Es geht über Gosau in das Seitental über die Goiserer Eben bis zum Gosausee, wo die Gosaukammbahn auf die Zwieselalm fährt. Gosau ist mit 1822 Einwohnern eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Gmunden. Von Gosau aus hat man schon einen gigantischen Blick auf den Gosaukamm. Der Gosaukamm ist der westliche Teil des Dachsteingebirges. Dieser Kamm ist von den Ortschaften Annaberg-Lungötz, welche im Südwesten liegt, sowie Filzmoos im Süden und Gosau im Nordosten umgeben.
Das Dachsteingebirge erstreckt sich über 772 km² und durch 3 Bundesländer Österreichs. So kann man aus Oberösterreich, der Steiermark und Salzburg zum Dachsteingebirge fahren. Der höchste Berg des Dachsteingebirges ist der Hohe Dachstein mit seinen 2995 Metern und hat eine markante Stelle; man erkennt ihn am besten an seinem Doppelgipfel.
Blick zum Gosaukamm
Goiserer Eben nach Gosau
Von Gosau geht es in ein 7 Kilometer langes Seitental über die Goiserer Eben bis zum Gosausee. In diesem Tal gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten, Gaststätten, Bergbahnen und zahlreiche Wandertouren durch diese wunderschöne Landschaft. Es gibt am Ende der Straße ein paar Parkplätze, welche kostenlos angeboten werden.
Auch eine willkommene Abwechslung für Familien mit Kindern wäre der Urzeitwald, da können sie auf Entdeckungstour durch den Wald gehen.
Gosaukammbahn
Am Ende der Straße befindet sich der Gosausee mit der Seeklausalm und der Luftseilbahn Gosaukammbahn, welche im Jahre 1968 errichtet worden ist und einen hinauf auf 1479 Metern bringt. Diese Gosaukammbahn ist nur von Anfang Mai bis Anfang November in Betrieb. Da wir das 4-Gipfelticket benutzen, konnten wir nun mit der Gosaukammbahn zur Zwieselalm hochfahren. An der Bergstation sind wir durch das Drehkreuz hindurch und sind den Wanderweg hinauf gelaufen.
Es gibt immer wieder abzweigende Wege für ein paar verschiedene Wandertouren. Wir haben uns für den Aussichtsberg entschieden, wo 2 Bergbahnen von 2 Seiten die Skifahrer auf den Berg befördern. Denn auf dem Aussichtsberg hat man einen perfekten Rundumblick auf die umliegenden Berge, von der Goiserer Eben bis hin zum Lammertal. Auf den Wiesen der umliegenden Almen grasten die Kühe; man kann die Kuhglocken läuten hören und kann sich so schön entspannen.
Goiserer EbenDachsteinmassiv
Gosausee mit Seeklausalm
Der Gosausee liegt auf einer Höhe von 920 Metern und ist von dem Gosaukamm und dem Hohen Dachstein umgeben. Am Beginn des Gosausees liegt die Seeklausalm mit einem Souvenirshop, und direkt am See befindet sich ein Bootsverleih – mit Tretboot oder Elektroboot. Man kann vom Gosausee die Bergwelt betrachten. Wie wäre es mit einem Rundweg um den Gosausee, welcher circa 4 Kilometer lang ist und zum Wandern einlädt.
Gosausee
Kennt ihr meine Ausflugsziele in dieser Region? Die wären zum einen der Dachstein mit seiner Hängebrücke, der Treppe ins Nichts und dem Eispalast. Oder wie wäre es mit einem Ausflug auf die Loser-Panoramastraße?
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Zwischen Schleching und Kössen fließt die Großache und an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich befindet sich die Entenlochklamm. Die Großache entspringt am Pass Thurn und fließt auf ihrem fast 80 Kilometer langen Weg durch Tirol und den Chiemgau bis in den Chiemsee in Bayern. Die Entenlochklamm ist circa 2,5 Kilometer lang und ist leicht hügelig zu laufen; am besten hat man festes Schuhwerk an, weil es ein Naturweg ist. Für diesen Hängebrückenrundweg mit den 2 tollen Aussichtsplattformen haben wir circa 4 einhalb Stunden benötigt, weil wir genügend Pausen eingelegt und die Landschaft genossen haben.
Es gibt die Möglichkeit, mit dem Auto zu fahren, aber es gibt nicht so viele Parkplätze vor Ort. Oder man läuft von Kössen oder Schleching in die Entenlochklamm. Alternativ besteht die Möglichkeit, mit dem Bus der Linie 9509 zu fahren. Hier findet ihr den Fahrplan.
Großache mit Blick zur Hängebrücke
Beginn der Entenlochklamm
Wir fuhren von Schleching bis zur Entenlochklamm. Kurz vor dem Tunnel befindet sich auf der rechten Seite der Bärenparkplatz bei der Bushaltestelle. Wir liefen durch den Tunnel (der zugleich die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich ist), und kurz darauf befindet sich auf der rechten Seite der naturbelassene Weg mit kleinen Stufen zur Entenlochklamm. Keine 5-Minuten-Wanderzeit und wir sind an der Wallfahrtskirche Maria Klobenstein angekommen. Welche aus einer Sage entstanden ist. Laut der Sage durchwanderte eine Frau das Tal und wurde von einer Mure überrascht. Die Frau betete zur Mutter Gottes, und der Stein spaltete sich und bewahrte sie vor dem Tode. In der Kapelle sind 2 Räume aufgeteilt: rechts die schwarze Madonna, auf der linken Seite geht es zum Altar. Etwas unterhalb der Kirche befindet sich die Lourdes-Kapelle, bevor es zur Gaststätte Klobenstein geht.
Wallfahrtskirche Maria KlobensteinMaria Klobenstein KircheSchwarze Madonna
Hängebrückenrundweg
Wir haben uns für unsere Tour den Hängebrückenrundweg mit den 2 Aussichtsplattformen sowie den Kneipp- und Quellplatz entschieden.
Aus diesem Grunde ging es zuerst bergab zur Großache. Mit ein paar Sitzmöglichkeiten unter den Bäumen konnten wir das Treiben am Wasser beobachten, und man hat die 2 Hängebrücken gut im Blick. Der Rundweg führte uns an der linken schroffen Felswand vorbei, an der sich die erste Hängebrücke befindet. Von der Höhe her ist sie niedrig, aber dafür sollte man aufpassen, weil sie leicht zum Schaukeln neigt.
Nach der Hängebrücke ist der naturbelassene Weg serpentinenmäßig angelegt und führt den Berg hinauf. Da entschieden wir uns, zu den Aussichtsplattformen zu wandern. Auf dieser Seite wird der Weg auch Schmugglerweg genannt, der von Ettenhausen nach Kössen führt und 2,5 Kilometer lang ist.
Hängebrücke über die Großache
Ebenschlucht Aussichtsplattform
Angekommen an der Aussichtsplattform Ebenschlucht, genießt man den Ausblick auf die Großache mit Blick auf den Platz, wo die Raftingtour eine Pause einlegt oder man auch eine Paddeltour starten kann. Weiter ging es auf dem Weg bergauf und bergab, immer wieder waren Informationstafeln zu lesen sowie ein interaktives Hörspiel-Abenteuer, das von den Spuren der Schmuggler handelt.
Blick auf die Kampenwand Ostgipfel
Kneipp- und Heilquelle
Wir wanderten vorbei am Kneipp- und Quellplatz; dieser Weg führte gemütlich dahin, bis wir an der Aussichtsplattform Kössener Schichten angelangt waren. Von da aus erkennt man, wie einst das Wasser seinen Weg durch die Felsen gesucht hat. Die Arche schlängelt sich hier gemütlich an den schroffen Felswänden vorbei.
Von da aus ging es bereits auf dem Rückweg an einem schön angelegten Waldrastplatz vorbei. Bis wir auf dem Hauptweg des Schmugglerweges angelangt sind. So wanderten wir noch einmal an der Ebenschlucht-Aussichtsplattform und an der ersten Hängebrücke vorbei. Wir folgten dem Hinweisschild zur zweiten Hängebrücke. Auf diesem Wege befindet sich die Gletschermühle, bevor es zur 2. Hängebrücke geht. Diese Brücke ist etwas höher über dem Abgrund und länger. Und wir genossen den Ausblick in die Ferne. Am Ende der Brücke geht es über eine Treppe bergab, auf der rechten Seite befindet sich eine weitere Sitzgruppe.
2. Hängebrücke
Auf dem letzten Stück des Rundwegs ging es an der Gaststätte Klobenstein und an der Kirche Maria Klobenstein vorbei. Bis wir an unserem Bärenparkplatz angekommen sind.
Wer möchte nach so einer tollen Wanderung gerne einen leckeren Windbeutel essen? Dies kann man bei der Windbeutelgräfin in Ruhpolding tun.
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Wart ihr schon einmal in Saalbach-Hinterglem? Wenn nicht, dann zeige ich euch die Golden Gate Bridge mit dem Baumzipfelweg. Welcher wunderschön in die Landschaft angepasst ist. Und wir sind mit dem Talschlusszug zur Lindlingalm gefahren.
Saalbach Hinterglemm
Wir fuhren von Saalfelden am Steinernen Meer nach Maishofen. Von da aus ging es in das Glemmtal nach Saalbach-Hinterglemm im Salzburger Land.
Für die Übernachtungsgäste in Saalbach-Hinterglemm gibt es für ihre Zeit des Aufenthalts eine Joker Card. So kann man mit dieser Joker Card mit dem Wanderbus Nummer 680 von Zell am See bis nach Saalbach Hinterglemm kostenlos fahren. Es gibt auch noch weitere kostenlose Nutzungen wie zum Beispiel die Bergbahnen, geführte Wanderungen und Sehenswürdigkeiten in dieser Region mit der Joker Card.
Das Glemmtal beginnt in Maishofen, welches auf 768 Metern liegt. Bis zum Parkplatz Lengau geht es langsam und stetig bergauf. Die circa 23 Kilometer lange Straße führt vorbei an Wiesen und Wäldern sowie immer wieder an kleinen Ortschaften mit den Blumen geschmückten Häusern.
Es gibt verschiedene Parkplätze, zum einen bei den Bergbahnen, zum anderen ganz am Ende der Glemmerstraße. Dort befindet sich Lengau, wo auch der Parkplatz des Talschlusszugs sich befindet.
Wandern und/oder mit dem Talschlusszug in Saalbach Hinterglemm
Dieser Talschlusszug fährt in den Sommermonaten zwischen dem Bahnhof und der Lindlingalm. Und in der Winterzeit werden auch Pferdeschlittenfahrten angeboten, bei denen man sich bei der Lindlingalm anmelden sollte. Auf einer Länge von circa 2 Kilometern genießt man die Gegend der Almen und Berge, denn es führt stetig bis zu einer Höhe von 1300 Metern. Natürlich kann man auch gerne wandern oder mit dem Talschlusszug fahren. Der Zug fährt ab 9.20 Uhr in einem Studententakt bis 15.20 Uhr zur Landlingalm. Oder von der Landlingalm, jeweils von 10.40 bis 16.40, jede Stunde Retoure zum Parkplatz.
Die Preise für den Zug betragen für Erwachsene 7 Euro hin und zurück oder für die Einzelfahrt bezahlt man 5 Euro. Kinder von 6 bis 15 Jahren kosten hin und zurück 5 Euro und die Einzelfahrt 3,50 Euro.
Talschlusszug Saalbach Hinterglemm
Golden Gate Bridge zum Glemmtaler Baumzipfelweg
An der Lindlingalm angekommen sind wir aus dem Stauen nicht herausgekommen. Wie zum Beispiel der Kletterpark, der Golden Gate Bridge mit dem Baumzipfelweg in den Wald verbunden ist, ohne dass es aufdringlich wirkt.
Golden Gate Brigde in Saalbach Hinterglemm
Als Erstes sind wir nach rechts neben der Lindlingalm zum Eingang des Baumzipfelweges mit der Kombination der Golden Gate Bridge gegangen. An der Kasse bezahlten wir pro Erwachsenen 13 Euro und bekamen eine Zipfelmütze mit auf dem Weg. Außerhalb der Kassenöffnungszeiten kann man nach Einwurf von 9 Euro am Drehkreuz diesen Baumzipfelweg benützen. Aber leider werden in dieser Zeit keine Zipfelmützen ausgehändigt.
Der Rundweg
Mit dem Ticket ging es durch das Drehkreuz und schon waren wir auf der 200 Meter langen Golden Gate Bridge. (Nein, wir sind nicht in San Francisco, sondern in Saalbach-Hinterglemm.) Da wir sehr gerne über Fußgängerhängebrücken gehen, sind die 42 Meter über die Saalbach sehr gering. Man hat eine wunderbare Aussicht in die Bergwelt sowie den darunterliegenden Kletterpark. Im Anschluss an diese Brücke geht es nur ein paar Meter nach rechts, wo der Baumzipfelweg in luftiger Höhe beginnt.
Baumzipfelweg Blick zum BaumzipfelwegBlick Richtung Saalbach Hinterglemm
Es ist der höchstgelegene Baumzipfelweg Europas, der nicht für Kinderwagen geeignet ist. Da über die Gesamtlänge des Weges 258 Stufen überwunden werden müssen.
Diesen Baumzipfelweg empfanden wir als sehr angenehm, da er etappenweise bis zum Turm hinaufführt. Und der Baumzipfelweg ist so schön in den Wald integriert, dass man ihn gar nicht von der Brücke aus sieht. Es geht über Stufen und Brücken. Es gibt immer wieder Informationstafeln mit Wissenswertem zum Waldleben der Tiere und Pflanzen. Und besteht die Möglichkeit, Geschicklichkeitsübungen auszuprobieren? Und an den Kuhglocken kann Musik gespielt werden.
der Turm BaumzipfelwegGeschicklichkeitsübungInformationstafel
Es ist immer wieder schön, an den Spitzen der Bäume vorbeizulaufen, denn der Baumzipfelweg samt dem Turm erreicht eine Höhe von 33 Metern über dem Boden. So sieht man die Tannenzapfen hängen.
Blick zum Kletterparkder Baumzipfelweg
Weitere Ziele beim Talschluss
Wenn man den Talschlussweg weiterläuft, erreicht man den Schnitzas Holzpark mit dem Teufelwasser. Die Talschlusskapelle und den Kids Challenge Wanderlehrpfad, welcher auch über den Baumzipfelweg verläuft. Und weitere Unternehmungen für den Sommer findet hier ihr.
Schloss Ritzen am Ritzensee in Saalfelden am steineren Meer
Im Anschluss besuchten wir in Saalfelden am Steinernen Meer das Schloss Ritzen, das direkt am Ritzesee liegt. Das Schloss Ritzen dient als Museum und hat 3 Ebenen. Im Erdgeschoss befinden sich die Ausstellungsräume, in denen jedes Jahr ein anderes Thema präsentiert wird. Dieses Jahr ist die Bergrettung, und man sieht, wie sie einst Leben in den Bergen gerettet haben. Es gibt auch einen Raum, in dem ein Film über die Bergung aus früheren Jahren zu sehen ist. Im 1. Stock wird präsentiert, wie sie einst in Saalfelden gelebt haben. Wie einst die Rauchküche und das Schlafzimmer ausgesehen haben. Sowie römische Fresken. Dies ist eine besondere Entdeckung aus dem Haus „Villa Rustika“ in Salzburg.
Die im 2. Stock befindliche Krippenausstellung gilt als eine der größten ihrer Art und stammt teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Und gut erhaltene Werke, die optimal präsentiert werden.
Schloss Ritzen
Am Schloss Ritzen liegt der Ritzensee. Dort gibt es einige Wanderwege am Ritzensee sowie einen Naturbadeplatz, der zum Baden einlädt. Es ist perfekt, weil sich an diesem See ein Restaurant befindet; so kann man auf der Terrasse den See und die Umgebung betrachten. Wer gerne Minigolf spielt, kann es auch auf dem Minigolfplatz am See unternehmen.
MinigolfanlageSchloss RitzenRitzenseeWegweiser am Ritzensee
Kennt ihr den Dachstein? Der Dachstein ist ein 2995 Meter hoher Berg. Wir fuhren mit der Gondel den Berg hinauf. Dort befinden sich die Hängebrücke, die Treppe ins Nichts und der Eispalast.
Eine andere Ausflugsmöglichkeit wäre der Traunsee, denn dort gibt es auch einen schönen Baumwipfelweg.
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Mittenwald liegt circa 100 Kilometer südlich von München direkt an der Grenze zu Österreich. Und dort befindet sich die Leutaschklamm; besser bekannt ist sie unter der Leutascher Geisterklamm. Kein Wunder, wenn man einmal durch die Klamm läuft, weiß man auch, warum. Durch die Sage, dass die Geister am Ende des Tales tief unter der Klamm hausten. Denn auf dem Weg durch die Leutaschklamm gibt es sehr viele und tolle Hinweisschilder über die Geister und Sagen der Klamm. Es ist auch für Kinder interessant und spannend, aber leider ist die Klamm nicht für Kinderwagen geeignet.
Wasserfallsteig in der Leutaschklamm
Anfahrt zur Leutaschklamm
Wir sind aus Richtung München nach Mittenwald gefahren. Am südlichen Rande dieser Stadt befindet sich die Leutaschklamm. Aber man findet an der B 2 vergeblich Hinweisschilder für die Leutaschklamm. Wir haben uns in Richtung Leutasch gehalten, und in diesem Bereich sieht man ein kleines Schild, das zur Leutaschklamm führt. Im Tal gibt es keinen direkten Parkplatz an der Klamm, am besten stellt man das Auto auf die öffentlichen Parkplätze in Mittenwald ab. Von dort aus sieht man ein Hinweisschild für die Leutaschklamm. Diese Klamm liegt direkt an der deutsch-österreichischen Grenze, die wir auch auf dieser Tour überquerten.
Von der Stadt ging es zuerst der Straße entlang, bis man nach rechts zur Leutascher Arche abgeht. Wo ein Weg direkt an der Arche entlang verläuft, befindet sich dort ein Laden. Wo typische Holzschnitzereien hergestellt und verkauft werden, wird vorbei, bis man an einen Kiosk gelangt. Dort haben wir uns dafür entschieden, gegen den Uhrzeigersinn zu laufen. Der Weg führte beim Kiosk an der rechten Seite hinauf. Wo sich auch ein Schild zur Leutaschklamm befindet. Diese Leutaschklamm zählt mit zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Mittenwald.
Leutascharche mit Holzschnitzerei Wanderung zur Leutaschklamm
Die Leutaschklamm
Der Weg war ein schöner Waldweg in Zickzack-Form mit den Schildern, welche die Geschichte der Klamm seit der Eiszeit beschreiben. So hat man gar nicht sehr bemerkt, wie weit man hinaufläuft. Wenn man oben auf dem Hügel angekommen ist, hört man schon das Wasser rauschen, welches durch die Felswände schallt. Ab da geht der Wandersteig wunderschön entlang, welcher mit Metallgittern an den Felswänden befestigt worden ist. Über Treppen ging es teilweise hoch und runter, und durch die Form der Felsen war es immer wieder schön.
Wie nach den Kurven sich eine neue Aussicht bietet und man gar nicht weiß, wo man als Erstes hingucken sollte. Es gibt in dieser Leutaschklamm insgesamt 2 Brücken; die Panoramabrücke macht ihren Namen alle Ehre. Denn man hat tatsächlich einen wundervollen Ausblick in die Klamm. Zwischen den 2 Brücken auf der rechten Seite führt es zur Kapelle des Jakobsweges, wo man sich seinen Stempel abholen kann.
In der Leutaschklamm kann man das Spiralkarussell und die Teufelsgumpen beobachten, wie das Wasser seinen Lauf nimmt.
Hängebrücke in der LeutaschklammWasserfall der Leutaschklamm
Stationen am Weg
Am Klammweg gibt es so ein paar Dinge zu erkunden und selbst auszuprobieren. Wie zum Beispiel das Vertreiben des Geistes durch den Gongschlag oder man spielt die Feenharfe. Des Weiteren kann man das Schallecho ausprobieren, um zu prüfen, ob der Klammgeist noch dort wohnt. Oder das Spiegelkabinett, den Märchenwald, die Schaukel und die Bänke zum Ausruhen. Die Informationstafeln zeigen zum einen ein Eiszeittagebuch. Die Kraft der Kobolde, das Höllengrusel, die Hexenküche oder die Zauberspirale. Im Fichtenwald befindet sich die Grenze-grenzenlos, denn in diesem Gebiet verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich.
der Klammgeist
Wasserfallsteig zum Wasserfall in der Leutaschklamm
Der Eingang zum Wasserfallsteig befindet sich beim Kiosk, der von 10 bis 17 Uhr geöffnet hat. Wir bezahlten pro Erwachsenen 4 Euro für den unteren Wasserfallsteig, der etwa 200 Meter lang ist und bis zum Wasserfall führt. Das ist spektakulär, es geht vorbei an schroffen Felswänden, welche bis zu 75 Metern hoch sind, der Steg ist an der Felswand befestigt, unterhalb döst das Wasser entlang. Kaum 10 Meter breit ist die Schlucht; das Wasser tropft an den Felswänden herab. Direkt am Wasserfall sprüht das Wasser durch die Luft. Was für ein imposantes Schauspiel, wie schnell das Wasser ins Tal rauscht. Auf dem 2,5 Kilometer langen Klammgeisterweg benötigten wir für diese Tour circa 4 Stunden, weil wir lieber alles genießen wollten und uns die Zeit nahmen, um es gemütlich und ausgiebig zu betrachten.
Wasserfallsteig mit Blick auf dem WasserfallWasserfallsteig der Leutaschklamm
Mittenwald hat noch weitere Ausflugsziele, welche wir bereits früher ausprobiert haben. Zum einen gibt es die Karwendelbahn. Im Stadtzentrum befindet sich eine schöne Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, Cafés, Restaurants und der Kirche Peter und Paul. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch die Kranzbergsesselbahn.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Heute zeige ich euch die Gießenbachklamm; diese liegt in der Gemeinde Kiefersfelden im südlichen Inntal des Landkreises Rosenheim. Es ist ein kleines beschauliches Örtchen und liegt direkt an der Grenze zu Tirol in Österreich.
Wir sind aus Rosenheim kommend in Richtung Kufstein gefahren. In Kiefersfelden, kurz vor dem Kieferbach, sind wir rechts in die Thierseestraße abgebogen. Und wir sind so lange auf dieser Straße gefahren, bis wir zum Parkplatz der Gießenbachklamm gekommen sind. Von da aus ging es zu dieser Klamm zum Wandern.
Gießenbachklamm
Die Gießenbachklamm in Kiefersfelden
Vom Parkplatz läuft man am Kieferbach entlang, bis die Gießenbachklamm auf der rechten Seite beginnt. Am Anfang des Weges befindet sich ein Wasserrad, welches aus Holz besteht und seit 1997 in Betrieb ist. Dieses Wasserrad zählt zu den größten in Bayern und hat einen Durchmesser von 8 Metern. Von da aus geht der Wanderweg moderat am Gießenbach entlang, vorbei am Kraftwerk. Dies ist eines der ältesten Wasserkraftwerke, die im Jahre 1910 in Betrieb genommen worden sind.
Wasserrad
Am Anfang des Gießenbaches geht es sehr gemütlich voran, vorbei an der Kalkofenruine und am Wasserkraftwerk Bleiersag.
Kalkofen Ruine
Bis wir an der Stelle angelangt sind, wo der gerade Weg zu Ende ist und die schroffen Felswände ganz nah sind. Beim Blick auf die Berge sieht man einen kleinen Wasserfall mit seinen Gumpen.
Weiter geht es über die 190 Stufen bergauf in der Gießenbachklamm, bis man an der oberen Gießenbachklamm angelangt. Der Wanderweg mit der tiefen Schlucht ist sehr beeindruckend. Stellenweise musste man den Kopf etwas einziehen, weil es sehr eng wurde, da die Felsen ihre natürliche Form bewahrten. Bis man an eine Brücke über den Gießenbach kommt, auf der sich der Stausee befindet.
Treppe zur oberen GießenbachklammStaumauer und Stausee
Angekommen an der oberen Gießenbachklamm geht es an einem gut befestigten Steg weiter. Die Schlucht ist atemberaubend; dem Berg rauscht das Wasser ins Tal hinab. Auf der gegenüberliegenden Felswand fließt das Wasser am Felsen ins Tal. Die Berge haben eine einzigartige Musterung, und man sollte stehen bleiben und das Schauspiel in Ruhe betrachten.
oberer WanderwegGießenbachklamm
Der Rundweg
Nach dem kleinen Stausee ist die Gießenbachklamm zu Ende, und man kann nun den 2. Teil des Rundweges beginnen. So kommt man auf einem relativen geraden Weg zur Schopperalm und man kann dort eine kleine Stärkung zu sich nehmen. Danach folgt eine schöne überdachte Holzbrücke, bis man noch einmal an einen etwas steileren Anstieg bis zur Gabelung gelangt.
Holzbrücke
Von da aus geht es langsam bergab, vorbei an Almwiesen mit einem tollen Blick in die Berge, zum Beispiel auf den Wilden Kaiser bei Kufstein.
AlmwieseAlmwiese mit Berge im HintergrundWanderweg
Ab dem Trojanerhof geht es auf der geteerten Straße etwas steil bergab, und es ist zum Laufen etwas anstrengend. Hat man dieses Teilstück geschafft, ist man nur noch ein paar Minuten vom Parkplatz entfernt. Diese Gießenbachklamm wird mit einer Gehzeit von 2 Stunden angezeigt. Wir haben es mit Pausen gemütlich angehen lassen. Dabei haben wir 4 Stunden gebraucht und so die Gegend sehr ausgiebig betrachtet.
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