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Wendelstein: Zahnradbahn zur höchstgelegenen Kirche Deutschlands

Auf geht’s zum Wendelstein, der Berg mit seiner beeindruckenden Höhe von 1838 Metern. Dieser Wendelstein ist der höchste Berg unserer Region. Der Wendelstein liegt in Bayern, im bayerischen Alpenvorland, genauer gesagt in den Bayerischen Alpen. Die Berge haben mich sehr fasziniert, als ich 1991 in diese Region gezogen bin.

Der Wendelstein ist ein markanter Gipfel, den man auf verschiedene Weise erreichen kann. Die bequemste Möglichkeit ist die Fahrt mit der Zahnradbahn oder der Seilbahn. Die einen direkten Zugang zum Gipfel bietet und dabei spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft ermöglicht. Wer es lieber sportlich mag, kann den Wendelstein auch über Wanderwege erklimmen und dabei die Schönheit der Natur genießen.

Ein Highlight ist die höchstgelegene Kirche Deutschlands, die sich majestätisch in die alpine Landschaft einfügt. Wer es abenteuerlich mag, kann die beeindruckende Wendelsteinhöhle erkunden, eine der höchstgelegenen Schauhöhlen Europas.

Auch die Sternwarte auf dem Wendelstein ist ein einzigartiger Anziehungspunkt und bietet Einblicke in die Welt der Astronomie. Ein weiteres Muss ist das historische Wendelsteinhaus. Das heißt: Seit über 100 Jahren Besucher willkommen.

aktualisiert 01.02.2025

Wendelstein

Der Rundwanderweg auf dem Berg

Der Gipfelweg des Wendelsteins ist für alle eine besondere Herausforderung. Die, die das ultimative Berg-Erlebnis suchen. Nachdem man mit der Zahnradbahn oder der Seilbahn fast bis zum Gipfel gefahren ist. Kann man die letzten 100 Höhenmeter zu Fuß auf dem Panoramaweg zurücklegen? Dieser führt teilweise über Treppen. Die es ermöglichen, Schritt für Schritt Höhe zu gewinnen und dabei immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Landschaft zu genießen.

Der Panoramaweg ist nicht nur ein einfacher Aufstieg, sondern auch eine Erlebniswanderung, die einem die Schönheit der Natur näherbringt. Der Weg führt direkt zum Gipfel des Wendelsteins, einem unvergesslichen Ziel für jeden Wanderer.

Oben angekommen, erwartet einen ein Gipfelkreuz des Wendelsteins, das als Symbol für die Erreichung des höchsten Punkts dient. Außerdem findet man dort eine kleine Kapelle, das Observatorium für astronomische Beobachtungen sowie den markanten BR-Sendemast. Diese Sehenswürdigkeiten machen den Gipfel zu einem attraktiven Ziel für Besucher. Die nicht nur die Aussicht genießen, sondern auch ein bisschen Geschichte und Technik entdecken möchten.

Ausblick

Der Ausblick von hier oben ist atemberaubend. Man kann weit ins Mangfallgebirge blicken und bei klarer Sicht sogar bis zum Bodensee und in die Zillertaler Alpen. Der Gipfel des Wendelsteins ist also ein echtes Muss für alle, die sich auf dieses Abenteuer einlassen.

Rundweg

Vom Gipfel des Wendelsteins führt ein kleiner, steiniger Pfad hinunter zum Hauptweg des Panoramaweges. Von dem aus man den Rundweg um den Gipfel weiter folgen kann. Dieser Weg bietet atemberaubende Ausblicke und führt durch eine Vielzahl von Landschaften.

Es ist wichtig, gutes Schuhwerk zu tragen und trittsicher zu gehen, da der Pfad an einigen Stellen uneben und felsig ist. Der Panoramaweg selbst ist ein wunderschöner Wanderweg. Der den gesamten Gipfelbereich umkreist und dabei verschiedene Perspektiven auf die umliegenden Bergwelten eröffnet.

Entlang dieses Rundwegs befinden sich acht verschiedene Stationen, die wichtige Besonderheiten des Standorts erläutern. Diese Stationen bieten interessante Einblicke in die geologische Entstehung des Wendelsteins, seine historische Bedeutung. Sowie die Tier- und Pflanzenwelt der Region. Sie laden Wanderer dazu ein, mehr über die einzigartige Natur und Geschichte des Wendelsteins zu erfahren, während sie den Panoramaweg genießen.

Nach dem Rundweg auf dem Wendelstein bietet sich eine tolle Möglichkeit, sich zu erfrischen und zu stärken: das Wendelsteinhaus. Dieses ist ein gemütliches Berggasthaus, das sich direkt auf dem Gipfel des Wendelsteins befindet und eine perfekte Einkehr für Wanderer bietet.

Hier könnt ihr euch nach der Wanderung mit regionalen Spezialitäten oder einem erfrischenden Getränk belohnen. Das Wendelsteinhaus bietet eine fantastische Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Sodass ihr bei einer Pause sowohl kulinarisch als auch visuell auf eure Kosten kommt. Es ist der ideale Ort, um die Erlebnisse des Rundwegs Revue passieren zu lassen und sich für die Rückfahrt oder den Abstieg zu stärken.

Die höchstgelegene Kirche von Deutschland

Die Wendelsteinkirche, die seit 1890 auf dem Gipfel des Wendelsteins steht. Und es ist ein einzigartiges Bauwerk und eine besondere Attraktion. Sie wurde von Max Kleiber, einem Kunstprofessor aus München, ins Leben gerufen und ist eine der höchstgelegenen Kirchen in Deutschland.

Aufgrund ihrer besonderen Pfarrrechte gilt sie nicht nur als Kapelle, sondern auch als vollwertige Kirche. Besonders hervorzuheben ist, dass hier von Mai bis Oktober jeden Sonntag Bergmessen gefeiert werden. Die den Besuchern die Möglichkeit bieten, in dieser außergewöhnlichen Umgebung spirituelle Momente zu erleben.

Darüber hinaus kann die Kirche auch für Hochzeiten genutzt werden, was ihr eine besondere Bedeutung für Paare verleiht. Die wählen den Gipfel des Wendelsteins als romantischen Ort für ihren wichtigsten Tag im Leben. Ein unvergesslicher Ort für eine Zeremonie mit atemberaubendem Panorama!

Observatorium

Im Jahre 1941 begann das Sonnenobservatorium auf dem Wendelstein. Denn vor dem Zweiten Weltkrieg wurde erkannt, dass die Sonnenaktivitäten einen Einfluss auf den Funkverkehr hatten. Durch die vermehrte Erdverschmutzung wurden die Sonnenbeobachtungen eingestellt. Aus diesem Grund musste eine andere Lösung her. Die Neuorientierung des Wissenschaftlichen fand Ende 1980 statt. Jetzt ist das eine Universitätssternwarte, und im Sommer finden von Juni bis September an 2 Freitagen im Monat Führungen statt; man sollte sich vorher anmelden.

Wendelstein
Obversatorium am Wendelstein

BR Sendemast

Der BR-Sendemast auf dem Wendelstein ist mit seiner Höhe von 60 Metern eines der markantesten Merkmale des Berges und dient als Erkennungszeichen. Seit 1954 sorgt der Mast dafür, dass die Region um den Wendelstein eine zuverlässige Fernseh- und Radioversorgung erhält. Dieser Mast spielt eine wichtige Rolle in der Medieninfrastruktur des bayerischen Alpenraums und ist sowohl für die lokale Kommunikation als auch für die technische Verbindung von großer Bedeutung.

Wendelsteinhaus

Das Wendelsteinhaus ist ein Panoramarestaurant auf dem Wendelstein, der auf einer Höhe von 1724 Metern liegt und eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Bergwelt bietet. Es wurde am 15. Juni 1883 eröffnet und ist seither ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer, Bergsteiger und alle. Die, die die Natur in vollen Zügen genießen möchten.

Das Wendelsteinhaus besticht nicht nur durch seine historische Bedeutung. Sondern auch durch die großzügige Terrasse, die Gästen einen spektakulären Blick auf die Bayerischen Alpen und das Mangfallgebirge ermöglicht. Es ist der ideale Ort, um nach einer Wanderung oder Bergfahrt zu entspannen. Eine Erfrischung zu genießen und die unvergleichliche Aussicht auf die Bergwelt zu bewundern.

Wendelsteinhöhle

Die Wendelsteinhöhle ist eine “ beeindruckende Höhlenformation“ und liegt nur wenige Gehminuten von der Haltestelle der Zahnradbahn entfernt. Die Höhle ist gut beschildert, sodass Besucher den Weg dorthin problemlos finden können. Sie ist eine beliebte Attraktion für Wanderer und Touristen. Die geologischen Besonderheiten und die natürliche Schönheit dieser Höhle möchten wir erkunden.

Die Zahnradbahn von Brannenburg zum Gipfel des Wendelstein

Otto von Beinbeis ließ die erste Hochgebirgsbahn von 1908 bis 1912 in die Tat umsetzen und diese Zahnradbahn erbauen zulassen. Und so wurde die Zahnradbahn am 25.05.1912 eröffnet. Sie fährt von Brannenburg bis zur Bergstation des 1838 Meter hohen Wendelsteins. Auf der 25-minütigen Fahrt überwindet man 1212 Höhenmeter. So kann man somit die Bergwelt bewundern und man fährt durch 7 Tunnels, 12 Brücken und an verschiedenen schönen Aussichtspunkten vorbei.

Preise Fahrplan der Zahnradbahn von Brannenburg zum Wendelstein

Die Preise der Zahnradbahn von der Talstation Brannenburg bis zur Bergstation Wendelstein kosten die Hin- und Rückfahrt für Erwachsene 47 Euro. Wir benutzen das 4-Plus-Gipfel-Ticket, das die Zahnradbahn Wendelstein umfasst. Sowie die Gondelbahnen Hocheck, Hochries und die Kampenwand ein Preis von 95 Euro für diese 4 Bergbahnen.

Im Sommer fährt die Zahnradbahn um 9 Uhr im Stundentakt bis 15 Uhr. Von Brannenburg zu den 2 Bedarfshaltestellen Aipl und Mitteralm bis zur Bergstation des Wendelsteins.

Zahnradbahn Wendelstein ab Brannenburg
Adresse
Sudelfeldstraße 106
83098 Brannenburg
Telefon
08034 3080

Bayrischzell mit der Seilbahn auf dem Wendelstein

Von der Gemeinde Bayrischzell, die genau auf der anderen Seite des Wendelsteins liegt. Von dort im Ortsteil Osterbach startet die Seilbahn zum Gipfel des Berges. Dies wurde 1970 erbaut und ist eine Kabinenbahn. Und die Fahrt der Gondelbahn dauert 7 Minuten. Dank der Wendelstein-Ringlinie mit dem Bus kann man diese 2 Bahnen zum Wendelstein zusammen kombinieren.

Seilbahn Wendelstein
Adresse
Osterhofen 90
83735 Bayrischzell

Wendelsteinringlinie

Dies ist eine tolle Sache, so kann man einsteigen und fährt von Bayrischzell, Tatzelwurm, Oberaudorf, Brannenburg (Zahnrad-Bahnstation), Bad Feilnbach, Fischbachau, bis man sich wieder in Bayrischzell befindet. Weitere Informationen erhaltet ihr hier.

Wandern auf dem Wendelstein

Für die Wanderfreunde gibt es auch Wandertouren hinauf zum Wendelstein. Wie hier zum Beispiel auf der östlichen Seite des Wendelsteins.

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Historisches Nördlingen mit seiner Stadtmauer an der Romantischen Straße

An der berühmten Romantischen Straße in Bayern liegt das malerische Städtchen Nördlingen, das mit seinem besonderen Charme begeistert. Besonders sehenswert ist die einzige vollständig erhaltene und durchgängig begehbare Stadtmauer Deutschlands. Die ist mit einem überdachten Wehrgang ausgestattet. Diese Mauer gibt nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Stadt, sondern bietet auch einen herrlichen Ausblick auf Nördlingen und die Umgebung.

Was ist das Besondere an Nördlingen?

Das Besondere an Nördlingen ist, dass die Stadt vollständig in einem Meteoritenkrater, dem rund 15 Millionen Jahre alten Nördlinger Ries, liegt und zugleich über eine komplett erhaltene, begehbare Stadtmauer verfügt – eine Seltenheit in Europa.

Der markante Kirchturm „Daniel“ der St.-Georgs-Kirche bietet einen einzigartigen Blick über Nördlingen und den Krater.

Die Altstadt von Nördlingen ist ein wahres Juwel, das mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und engen Gassen zum Staunen und Bummeln einlädt. Die historische Atmosphäre und die gut erhaltenen Gebäude verleihen der Stadt eine ganz besondere Stimmung, die Besucher in vergangene Zeiten versetzt.

Die Erkundung der Stadtmauer Nördlingen

Das Bekannteste von Nördlingen ist die 2,7 Kilometer lange mittelalterliche Stadtmauer, die durchgehend begehbar ist. Für die Begehung der gesamten Mauer sollte man 1 Stunde einplanen. Durch jeden der 5 Torbögen gelangt man ins Zentrum der Stadt, und an jedem Torbogen gibt es einen Aufgang zur Stadtmauer. Wir sind gleich erst diese Stadtmauer gelaufen, so hat man schon einen schönen Einblick in Nördlingen bekommen. Vorbei am Reimlinger Tor, Deininger Tor, Löpsinger Tor, wo sich das Stadtmauermuseum befindet, Baldinger Tor und dem Berger Tor. An der Stadtmauer befinden sich der Rosengarten, eine Minigolfanlage, eine ehemalige Brauerei sowie Cafés. Die alte Bastei mit seinem Kulturzentrum und das Ries Krater Museum.

Treppe zur Stadtmauer

Das Rathaus mit Giebeldach und Türmchen gehört zu einem Ensemble mittelalterlicher Gebäude und Fachwerkhäuser rund um den Marktplatz. So haben wir uns erst mal nach der Erkundung der Stadtmauer eine Erfrischung gegönnt. Direkt am Marktplatz, neben der Kirche und dem Springbrunnen, befindet sich die Eisdiele Adria.

Nördlingen Stadttor
das Reimlinger Tor

Kirche St. Georg mit seinem Kirchturm in Nördlingen

Von 1427 bis 1505 wurde die spätgotische Kirche mit ihrem markanten Kirchenturm, der liebevoll „Daniel“ genannt wird, erbaut. Der Chor der Hallenkirche wurde 1451 fertiggestellt, und 1454 begann der Bau des Turmes. Im Jahre 1505 war der größte Teil der Kirche fertiggestellt worden. Die Stadt Nördlingen hat sich unter dem Kaspar Kantz der Reformation anschlossen, und es wurde 1523/1525 zur evangelischen Stadtkirche.

Im fast 90 Meter hohen Kirchturm in der 8. Etage befindet sich die Türmerstube, die ständig von einem Türmer besetzt war. Welcher von 22 bis 24 Uhr halbstündlich „So G’sell, So“ ruft. Es lohnt sich, die 350 Stufen hinauf zur Turmspitze zu gehen. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick über Nördlingen. Beginn mit einer Wendeltreppe bis zur 4. Etage um Etage geht es von Treppe zu Treppe. Bis der Türmer seinen Platz hat. Von da aus geht’s, wie es bei einer Dachboden-Aussicht aus früheren Jahren weiter hinauf zur Aussichtsplattform.

Nördlingen St Georg
der Kirchturmaufgang

Was für eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Umgebung – und da kann man sehr viel Zeit verbringen. Denn in dieser Ortschaft gibt es ein paar Storchen-Nester und so kann man diese Tiere aus vielen Perspektiven beobachten. An dem Kirchturm ist eine Videokamera angebracht, die auf das Storchennest ausgerichtet ist. Und natürlich die Sehenswürdigkeiten, welche sich vor Ort befinden.

Nördlingen

Kriegerbrunnen

Mitten im Herzen der Altstadt von Nördlingen befindet sich der Kriegerbrunnen, ein faszinierendes Kunstwerk im Jugendstil, das im Jahr 1902 vom Bildhauer Georg Wrba erschaffen wurde. Der Brunnen ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt und beeindruckt durch seine kunstvolle Gestaltung. Der Kriegerbrunnen erinnert an die Kriegsopfer und ist zugleich ein Beispiel für die Detailverliebtheit des Jugendstils.

Nördlingen
Kriegerbrunnen

Stadtführung mit dem Gerberviertel und dem Marktplatz

Das Gerberviertel in Nördlingen ist ein weiterer malerischer Teil der Altstadt und gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es zeichnet sich durch seine engen, verwinkelten Gassen und die gut erhaltenen Fachwerkhäuser aus, die dem Viertel einen besonders charmanten und historischen Charakter verleihen.

Der Name „Gerberviertel“ stammt von den Handwerkern, die hier früher ansässig waren, den Gerbern, die Leder bearbeiteten. Heute kann man noch zahlreiche Relikte aus dieser Zeit entdecken, wie zum Beispiel das traditionelle Fachwerk, das an die Handwerksgeschichte erinnert.

Das Gerberviertel lädt dazu ein, durch die engen Gassen zu schlendern und die Atmosphäre vergangener Zeiten zu spüren. Ein Höhepunkt ist das Württemberger Tor, das als Eingang zum Gerberviertel dient und zugleich ein schönes Beispiel mittelalterlicher Architektur ist. Dieses Viertel ist ein wunderbarer Ort, um in die Geschichte von Nördlingen einzutauchen und die einzigartige Altstadt zu erleben.

Für die Stadtführung sollte man sich vorab bei der Touristeninformation anmelden. Auf der circa 1-stündigen Stadtführung lernt man so viel über die Geschichte dieser Ortschaft wie auch darüber, dass einst ein Meteorit einschlug. Gestartet wird an der Touristeninformation, die sich gegenüber dem Rathaus, das einst ein Kaufhaus war, befindet. Es ging am Brot- und Tanzhaus, am Hafenmarkt der Spitalanlage, vorbei. Dem Gerberviertel, welcher volksmündlich genannte DR Oetker Brunnen Kösterle bis zum Ausgangspunkt dem Rathaus.

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Tegernseer Tal mit dem Wallberg und der Panoramastraße

Der Wallberg liegt direkt am Tegernsee bei Rottach-Egern und bietet atemberaubende Ausblicke auf den See und die umliegenden Berge. Die Anfahrt erfolgte über Miesbach und Gmund am Tegernsee bis nach Rottach-Egern. Vor Ort empfiehlt es sich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Da das Tal relativ schmal ist und die Ortschaften, insbesondere in der Hochsaison, mit dem Verkehr oft stark überlastet sind.

Die öffentlichen Verkehrsmittel bieten eine bequeme und stressfreie Möglichkeit. Den Wallberg zu erreichen und die wunderschöne Umgebung zu genießen, ohne sich um Parkplatzprobleme sorgen zu müssen.

Panoramastraßen
Blick auf dem Tegernsee vom Wallberg

Rund um das Hochmoor des Suttensees

Eine weitere Mautstraße ist bei Enterrottach; von dort aus ging es zum Stuttensee. Vorbei am Rottacher Wasserfall hat man die Wahl, den Parkplatz an der Mautstation zu nutzen und von dort aus zu diesem Wasserfall zuzulaufen. Oder man fährt die Mautstraße hinauf und wandert vom ersten Parkplatz aus. Der Stuttensee ist zu einem Hochmoor geworden. Es gibt einen schönen Rundweg mit ein paar Sitzgelegenheiten zum Verweilen. So kann man den See und die Landschaft betrachten, und durch die Stille hört man die Vögel herrlich zwitschern. Es war auch früh am Morgen, als wir diesen See besucht hatten. So konnten wir sehen, wie der Nebel vom Wasser aufstieg, weil die Temperatur um die 10 Grad lag.

Eine Schifffahrt auf dem Tegernsee

Am schönen Tegernsee, umgeben von Bergen, haben wir eine große Schiffsrunde unternommen. Wir kauften das Seegipfel-Kombiticket, sodass wir das Schiff fahren und die Bergbahn ausprobieren konnten. Die Schifffahrt hat in Tegernsee, am Rathausteg 1, begonnen und dauerte 90 Minuten. Die Fahrkarten gab es beim Schiffspersonal. Vom Tegernsee ging es in Richtung Rottach-Egern, Bad Wiessee, Gmund am Kaltenbrunn und nach Seeglas zurück nach Tegernsee. Auf diesem Wege konnten wir das Bergpanorama bestaunen, sowie hat man einen Blick auf die Gemeinden am Tegernsee bekommen. Auf dem Schiff wurde über die Sehenswürdigkeiten berichtet, die wir daran vorbeifuhren.

Mit der Wallbergbahn zum Wallberg

Am Rande der Ortschaft Egern befindet sich die Talstation der Wallbergbahn. So haben wir die Möglichkeit genutzt, mit dem See-Berg-Kombiticket auf den Wallberg zu fahren. Von der Talstation, die auf einer Höhe von 795 Metern liegt, ging es mit der Bahn auf die 1620 Meter hohe Bergstation. Bei einer Wanderung auf dem 1722 Meter hohen Gipfel des Wallberges sollte man trittsicher sein und festes Schuhwerk tragen. Meine Aufmerksamkeit bekam als Erstes die Wallberg-Kapelle Heilig Kreuz. Diese wurde 1909 fertiggestellt. Heute ist sie im Besitz der Pfaffkirchenstiftung Egern.

Tegernsee Wallberg

Auf dem 360-Grad-Rundumblick konnte man in Richtung des Großglockners, des Großvenedigers, des Karwendelgebirges sowie des Wilden Kaisers und des Tegernseer Tals blicken. Man kann die Gleitschirmflieger beobachten, wie sie ihre Gleitschirme für den Start herrichten und wie schön sie in der Luft schweben. Es gibt zwei verschiedene Startplätze. An der Bergstation befindet sich ein schönes Panoramarestaurant zum Stärken.

Auf der Panoramastraße die Landschaft genießen

Wer möchte nicht gern auf so einer wunderschönen Panoramastraße fahren? Von Rottach-Egern geht es los in Richtung Achensee bis zum Abzweig zum Wallberg. Vorbei an der Talstation der Wallbergstation fährt man bis zur Schranke, die zugleich der Kassenautomat für die Mautstraße ist. Wir bezahlten 7 Euro für das Auto und konnten so die 4 Kilometer lange Panoramastraße befahren.

Tegernsee Wallberg

Für mich machte es richtig Spaß, diese tolle, kurvenreiche Strecke zu fahren, vorbei am Mischwald, bis man auf einer Höhe von 1117 Metern angekommen ist. Auf dem Parkplatz an der Wallbergmossalm kann man parken. Von dort aus sind es nur wenige Meter bis zum Aussichtspunkt; so bewundert man die wunderschöne Aussicht auf den Tegernsee, wo sich die Segelboote befanden und die Schiffe zu ihren Anlegeplätzen fuhren. Die Gleitschirmflieger kreisen vorbei, die am Wallberg starten.

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Entdecke den Tierpark Ortenburg: Ein Erlebnis für Tierliebhaber

Ist das nicht schön, einfach die Tiere zu beobachten, wie der Papagei einen so toll mit Hallo begrüßt. Dann wäre es bestimmt interessant, in diesem Tierpark vorbeizusehen. Im niederbayerischen Ort Ortenburg, in der Nähe von Passau, gibt es einen Vogelpark mit großem Gelände.

Vogelpark Ortenburg

Anreise zum Tierpark Irgenöd

Dieser Tierpark in Ortenburg ist gut ausgestattet. Es sind ausreichend Parkplätze direkt am Eingang vorhanden.

Auf dem sehr gut gekennzeichneten Rundweg kommt man somit an allen Gehege-Volieren vorbei. Es gibt einheimische Tiere sowie Arten, die von verschiedenen Kontinenten stammen.

So gibt es über 1000 Vögel aus 200 verschiedenen Vogelarten zu bestaunen. Auf 60000 Quadratmetern Fläche befinden sich außerdem weitere exotische Tierarten, welche gerne auf euren Besuch warten

Die Tiere

Vom Eingang geht man nach rechts entlang des Rundwegs. So kann man zuerst den afrikanischen Marabu, die Trampeltiere, den Geparden und verschiedene Entenarten bewundern. Von dort aus kann man schon die rosaroten Flamingos betrachten; diese befinden sich zur rechten Seite.

Vorbei geht es bei den Königsfasan, Reiher und Emu, beobachten, wie neugierig sie sind.

Des Weiteren gibt es den lachenden Hans, Säbelschnäbler, Sperbergeier, Erdmännchen und Schildkröten.

Die sprechenden Papageien sind so bezaubernd, dass man auch dort einige Zeit verbringen kann, ebenso wie diverse Greifvögel.

Es gibt rosa Pelikane, rosarote Flamingos, Löffler, Nimmersatt, rote Sichler und Trauerschwäne zu beobachten.

In einem großen Gehege befinden sich die Lamas, Nandus und Storche.

Vogelpark Ortenburg

Am Ende des Rundwegs sind dann noch ein paar verschiedene Volieren, in denen sich verschiedene Vögel bestaunen lassen.

Die Anlage ist schön abwechslungsreich angelegt; so sind auch seltene Sträucher und Bäume beschriftet. So dass man sich zwischendurch ausruhen kann. Sowie für Kinder ein paar Spielgruppen. Für Rollstuhlfahrer ist es bedingt geeignet, da ein Teil des Rundwegs etwas steiler ist.

Die Preise des Tierparks Irgenöd und des Wildparks in Ortenburg – so kann man beide Parks zusammen besichtigen.

Erwachsene, Senioren, Studenten9,00 Euro
Kinder von 3-12Jahre5,00 Euro
Kinder unter 3 Jahren frei
Vogel und Tierpark Irgenöd mit Wildpark Ortenburg
Erwachsene16,00 Euro
Kinder8,00 Euro
Tierpark Ortenburg
Irgenöd 3
94496 Ortenburg
Öffnungszeiten
ab 28.03.2026
Einlasszeiten
9 bis 17.30 Uhr geöffnet
Parkschließung um 19 Uhr

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Eine Wanderung zur Litzldorfer Schwefelquelle und Historischem Zementwerk

Eine Wanderung zur Litzldorfer Schwefelquelle und zum historischen Zementwerk führt dich durch eine wunderschöne, naturnahe Umgebung in der Region. Der Wanderweg startet in Litzldorf und führt direkt zum historischen Zementwerk, das einen interessanten Einblick in die industrielle Vergangenheit der Region bietet. Das Zementwerk war einst ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wirtschaft und ist heute eine historische Stätte, die die Entwicklung des Ortes mitprägt.

Von dort aus geht es weiter zur Litzldorfer Schwefelquelle, einem faszinierenden Ort, der besonders für seine heilende Wirkung bekannt ist. Die Schwefelquelle wird oft für ihre positiven Effekte auf die Haut und das Wohlbefinden geschätzt. Der Weg dorthin führt durch malerische Landschaften und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Umgebung.

Diese Wanderung verbindet Geschichte und Natur auf eine einzigartige Weise und ist ein tolles Ziel für alle, die mehr über die Region erfahren und gleichzeitig die frische Luft und die Schönheit der Landschaft genießen möchten.

Litzldorf, ein malerischer Ort im Landkreis Rosenheim, ist ein Ortsteil von Bad Feilnbach und liegt auf einer Höhe von 514 Metern am nördlichen Rand der Alpen. Direkt zu Füßen des majestätischen Wendelsteins, der mit seinen 1838 Metern Höhe das umliegende Bergpanorama dominiert, bietet Litzldorf eine idyllische Ausgangsbasis für Wanderungen und Naturerkundungen.

Die Region um Litzldorf ist bekannt für ihre wunderschöne Landschaft, die sowohl von den sanften Hügeln des Alpenvorlands als auch von den beeindruckenden Gipfeln der Alpen geprägt ist. Der Wendelstein, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergsteiger, lockt mit fantastischen Ausblicken und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten.

Die Kombination aus der alpinen Kulisse und der Nähe zum Wendelstein macht Litzldorf zu einem perfekten Ort für alle, die Ruhe, Natur und atemberaubende Ausblicke suchen.

Zementwerk Litzldorf

Litzldorfer Schwefelquelle

Der Ausgangspunkt meiner Wanderung war der Parkplatz bei der Kirche in Litzldorf. Ein empfehlenswerter Startpunkt, um sowohl die Anwohner als auch die Natur zu schonen. Von hier aus führte der Weg links am Bach entlang, bis sich der Pfad teilt.

Litzldorfer Schwefelquelle

Das Zementwerk von Litzldorf hat eine bewegte Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Region verbunden ist. Es wurde 1894 erbaut und spielte zu seiner Zeit eine wichtige Rolle in der lokalen Industrie. Doch nur vier Jahre später, im Jahr 1898, wurde das Werk durch einen verheerenden Brand zerstört. Dieser Brand führte dazu, dass das Zementwerk in seiner ursprünglichen Form nicht mehr betrieben werden konnte.

Trotz des Brandes wurde das Gebäude nicht aufgegeben, sondern teilweise restauriert. In den Jahren 1992 und 1993 wurden Maßnahmen ergriffen, um die Ruine zu stabilisieren und ihre historische Bedeutung zu bewahren. Auch heute noch ist das Zementwerk ein faszinierendes Relikt aus vergangener Zeit, das den Wandel von Industrie und Natur eindrucksvoll dokumentiert.

Litzldorfer Schwefelquelle der Weg
Litzldorfer Schwefelquelle der Weg

Heute ist das Zementwerk von Litzldorf eine Ruine, die zwar nicht mehr in Betrieb ist, aber dennoch ein eindrucksvolles Zeugnis der industriellen Vergangenheit ist. Die Ruine ist ein interessantes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte, die die Spuren der Vergangenheit entdecken möchten.

Litzldorfer Schwefelquelle

Mein Ziel war die Litzldorfer Schwefelquelle im Litzldorfer Tal. Diese Wege sind gut ausgebaut und für Fußgänger und Radfahrer sehr ideal. So bin ich vom Zementwerk den kleinen Weg zurückgelaufen, bis die Gabelung zur Litzeldorfer Schwefelquelle hinaufführt. Für mich als nicht so geübte Wanderin war es schon etwas anstrengend.

Litzldorfer Schwefelquelle
Wanderweg

Denn es geht stets bergauf; darum hat es bei mir etwas länger gedauert als 30 Minuten. Man läuft immer gerade weiter an den kleinen Stauweiher vorbei, bis man an der Quelle ankommt. Im Jahre 1929 wurde es amtlich bestätigt über die heilsame Wirkung des Wassers. Auf dem Rückweg genoss ich eine tolle Aussicht. Es gibt einen wunderbaren Ausblick ins Tal. Und so konnte man das Moorgebiet, die Sterntaler Filzen und die Nicklheimer Filzen sehr gut erkennen.

Pfarrkirche St. Michael Litzldorf

Am Parkplatz der römisch-katholischen Kirche im Bad Feilnbacher Ortsteil Litzldorf begann meine Wanderung. Nachdem ich meinen Weg begonnen hatte, nutzte ich die Gelegenheit, die Kirche selbst zu besichtigen.

Die Pfarrkirche St. Michael in Litzldorf ist ein historisches Kleinod und beherbergt beeindruckende kunsthistorische Elemente. Besonders hervorzuheben ist der Hochaltar, der mit einem Rokoko-Tabernakel verziert ist. Der kunstvolle Altarauszug zeigt die Darstellung des Gottvaters und ist ein bemerkenswertes Beispiel für die religiöse Kunst dieser Epoche.

Weitere Ausflugsziele in dieser Region

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