor, welches aus dem 15. Jahrhundert stammt. Es ist eines der wenigen verbliebenen Tore der ursprünglichen Befestigungsanlage, die das Dorf umgab. Das Design des Tores spiegelt seine Funktion als Verteidigungsanlage wider, mit schmalen Öffnungen für den Durchgang von Menschen und Karren und kleinen Fenstern zur Beobachtung und Verteidigung.

Heute steht das Kremser Tor als Symbol der reichen Geschichte Dürnsteins und bietet Besuchern einen Einblick in die Vergangenheit des Dorfes. Es dient als beliebte Attraktion und Ausgangspunkt für die Erkundung der charmanten Gassen und historischen Stätten von Dürnstein. Vom Tor aus können Sie durch die Kopfsteinpflastergassen schlendern, das berühmte Stift Dürnstein besichtigen, die Burgruine Dürnstein auf dem Hügel erkunden oder einfach die landschaftliche Schönheit der Wachau genießen.

Dürnstein

Kennt ihr meinen Beitrag zur Marillenblütenzeit in der Wachau? Dies ist ein Spektakel mit Festen in dieser Region.

Dies könnte euch auch gefallen.

Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen