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Österreich

Tiefenbachklamm und Kaiserklamm: Naturschönheit in den Brandenberger Alpen

Dieses Mal sind wir in den Brandenberger Alpen in Tirol gefahren, denn dort befindet sich die Tiefenbachklamm, und ein paar Kilometer weiter gibt es die Kaiserklamm. Wir haben uns erst mal in Richtung Kramsach gehalten, von da aus stehen die Hinweisschilder für die beiden tollen Klamm’s in Richtung Brandenberg angeschrieben.

Tiefenbachklamm Kaiserklamm
Tiefenbachklamm

Die Tiefenbachklamm ist von Mai bis Oktober geöffnet und bei starkem Regen empfiehlt es sich nicht, in diese Klamm zu gehen. Denn bei schönstem Wetter geht man schon über rutschige und nasse Stellen durch und man braucht gute Schuhe mit Profil.

Tiefenbachklamm

Von Kramsach geht es in circa 10 Kilometern an dem Parkplatz der Tiefenbachklamm. Am Eingang der Tiefenbachklamm befindet sich die Bushaltestelle, sodass man zwischen den beiden Klammen diesen Bus benützen oder von und nach Kramsach fahren kann. Hier geht es um den Busfahrplan kann.

Tiefenbachklamm Brandenberger Ache
Brandenberger Ache

Auf einer Länge von 6 Kilometern geht es nun durch die Tiefenbachklamm. Am Einstieg in die Klamm kommt man gleich direkt an die Brandenberger Ache. So konnten wir bei unserem Besuch die etwas größeren Steine der Klamm im Wasser liegen sehen. Der erste Teil des Weges verläuft teilweise durch ein Waldstück und zur rechten Hand blickt man auf die Brandenberger Ache. Bis man an der Stelle angekommen ist, wo die Schlucht so richtig beginnt.

Die Klamm

Links und rechts befinden sich die schroffen Felswände und die Klamm wird immer enger. Man hört das Wasser rauschen durch die Felsen und die kleinen Wasserfälle sprudeln in das Tal. Der Weg auf der gesamten Länge der Klamm war sehr ansehnlich und man merkt fast gar nicht, wie man die 440 Höhenmeter hinaufwandert. So schön gemächlich und wir fanden, dass die Klamm nicht sehr besonders anstrengend ist.

Eine Ruine des ehemaligen Elektrifizierungshauses des Brandenberger Tales befindet sich in dieser Tiefenbachklamm. Wo man auch einen Blick ins Innere werfen kann. An einer anderen Stelle der Tiefenbachklamm steht heute ein Gedenkkreuz, was einst geschah, als im Jahre 2007 ein Unglück passierte.

Tiefenbachklamm
Ruine

Am Ende der Klamm geht man rechts über die Brücke, dort befindet sich eine Wiese an der Brandenberger Ache, und dort können die Kinder ins Wasser gehen, weil der Bach flach und ruhig ist. Und auf der Fläche kann man Picknick machen oder man geht in die Jausenstation Tiefenbach zum Einkehren.

Für diese Klamm brauchten wir für den Hin- und Rückweg circa 5 Stunden, weil wir es gemütlich angehen gelassen haben und immer wieder die Klamm betrachtet hatten.

Kaiserklamm

Nun fuhren wir von der Tiefenbachklamm circa 10 Kilometer bis zum Parkplatz am Kaiserhaus, wo es auch zur Kaiserklamm geht und dieser Parkplatz mitbenützt werden kann. Für den Parkplatz bezahlten wir 3 Euro für 6 Stunden.

Vom Parkplatz geht es nun circa 300 Meter auf einem Forstweg, bis die Kaiserklamm beginnt. Dort steht ein Holzzaun, wo auch der Eingang sich befindet, damit keine Radfahrer hier durchfahren können. Auf einer Länge von circa 1 Kilometer geht es den felsigen Weg teilweise über Metallgitterstege und diese sind mit einem Geländer gesichert. Und es geht durch 2 Tunnel und einen schmalen Weg durch die Felsen hindurch. Der Klammweg bietet abwechslungsreiche Einblicke auf die Brandenberger Ache durch die Felsbrocken, welche vom Wasser in seiner Form geschliffen worden sind, und mit seinen Wassersprudeln fanden wir es einfach genial.

Am Ende der Klamm ist wieder alles weitläufig und man kann weiter zu einem Rundweg über der Brandlalm wandern.

Für diese Klamm brauchten wir pro Strecke circa 45 Minuten.

Weitere Ausflugsmöglichkeiten wären der lustige Friedhof, das Tiroler Bauernhausmuseum oder in Kundl gibt es die Kundlerklamm.

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Bayern

Wanderung in der Entenlochklamm mit den 2 Hängebrücken und Aussichtsplattformen

Zwischen Schleching und Kössen fließt die Großache und an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich befindet sich die Entenlochklamm. Die Großache entspringt am Pass Thurn und fließt auf ihrem fast 80 Kilometer langen Weg durch Tirol und den Chiemgau bis in den Chiemsee in Bayern. Die Entenlochklamm ist circa 2,5 Kilometer lang und ist leicht hügelig zu laufen; am besten hat man festes Schuhwerk an, weil es ein Naturweg ist. Für diesen Hängebrückenrundweg mit den 2 tollen Aussichtsplattformen haben wir circa 4 einhalb Stunden benötigt, weil wir genügend Pausen eingelegt und die Landschaft genossen haben.

Es gibt die Möglichkeit, mit dem Auto zu fahren, aber es gibt nicht so viele Parkplätze vor Ort. Oder man läuft von Kössen oder Schleching in die Entenlochklamm. Alternativ besteht die Möglichkeit, mit dem Bus der Linie 9509 zu fahren. Hier findet ihr den Fahrplan.

Entenlochklamm
Großache mit Blick zur Hängebrücke

Beginn der Entenlochklamm

Wir fuhren von Schleching bis zur Entenlochklamm. Kurz vor dem Tunnel befindet sich auf der rechten Seite der Bärenparkplatz bei der Bushaltestelle. Wir liefen durch den Tunnel (der zugleich die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich ist), und kurz darauf befindet sich auf der rechten Seite der naturbelassene Weg mit kleinen Stufen zur Entenlochklamm. Keine 5-Minuten-Wanderzeit und wir sind an der Wallfahrtskirche Maria Klobenstein angekommen. Welche aus einer Sage entstanden ist. Laut der Sage durchwanderte eine Frau das Tal und wurde von einer Mure überrascht. Die Frau betete zur Mutter Gottes, und der Stein spaltete sich und bewahrte sie vor dem Tode. In der Kapelle sind 2 Räume aufgeteilt: rechts die schwarze Madonna, auf der linken Seite geht es zum Altar. Etwas unterhalb der Kirche befindet sich die Lourdes-Kapelle, bevor es zur Gaststätte Klobenstein geht.

Hängebrückenrundweg

Wir haben uns für unsere Tour den Hängebrückenrundweg mit den 2 Aussichtsplattformen sowie den Kneipp- und Quellplatz entschieden.

Aus diesem Grunde ging es zuerst bergab zur Großache. Mit ein paar Sitzmöglichkeiten unter den Bäumen konnten wir das Treiben am Wasser beobachten, und man hat die 2 Hängebrücken gut im Blick. Der Rundweg führte uns an der linken schroffen Felswand vorbei, an der sich die erste Hängebrücke befindet. Von der Höhe her ist sie niedrig, aber dafür sollte man aufpassen, weil sie leicht zum Schaukeln neigt.

Nach der Hängebrücke ist der naturbelassene Weg serpentinenmäßig angelegt und führt den Berg hinauf. Da entschieden wir uns, zu den Aussichtsplattformen zu wandern. Auf dieser Seite wird der Weg auch Schmugglerweg genannt, der von Ettenhausen nach Kössen führt und 2,5 Kilometer lang ist.

Entenlochklamm Hängebrücke
Hängebrücke über die Großache

Ebenschlucht Aussichtsplattform

Angekommen an der Aussichtsplattform Ebenschlucht, genießt man den Ausblick auf die Großache mit Blick auf den Platz, wo die Raftingtour eine Pause einlegt oder man auch eine Paddeltour starten kann. Weiter ging es auf dem Weg bergauf und bergab, immer wieder waren Informationstafeln zu lesen sowie ein interaktives Hörspiel-Abenteuer, das von den Spuren der Schmuggler handelt.

Entenlochklamm
Blick auf die Kampenwand Ostgipfel

Kneipp- und Heilquelle

Wir wanderten vorbei am Kneipp- und Quellplatz; dieser Weg führte gemütlich dahin, bis wir an der Aussichtsplattform Kössener Schichten angelangt waren. Von da aus erkennt man, wie einst das Wasser seinen Weg durch die Felsen gesucht hat. Die Arche schlängelt sich hier gemütlich an den schroffen Felswänden vorbei.

Von da aus ging es bereits auf dem Rückweg an einem schön angelegten Waldrastplatz vorbei. Bis wir auf dem Hauptweg des Schmugglerweges angelangt sind. So wanderten wir noch einmal an der Ebenschlucht-Aussichtsplattform und an der ersten Hängebrücke vorbei. Wir folgten dem Hinweisschild zur zweiten Hängebrücke. Auf diesem Wege befindet sich die Gletschermühle, bevor es zur 2. Hängebrücke geht. Diese Brücke ist etwas höher über dem Abgrund und länger. Und wir genossen den Ausblick in die Ferne. Am Ende der Brücke geht es über eine Treppe bergab, auf der rechten Seite befindet sich eine weitere Sitzgruppe.

Entenlochklamm 2. Hängebrücke
2. Hängebrücke

Auf dem letzten Stück des Rundwegs ging es an der Gaststätte Klobenstein und an der Kirche Maria Klobenstein vorbei. Bis wir an unserem Bärenparkplatz angekommen sind.

Wer möchte nach so einer tollen Wanderung gerne einen leckeren Windbeutel essen? Dies kann man bei der Windbeutelgräfin in Ruhpolding tun.

Oder wäre der Raritätenzoo in Ebbs etwas?

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Bayern

Die Leutaschklamm: Einzigartiges Naturspektakel in Mittenwald

Mittenwald liegt circa 100 Kilometer südlich von München direkt an der Grenze zu Österreich. Und dort befindet sich die Leutaschklamm; besser bekannt ist sie unter der Leutascher Geisterklamm. Kein Wunder, wenn man einmal durch die Klamm läuft, weiß man auch, warum. Durch die Sage, dass die Geister am Ende des Tales tief unter der Klamm hausten. Denn auf dem Weg durch die Leutaschklamm gibt es sehr viele und tolle Hinweisschilder über die Geister und Sagen der Klamm. Es ist auch für Kinder interessant und spannend, aber leider ist die Klamm nicht für Kinderwagen geeignet.

Wasserfallsteig Leutaschklamm Mittenwald
Wasserfallsteig in der Leutaschklamm

Anfahrt zur Leutaschklamm

Wir sind aus Richtung München nach Mittenwald gefahren. Am südlichen Rande dieser Stadt befindet sich die Leutaschklamm. Aber man findet an der B 2 vergeblich Hinweisschilder für die Leutaschklamm. Wir haben uns in Richtung Leutasch gehalten, und in diesem Bereich sieht man ein kleines Schild, das zur Leutaschklamm führt. Im Tal gibt es keinen direkten Parkplatz an der Klamm, am besten stellt man das Auto auf die öffentlichen Parkplätze in Mittenwald ab. Von dort aus sieht man ein Hinweisschild für die Leutaschklamm. Diese Klamm liegt direkt an der deutsch-österreichischen Grenze, die wir auch auf dieser Tour überquerten.

Von der Stadt ging es zuerst der Straße entlang, bis man nach rechts zur Leutascher Arche abgeht. Wo ein Weg direkt an der Arche entlang verläuft, befindet sich dort ein Laden. Wo typische Holzschnitzereien hergestellt und verkauft werden, wird vorbei, bis man an einen Kiosk gelangt. Dort haben wir uns dafür entschieden, gegen den Uhrzeigersinn zu laufen. Der Weg führte beim Kiosk an der rechten Seite hinauf. Wo sich auch ein Schild zur Leutaschklamm befindet. Diese Leutaschklamm zählt mit zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Mittenwald.

Leutascharche Leutaschklamm Mittenwald
Leutascharche mit Holzschnitzerei Wanderung zur Leutaschklamm

Die Leutaschklamm

Der Weg war ein schöner Waldweg in Zickzack-Form mit den Schildern, welche die Geschichte der Klamm seit der Eiszeit beschreiben. So hat man gar nicht sehr bemerkt, wie weit man hinaufläuft. Wenn man oben auf dem Hügel angekommen ist, hört man schon das Wasser rauschen, welches durch die Felswände schallt. Ab da geht der Wandersteig wunderschön entlang, welcher mit Metallgittern an den Felswänden befestigt worden ist. Über Treppen ging es teilweise hoch und runter, und durch die Form der Felsen war es immer wieder schön.

Wie nach den Kurven sich eine neue Aussicht bietet und man gar nicht weiß, wo man als Erstes hingucken sollte. Es gibt in dieser Leutaschklamm insgesamt 2 Brücken; die Panoramabrücke macht ihren Namen alle Ehre. Denn man hat tatsächlich einen wundervollen Ausblick in die Klamm. Zwischen den 2 Brücken auf der rechten Seite führt es zur Kapelle des Jakobsweges, wo man sich seinen Stempel abholen kann.

In der Leutaschklamm kann man das Spiralkarussell und die Teufelsgumpen beobachten, wie das Wasser seinen Lauf nimmt.

Stationen am Weg

Am Klammweg gibt es so ein paar Dinge zu erkunden und selbst auszuprobieren. Wie zum Beispiel das Vertreiben des Geistes durch den Gongschlag oder man spielt die Feenharfe. Des Weiteren kann man das Schallecho ausprobieren, um zu prüfen, ob der Klammgeist noch dort wohnt. Oder das Spiegelkabinett, den Märchenwald, die Schaukel und die Bänke zum Ausruhen. Die Informationstafeln zeigen zum einen ein Eiszeittagebuch. Die Kraft der Kobolde, das Höllengrusel, die Hexenküche oder die Zauberspirale. Im Fichtenwald befindet sich die Grenze-grenzenlos, denn in diesem Gebiet verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich.

Wasserfallsteig zum Wasserfall in der Leutaschklamm

Der Eingang zum Wasserfallsteig befindet sich beim Kiosk, der von 10 bis 17 Uhr geöffnet hat. Wir bezahlten pro Erwachsenen 4 Euro für den unteren Wasserfallsteig, der etwa 200 Meter lang ist und bis zum Wasserfall führt. Das ist spektakulär, es geht vorbei an schroffen Felswänden, welche bis zu 75 Metern hoch sind, der Steg ist an der Felswand befestigt, unterhalb döst das Wasser entlang. Kaum 10 Meter breit ist die Schlucht; das Wasser tropft an den Felswänden herab. Direkt am Wasserfall sprüht das Wasser durch die Luft. Was für ein imposantes Schauspiel, wie schnell das Wasser ins Tal rauscht. Auf dem 2,5 Kilometer langen Klammgeisterweg benötigten wir für diese Tour circa 4 Stunden, weil wir lieber alles genießen wollten und uns die Zeit nahmen, um es gemütlich und ausgiebig zu betrachten.

Mittenwald hat noch weitere Ausflugsziele, welche wir bereits früher ausprobiert haben. Zum einen gibt es die Karwendelbahn. Im Stadtzentrum befindet sich eine schöne Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, Cafés, Restaurants und der Kirche Peter und Paul. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch die Kranzbergsesselbahn.

Weitere Ausflugsziele in der näheren Umgebung

Im Ortsteil Krün befindet sich die Hüttlebachklamm. Hier befindet sich der Beitrag darüber. Der Kochel am See mit dem Walchensee sowie das Kloster Benediktbeuern und das Freilichtmuseum Glentlein. Weitere Informationen findet ihr hier.

Wer im Frühjahr hier Urlaub macht, da gibt es am Geroldsee eine Blütenpracht der Krokusblüte. Dies ist auch wunderschön zum Laufen und zum Bestaunen.

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Österreich

Der Traunsee mit seinen Sehenswürdigkeiten am See

Der Traunsee ist ein See im oberösterreichischen Salzkammergut am Nordrand der nördlichen Kalkalpen auf einer Seehöhe von 423 m über dem Meeresspiegel. Da dieser See sehr klar und sauber ist, lädt er zum Baden und zu anderen Wassersportaktivitäten ein. So besuchten wir Gmunden und sind mit der Grünberg-Seilbahn hinauf zum Baumwipfelpfad und mit dem grünen Flitzer gefahren. Und im Anschluss ging es zum Ostufer bis zum Umkehrparkplatz Traunsteinstraße und zum alpinen Steg am Ufer des Traunsees.

Gmunden am Traunsee

Gmunden liegt direkt im Norden des Traunsees mit einer schönen Seeuferpromenade. Wo auch die Anlegestelle der Schifffahrt sich befindet, die Haltestelle des Bummelzuges und das Rathaus. Die Elektro- und Tretboote, welche man ausleihen kann, sowie diverse Restaurants. Es gibt auch ein paar Sitzmöglichkeiten am See, so kann man das treiben. Auf dem See beobachten, wie die Boote und Segler sich auf dem See tummeln.

Gmunden Traunsee
Gmunden Kaiser Franz Josef Platz

Wir speisen im Café Kundur, wo Pizza, Kaffee, Kuchen und Eis angeboten werden. Wir aßen jeder eine Pizza und tranken etwas.

Was für ein prachtvolles Rathaus, das aus dem 16. Jahrhundert stammt. Man sollte dieses tolle Bauwerk genau betrachten. Denn im Mittelteil mit seinen 3 Loggien befinden sich das Keramikglockenspiel sowie diverse Wappen.

Gmunden Traunsee
Gmunden Rathaus

Wie wäre es, mit dem Bummelzug entlang der Seepromenade zu fahren? Ein Einstieg wäre am Rathausplatz bis zum Toskana-Parkplatz beim Busterminal möglich.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Gmunden findet ihr hier.

Grünberg Seilbahn

Wer mit dem Auto anreist, folgt dem Hinweisschild der Talstation der Grünberg-Seilbahn. Genau gegenüber dem Eingang der Seilbahn befindet sich der gebührenpflichtige Parkplatz, der pro angefangene Stunde 0,50 Euro kostet.

An der Kasse der Grünberg-Seilbahn lösten wir das Kombiticket ein. Denn wir hatten im Vorfeld das 4-Gipfelticket online gekauft und es jetzt gegen die Karten eingetauscht. Es sind die 4 Berge: der Feuerkogel in Ebensee, der Dachstein-Krippenstein in Obertraun, die Zwieselalm in Gosau und der Grünberg in Gmunden. Von der Talstation fährt man in ein paar Minuten mit den modernen Gondeln bis zur Bergstation des 984 Meter hohen Grünbergs hinauf.

Traunsee Grünberg Selbahn
Grünberg Selbahn

Grünberg Flitzer

An der Bergstation des Grünberges angelangt, ging es als Erstes zur Sommerrodelbahn. Auf einer Länge von 1,4 Kilometern vorbei an Wiesen und Wäldern, mit ein paar rasanten Kurven und geraden Abschnitten. Bis man wieder mithilfe eines Schleppliftes den Berg hinaufgezogen wurde. Diese haben wir auch gleich ausprobiert und dabei unseren Spaß gehabt.

Traunsee grüner Flitzer Gmunden
Grüner Flitzer Startplatz

Zwischen der Sommerrodelbahn und dem Baumwipfelweg befindet sich eine Gaststätte mit einer wunderschönen Terrasse und einem großen Kinderspielplatz.

Baumwipfelweg

Auf dem Gipfelrundweg vom Grünberg sind wir zu diesem Baumwipfelpfad im Salzkammergut gekommen. Da dieser Baumwipfelpfad direkt auf dem Gipfel des Grünberges angelegt wurde, hat er eine besonders schöne Lage. Aus diesem Grunde hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Traunsee im Salzkammergut.

Der Eingang des Baumwipfelpfades liegt ein paar Minuten von der Bergstation der Grünberg-Seilbahn entfernt. Für diesen Baumwipfelpfad bezahlt man für 1 Erwachsene 13 Euro. Geboten wird ein 1,4 Kilometer langer Weg, der am Mischwald vorbeiführt, mit zahlreichen Informationstafeln und Geschicklichkeitsübungen. Sowie den 39 Meter hohen Aussichtsturm des Baumwipfelweges. Dieser geht ganz gemütlich in luftige Höhe und man hat eine bezaubernde Aussicht über diese Region des Salzkammergutes. Wer mit der Rutsche wieder runterkommen möchte, zahlt zusätzlich 2 Euro.

Aussichtsturm Baumwipfelpfad am Grünberg Traunsee
Aussichtsturm Baumwipfelpfad am Grünberg

Miesweg-Alpiner Steig Unterm Stein

Am Ostufer geht es so weit vorbei an der Grünberg-Seilbahn, bis man am Umkehrparkplatz Traunstein angekommen ist. Es ist nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen vorhanden. Und es kostet 10 Euro für 3 Stunden und das Tagesticket 15 Euro. Da es eine schmale Straße bis zum Umkehrparkplatz ist, wird es empfohlen, um den Schutz der Anwohner zu gewährleisten, den Shuttlebus vom Seebahnhof zum Miesweg-alpiner Steig – unterm Stein zu benützen. Informationen zum Fahrplan findet ihr hier.

Ab dem Umkehrparkplatz gingen wir den schmalen Weg entlang, bis man am Wald und am Traunsee angelangt war. Der Miesweg-Alpiner-Weg ist teilweise ein beengter Pfad direkt am Ufer des Traunsees und in manchen Strecken mit Blick auf den Traunsee, wo sich ein paar Badestellen befinden.

Traunsee Schifffahrt

In Gmunden am Rathausplatz mit seinem gut erhaltenen Rathaus, dessen Kern aus dem 16. Jahrhundert stammt, und der Zierat an der Mauer aus dem Jahr 1756. Am Rathausplatz befindet sich die Schifffahrt-Anlegestelle und zur rechten Seite befindet sich die Haltestelle des Bummelzuges. Im Anschluss geht es auf die Uferpromenade.

Bei einer Schiffstour besteht die Möglichkeit, bis zur Anlegestelle Altmünster mitzufahren und das Seeschloss Ort sowie den Toskanapark zu besichtigen. Oder wer möchte, kann auch gerne eine Seerundfahrt auf dem 12 Kilometer langen Traunsee unternehmen.

Kennt ihr oder wart ihr schon einmal im Dachsteingebirge? Dann schaut bei Dachsteingebirge, der Loser Panoramastraße oder der Tauplitz Alpenstraße rein. Vielleicht wären auch ein paar Möglichkeiten zum Besichtigen.

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Bayern

Gießenbachklamm in Kiefersfelden in Bayern

Heute zeige ich euch die Gießenbachklamm; diese liegt in der Gemeinde Kiefersfelden im südlichen Inntal des Landkreises Rosenheim. Es ist ein kleines beschauliches Örtchen und liegt direkt an der Grenze zu Tirol in Österreich.

Wir sind aus Rosenheim kommend in Richtung Kufstein gefahren. In Kiefersfelden, kurz vor dem Kieferbach, sind wir rechts in die Thierseestraße abgebogen. Und wir sind so lange auf dieser Straße gefahren, bis wir zum Parkplatz der Gießenbachklamm gekommen sind. Von da aus ging es zu dieser Klamm zum Wandern.

Kiefersfelden
Gießenbachklamm

Die Gießenbachklamm in Kiefersfelden

Vom Parkplatz läuft man am Kieferbach entlang, bis die Gießenbachklamm auf der rechten Seite beginnt. Am Anfang des Weges befindet sich ein Wasserrad, welches aus Holz besteht und seit 1997 in Betrieb ist. Dieses Wasserrad zählt zu den größten in Bayern und hat einen Durchmesser von 8 Metern. Von da aus geht der Wanderweg moderat am Gießenbach entlang, vorbei am Kraftwerk. Dies ist eines der ältesten Wasserkraftwerke, die im Jahre 1910 in Betrieb genommen worden sind.

Gießenbachklamm
Wasserrad

Am Anfang des Gießenbaches geht es sehr gemütlich voran, vorbei an der Kalkofenruine und am Wasserkraftwerk Bleiersag.

Gießenbachklamm
Kalkofen Ruine

Bis wir an der Stelle angelangt sind, wo der gerade Weg zu Ende ist und die schroffen Felswände ganz nah sind. Beim Blick auf die Berge sieht man einen kleinen Wasserfall mit seinen Gumpen.

Gießenbachklamm

Weiter geht es über die 190 Stufen bergauf in der Gießenbachklamm, bis man an der oberen Gießenbachklamm angelangt. Der Wanderweg mit der tiefen Schlucht ist sehr beeindruckend. Stellenweise musste man den Kopf etwas einziehen, weil es sehr eng wurde, da die Felsen ihre natürliche Form bewahrten. Bis man an eine Brücke über den Gießenbach kommt, auf der sich der Stausee befindet.

Angekommen an der oberen Gießenbachklamm geht es an einem gut befestigten Steg weiter. Die Schlucht ist atemberaubend; dem Berg rauscht das Wasser ins Tal hinab. Auf der gegenüberliegenden Felswand fließt das Wasser am Felsen ins Tal. Die Berge haben eine einzigartige Musterung, und man sollte stehen bleiben und das Schauspiel in Ruhe betrachten.

Der Rundweg

Nach dem kleinen Stausee ist die Gießenbachklamm zu Ende, und man kann nun den 2. Teil des Rundweges beginnen. So kommt man auf einem relativen geraden Weg zur Schopperalm und man kann dort eine kleine Stärkung zu sich nehmen. Danach folgt eine schöne überdachte Holzbrücke, bis man noch einmal an einen etwas steileren Anstieg bis zur Gabelung gelangt.

Gießenbachklamm Holzbrücke
Holzbrücke

Von da aus geht es langsam bergab, vorbei an Almwiesen mit einem tollen Blick in die Berge, zum Beispiel auf den Wilden Kaiser bei Kufstein.

Ab dem Trojanerhof geht es auf der geteerten Straße etwas steil bergab, und es ist zum Laufen etwas anstrengend. Hat man dieses Teilstück geschafft, ist man nur noch ein paar Minuten vom Parkplatz entfernt. Diese Gießenbachklamm wird mit einer Gehzeit von 2 Stunden angezeigt. Wir haben es mit Pausen gemütlich angehen lassen. Dabei haben wir 4 Stunden gebraucht und so die Gegend sehr ausgiebig betrachtet.

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Weitere Ausflugstipps für diese Region wären der Wendelstein, Bayrischzell oder die Wolfsschlucht in Neubeuern. Oder wer möchte gerne nach Kufstein, da es gleich die Nachbargemeinde von Kiefersfelden ist.

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